Königscamp

Hier werden aus kleinen Schwingern böse Jungs

So üben sich die Nachwuchs-Schwinger im Böse-Sein.

So üben sich die Nachwuchs-Schwinger im Böse-Sein.

Von den Schwingerkönigen höchstpersönlich lernen, das können rund 80 Jungs diese Woche im sanktgallischen Wildhaus. Ein Video-Einblick in das Trainingslager der besonderen Art.

«So einen Schwingerkönig neben sich zu haben, gibt schon ein bisschen Kribbeln im Bauch», sagt der zwölfjährige Cedric Lehnherr. Er ist einer von rund 80 Jungschwingern, die in dieser Woche von den ganz Grossen lernen können. Oder besser: von den ganz Bösen.

Kilian Wenger, Nöldi Forrer, Jörg Abderhalden und Co. zeigen den Jungs zwischen 10 und 15 Jahren, was es braucht, um ein guter Schwinger zu werden. Während fünf Tagen trainieren die besten Schweizer Schwinger die Nachwuchstalente im «Tal der Könige» in den Toggenburger Bergen. Einen kleinen Einblick in den Trainingsalltag gibt das Video oben.

Das richtige «Gspüri»

«Das Wichtigste ist sicher, dass man hart zupacken kann», sagt Kilian Wenger, Schwingerkönig 2010. Denn: «Unser Sport ist kein Zuckerschlecken.»

Wer ein guter Schwinger werden wolle, müsse vor allem Freude an der Sportart haben, ergänzt Nöldi Forrer, Schwingerkönig 2001. Und etwas, das man nur bedingt trainineren kann: «S'Gsprüri» fürs Schwingen.

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