Gute Noten zahlen sich aus beim Lehrabschluss

Sieben junge Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger haben aus dem Legat von Dr. Ing. Max König eine finanzielle Anerkennung für ihre guten Abschlussnoten erhalten.

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Junge Berufsleute

Junge Berufsleute

Bezirks-Anzeiger Dietikon

Malini Gloor

Im Dietiker Stadtkeller herrscht Apéro-Stimmung: Soeben haben fünf junge Berufsleute eine Urkunde und je einen Check über 600 Franken erhalten. Zur Feier des Anlasses wird mit Lehrmeistern, Angehörigen und mit Stadtpräsident Otto Müller sowie Urs Schreier, Geschäftsleitungsmitglied von Koenig Feinstahl, angestossen.

Möglich macht dies das Legat von Maximillian König, dem 1973 verstorbenen Ingenieur der Firma Koenig Feinstahl aus Dietikon. Er hat in seinem Testament ein Vermächtnis gemacht: Ein Legat von 100 000 Franken für die Stadt Dietikon. Mit diesem Geld sollen junge Berufsleute aus Dietikon oder mit Arbeitsplatz in Dietikon für ihre guten Leistungen belohnt werden.

Alljährlich erscheint in der Presse ein Aufruf, dass sich Lehrabgänger bewerben sollen. Dieses Jahr meldeten sich zehn Leute, sieben wurden ausgewählt. An der Übergabefeier fehlen Sibylle Rast-Strebel und Oscar Serio, Erstere weilt in den Flitterwochen und bedankte sich mit einem Brief für die 1000 Franken, die sie als Fachfrau Kinderbetreuung mit der Note 5,7 erhält.

Michael Brunner, Detailhandelsassistent im Coop Silbern, und Pascal Meier, Strassenbauer bei Walo Bertschinger, wurden von ihren Mamis angemeldet. Milena Stevic, Detailhandelsfachfrau bei Tiefenbacher Schuhe, wurde wie Albulena Kura, die bei der Orgapack das KV Profil E absolvierte, vom Lehrbetrieb angemeldet. Bei Katja Fluor, Detailhandelsfachfrau bei Büro Meier, ist die Geschichte nochmal anders: «Meine Mutter Heidi bekam am 19. Dezember 1979 für ihren Lehrabschluss als Konditorin/Confiseurin aus dem Max- König-Legat 500 Franken und eine Urkunde, das spornte mich an, mich auch anzumelden» erzählt sie.

Und was machen die jungen Berufsleute mit dem Batzen? Alle geben an, das Geld zumindest teilweise aufs Konto zu legen und damit auf ein Auto, Ferien oder die Hochzeit zu sparen. Kleider kaufen und «eis go zieh» könne man immer noch.

Unisono finden sie, das Legat sei eine gute Sache und schätzen das Engagement der Verantwortlichen sehr.