Eine Untersuchung ergab ausser den typischen Alterserscheinungen eines Gorillas keinen klaren Befund. Soziale Spannungen in der Gruppe trugen weiter dazu bei, dass sich Mamitu nicht richtig von ihrer Schwäche erholte.

Um ihr Ruhe zu verschaffen, wurde sie zeitweise nachts von der Gruppe getrennt. Doch nun liessen ihre Kräfte sichtlich nach und man entschied sich, sie einzuschläfern.

Vor rund 40 Jahren startete der Zoo Zürich den Aufbau einer Gorillagruppe. Von den sechs zwischen 1979 und 1984 nach Zürich gekommenen zoogeborenen Tieren bildeten schliesslich die drei von Hand aufgezogenen Weibchen Mamitu, Nache (beide aus Stuttgart) und Inge (aus Frankfurt) sowie das in einer Familie aufgewachsene Männchen N’Gola (aus Jersey) die Kerngruppe. Inge wechselte 1997 in den Zoo von Beauval (F). Nache starb 2012 an den Folgen eines geplatzten Blinddarms. Von diesem ursprünglichen Quartett verbleibt nun nur noch der gleichfalls betagte Silberrücken N’Gola.