Kriminalität

Französischer Zoll beschlagnahmt mehr als zwei Tonnen Khat

An der Genfer Grenze beschlagnahmter Khat (Symbolbild)

An der Genfer Grenze beschlagnahmter Khat (Symbolbild)

Französische Zöllner haben bei Kontrollen am Tunnel unter dem Ärmelkanal eine Rekordmenge der natürlichen Droge Khat beschlagnahmt. In einem Lastwagen, der vom britischen Folkestone aus durch den Tunnel nach Frankreich fahren wollte, hätten die Beamten mehr als zwei Tonnen Kath entdeckt.

Der aus Lettland stammende Fahrer sei festgenommen und das Rauschgift zerstört worden, teilte der französische Zoll mit. Das Kauen der Blätter der Khatpflanze ist im Nahen Osten und in Ostafrika stark verbreitet. Die Blätter der Pflanze enthalten Cathin, das mit dem Amphetamin eng verwandt ist.

Khat wirkt euphorisierend, es stimuliert den Körper zu mehr Leistungsfähigkeit, aber wie bei Amphetaminen ist auch Missbrauch möglich.

In Frankreich sowie in den meisten anderen Ländern der Europäischen Union gilt Khat deshalb als illegales Rauschgift. Im vergangenen Jahr beschlagnahmte der französische Zoll 49 Tonnen Khat, etwa zehn Mal so viel wie im Jahr 2012.

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