Blumenladen
Fragen an Barbara Ruchti, Aarau

Vor Weihnachten herrscht in den Blumenläden Hochkonjuntur.

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Barbara Ruchti

Barbara Ruchti

Stadtanzeiger Aarau

Frau Ruchti, haben Sie überhaupt Zeit für mich?
Barbara Ruchti: Wer kreativ mit Blumen und Dekorationsmaterial arbeitet, muss sich mal eine Pause gönnen. Wir haben jetzt natürlich Hochsaison, das ist schon so.

Für die Blumengeschäfte beginnt Weihnachten wohl schon Ende November?
Ruchti: Das ist richtig und es gehört zur Tradition, dass man es sich zu Hause gerade in der Vorweihnachtszeit schön macht. Gut haltbare Adventsgestecke auf den Tisch oder an die Tür und
Adventskränze sind die Hauptprodukte. Dabei spielen Kerzen, getrocknete Blumen, Moos und farbige Tannenzapfen eine prägende Rolle.

Wie ändert sich das kurz vor Weihnachten?
Ruchti: Es ändert sich, dem ist so. Auf das Weihnachtsfest werden frische Blumen, Bouquets, Gestecke und auch blühende Topfpflanzen verlangt. Es wechselt von der vorweihnachtlichen, besinnlichen Raumdekoration in die bunte und fröhliche Blumenpracht.

Werden denn auf Weihnachten auch noch Rosen geschenkt?
Ruchti: Rosen werden immer geschenkt. Die Rose ist eine sehr symbolträchtige und variantenreiche Blume, die aufgrund der Herkunft und der Farbenwahl durchaus persönlichen Charakter erlangen kann.

Welche Farben sind denn im Trend?
Ruchti: Zur Weihnachtszeit überwiegen die Farben rot und grün. Wir haben uns in diesem Winter auf die Trendfarbe violett festgelegt. Das ist für die Gestaltung von Arrangements herausfordernd, aber total lässig. Und kommt bei den Kunden sehr gut an.

Schenken Sie selber Blumen?
Ruchti: Oh ja, selbstverständlich. Man erwartet doch das gerade von uns. Nur bekommen wir Floristinnen fast nie Blumen geschenkt . . . (MSU)

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