Das teilte der Notfalldienst der Insel am Mittwoch mit. Damit habe sich die Zahl der Menschen in den Notfallunterkünften auf die Hälfte reduziert.

"Nach der Evakuierung kommt nun die Rückkehr", sagte der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Victor Torres, in einer Pressekonferenz. "Wenn die Menschen in ihre Häuser zurückkehren, bedeutet dies, dass wir das Feuer besiegen."

Der Waldbrand befinde sich in der Stabilisierungsphase, sagte Torres weiter, die Gefahr sei jedoch noch nicht vorüber. Man müsse weiter arbeiten um sicherzugehen, dass "die Bestie nicht wieder aufersteht". "Wir sind nun in der Lage, den Brand zu löschen", sagte auch der Chef der Einsatzkräfte auf Gran Canaria, Federico Grillo. In den vergangenen Tagen hatte es noch geheissen, der Brand sei "jenseits der Löschkapazitäten".

Das Feuer war am Wochenende im Inselinneren nahe des Ortes Valleseco südwestlich der Hauptstadt Las Palmas ausgebrochen und hatte sich bei hohen Temperaturen und starkem Wind schnell ausgebreitet. Etwa 10'000 Hektar Fläche waren davon betroffen, mehr als 2000 davon liegen im berühmten Naturpark Tamadaba. Die Schäden dort seien deutlich geringer als befürchtet, teilte Grillo mit. "Das bedeutet aber nicht, dass es keine Schäden gibt."