Das neue Video der ETH Zürich polarisiert. Die meisten Kommentare in den sozialen Medien sind jedoch vernichtend. Auch unter den ETH-Studenten löst das Rap-Video wenig Begeisterung aus. «Unpassend» finden es die einen, «zum Fremdschämen» die anderen.

160'000 soll das Video laut der Handelszeitung gekostet haben. Neben Profi-Tänzern, Rappern und Studenten hat auch die Rektorin einen Auftritt.

«Das hat die ETH nicht nötig»

Werber Frank Bodin hat auch schon mit der ETH zusammengearbeitet. Gegenüber Tele Züri sagt er, dass er das Video gut gemacht findet, aber: «Es ist um 180 Grad an der Marke ETH und an der Zielgruppe vorbei produziert. Die ETH hat es nicht nötig, sich derart anzubiedern.»

Aufsehen erregen habe man wollen, sagt Rainer Borer, Leiter Hochschulkommunikation der ETH Zürich. Schliesslich: «Wir stehen in internationaler Konkurrenz mit MIT oder Harvard, als kleine ETH müssen wir gegenüber diesen Mega-Universitäten etwas auffallen», sagt er zu Tele Züri. (smo)