Spanien

Erstmals keine neuen Corona-Toten in Spanien registriert

Eine Mitarbeiterin des Guggenheim-Museums Bilbao mit Mundschutz im Eingangsbereich des wiedereröffneten Museums. Foto: H.Bilbao/EUROPA PRESS/dpa

Eine Mitarbeiterin des Guggenheim-Museums Bilbao mit Mundschutz im Eingangsbereich des wiedereröffneten Museums. Foto: H.Bilbao/EUROPA PRESS/dpa

Erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sind in Spanien binnen eines Tages keine neuen Todesopfer registriert worden. Das teilte der Chef der Behörde für Gesundheitliche Notfälle, Fernando Simón, am Montagabend mit.

Er schloss aber nicht aus, dass nach dem Pfingstmontag noch Fälle nachgemeldet werden könnten. Dennoch war es das erste Mal seit dem 3. März, dass an einem Tag keine einziger Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 bekannt wurde, wie die Zeitung "El País" betonte.

Damals hatten die Behörden mitgeteilt, dass ein bereits am 13. Februar verstorbener Patient mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert gewesen war. Anfang April zum Höhepunkt der Pandemie in Spanien wurden dann sogar mehr als 900 Tote pro Tag im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 registriert. Mit mehr als 27 000 Toten und rund 240 000 Infektionsfällen ist Spanien eines der von der Pandemie am schwersten betroffenen Länder und hatte besonders strikte Gegenmassnahmen ergriffen.

Die Zahlen werden aber seit Wochen besser. Das Land befindet sich in einer Phase der stufenweisen Öffnung. Regierungschef Pedro Sánchez will den umstrittenen Notstand dennoch ein letztes Mal um weitere zwei Wochen bis 20. Juni verlängern lassen. Eine Mehrheit bei der Abstimmung im Parlament an diesem Mittwoch galt als sicher. Ab 1. Juli sollen dann auch wieder ausländische Touristen einreisen dürfen.

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