Krankheit

Erfinder der «Ice Bucket Challenge» stirbt mit 34 Jahren

Mitinitiator der „Ice Bucket Challenge“ ist gestorben

Zahlreiche Sportstars nahmen im Sommer 2014 an der Ice Bucket Challenge teil – nun ist deren Erfinder Pete Frates an den Folgen der seltenen Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) verstorben.

Dies bestätigte seine Familie in US-Medien. Frates, der mit seiner Challenge auf ALS aufmerksam machen und Spenden für die Forschung sammeln wollte, wurde 34 Jahre alt.

Insbesondere in den USA nahmen Sportler und Teams mit emotionalen Worten Abschied von Frates. "Unser Mitgefühl und Beileid geht an seine Familie", teilte NBA-Rekordchampion Boston Celtics mit. Das Eishockeyteam der Boston Bruins nannte Frates, der im College in Boston Baseball gespielt hatte, die "Definition einer Inspiration". "Sein Mut, seine Hingabe und sein Kampf gegen die Krankheit haben Boston - und die gesamte Welt - stolz gemacht", schrieben die Bruins bei Twitter.

Vor knapp fünfeinhalb Jahren hatte die Ice Bucket Challenge auch Deutschland erreicht. Prominente kippten sich einen Eimer Eiswasser über den Kopf und posteten die Aktion dann in den sozialen Netzwerken. Nach Angaben von ESPN kamen dank der Aktion im Jahr 2014 220 Millionen Dollar (etwa 199 Millionen Euro) an Spenden zusammen. (SDA/SID)

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