Teufenthal
Die Trostburg ist bereit für das Dorffest

Die Vorbereitungen für das Teufenthaler Dorffest sind beinahe abgeschlossen, ab dem nächsten Freitag bis Sonntag wird rund um das Schloss Trostburg herum drei Tage lang gefeiert.

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Apero

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Aargauer Zeitung

Sibylle Haltiner

Für einen solchen Anlass braucht es neben einem unermüdlichen Organisationskomitee und fleissigen Helfern auch einen wohlgesinnten Gemeinderat und Sponsoren. Diese waren am Donnerstagabend zu einem Dankeschön-Apéro auf der Trostburg eingeladen.

Im Frühling 2008 habe Markus Roos den Stein ins Rollen gebracht, erzählte OK-Präsident Niklaus Boss und ergänzte: «Es hat sich wiederum gezeigt, dass eine gute Idee und zuverlässige Leute zum Erfolg führen.»

Felsenbar im Schloss

Am Freitag, 28. August, beginnt das Dorffest um 17 Uhr mit fünf Böllerschüssen. Bis Sonntagabend wird Teufenthal nicht mehr zur Ruhe kommen. Die Vereine betreiben rund um das Schloss herum verschiedene Festbeizli, in der Trostburg selbst empfängt die Schlossherrschaft die Festbesucher in der Felsenbar. Hacker-Pschorr-Schüür, Löschwasser-Bar oder Sängerstübli heissen einige der anderen Beizli, die in der Schlossgasse oder auf dem Schlosshof aufgestellt werden.

Ebenfalls auf der Trostburg werden auf einer Bühne verschiedene Konzerte stattfinden. Am Freitagabend spielt die Wynavalley Oldtime Jazzband, am Samstag treten unter anderem die beiden aus der Region stammenden Bands Transatlantic-Flight und Perfect Monday auf. Am Sonntagmorgen gibt es ein Frühschoppenkonzert mit der Blaskapelle Böhmischer Wind. Das Lichtspektakel von Gerry Hofstetter am Samstagabend verspricht, einer der Höhepunkte des Dorffestes zu werden.

Führung durch die Burg

Für ihren Einsatz und die Hilfe bei der Verwirklichung des Dorffestes wurden am Donnerstagabend Sponsoren und Gemeindevertreter nicht nur mit einem Apéro auf der Trostburg belohnt. Schlossherr Ernst Brunner selbst führte die Gäste durch sein Bijou, das sonst nicht öffentlich zugänglich ist. Er gab zuerst einen kurzen Überblick über die Geschichte der Burg, die etwa um 1100 als Festung gebaut wurde und früher viel grösser war, als man heute sehen kann. Danach erzählte Brunner von vielen Überraschungen, auf welche man während der Renovationsarbeiten gestossen war: verschüttete Treppen, eine Zugbrücke, die unter einem Wanderweg lag, oder ein 25 Meter tiefer Sodbrunnen. Anschliessend durften die Sponsoren die Trostburg besichtigen.

Sie schauten staunend und mit einem leichten Schauer in den tiefen Brunnen, genossen den herrlichen Ausblick über das Dorf und bewunderten die historische Einrichtung. Das Engagement für das Teufenthaler Dorffest hat sich doppelt gelohnt.

Weitere Informationen über das Dorffest unter www.teufenthal.ch.

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