Frühlingstreffe
Das Knonauer Amt – attraktiv und begehrt

Seit die Standortförderung ihre Arbeit Anfang 2004 aufgenommen hat, setzt sie sich für die Erhaltung unseres ländlichen Raumes ein. Die 14 Trägergemeinden setzen damit das um, was in den regionalen Workshops 2003 von den Akteuren im Leitbild festgeschrieben wurde.

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Das Knonauer Amt – attraktiv und begehrt

Das Knonauer Amt – attraktiv und begehrt

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Was anfänglich als «wohl kaum möglich» bezeichnet wurde, ist real: nämlich das Erhalten des ländlichen Raumes mit seiner Naturvielfalt und gleichzeitig einen guten Boden für die ansässigen Betriebe und die Bevölkerung zu schaffen. 2004 waren viele erstaunt, dass die Standortförderung Knonauer Amt ihre ersten Aktivitäten nach innen ausrichteten und nicht wie sonst üblich, nach aussen über die Regionengrenze hinaus. «Zuerst stärken der eigenen Kräfte (ansässige Unternehmen, Betriebe und Landwirtschaft), entwickeln, fördern des vorhandenen Kapitals (Landschaft, Erholungsraum, Wohnqualität und regionale Marktleistungen) und darauf aufbauend dann Wirkung nach aussen erzielen», so wurde es in der Strategie formuliert. Heute darf festgestellt werden: die Standortförderung ist auf dem Weg, aber noch lange nicht am Ziel. Immerhin ziehen immer mehr Exponenten am gleichen Strick und erst noch in die gleiche Richtung. Von aussen wird die Region als Einheit, die weiss was sie will, wahrgenommen. Die 14 Gemeinden sind sich weitgehend einig über die Marschrichtung. Der Zusammenhalt ist noch grösser, als er vor 10 Jahren schon war.

Einen Café Crème für den Zusammenhalt unserer Region
Trotz gestiegener Einwohnerzahlen bezahlen die Gemeinden dieses Jahr weniger an die Standortförderung als letztes Jahr. Dies, weil der Beitrag 2010 neu noch Fr. 3.75 pro Einwohner beträgt. Für nächstes Jahr ist eine weitere Reduktion auf Fr. 3.50 angedacht. Möglich wird das, weil einige der Basisarbeiten dann gemacht sind oder weil Projekte in die «Selbstständigkeit» entlassen werden können. Trotzdem stehen noch einige Vorhaben an und zahlreiche Massnahmen tragen dazu bei, dass sich das Knonauer Amt in die gewollte Richtung weiter entwickelt. Wie das 2009 aussah, zeigt unser Jahresrückblick.

Übersicht Tätigkeiten 2009
Das sechste Jahr aktiver Standortförderung im Knonauer Amt stand ganz im Zeichen der Autobahn-Eröffnung. Das WestFest am Wochenende vom 24. bis 26. April 2009 wurde, nach anfänglicher Kritik in den Medien, zum sehr gut besuchten Anlass. Das Knonauer Amt präsentierte sich dort innerhalb einer Fläche in Form eines Schmetterlings an 12 Gemeinde-Ständen und einem Stand für die Region. Die Rückmeldungen waren durchaus positiv. Gegen 10 000 Besucher (ca. 20% aus der Region, die andern von ausserhalb) informierten sich über unsere Region. Rund 1000 machten am Wettbewerb mit, den man nur lösen konnte, wenn man jeden Stand besuchte.
Im Hinblick auf die Eröffnung der A4 durch das Knonauer Amt beteiligte sich die Standortförderung an der Ausstellung «von der N4 zur A4». Sie übernahm die Medienarbeit, welche zu über 900 000 Leser-/Hörerkontakten führte. Im Kern ging es hier um das Einbringen der Region in das Thema Autobahn und deren Auswirkungen, was sehr gut gelang. Im vergangenen Jahr wurde die Koordinationsstelle vermehrt von Medien um Auskünfte und Interviews angegangen. Das ermöglichte, die Positionen der Region richtig darzustellen und deutlich zu machen. Auch nahmen die Anfragen nach Immobilien weiter zu. Diese wurden, soweit sie für das Knonauer Amt in Frage kamen, an die entsprechenden Stellen weiter geleitet. Im Rahmen der Metropolitankonferenz trugen die Vertreter des Knonauer Amts ganz wesentlich dazu bei, das Handlungsfeld «Lebensraum» mit den anderen drei Feldern «Wirtschaft», «Verkehr» und «Gesellschaft» gleichzusetzen und mit dem Ziel «Landschafts- und Naherholungsräume sichern und vernetzen» zu ergänzen.
Über die Veranstaltung selbst, das Referat von Prof. Dr. Hans Geiger und die Themen des Abends berichtet der «Anzeiger» am kommenden Dienstag, 23. März 2010.

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