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Bund will 126 Tunnels für 1,2 Milliarden Franken nachrüsten

Habsburgtunnel

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126 von 220 Nationalstrassen-Tunnels entsprechen zurzeit nicht oder nur teilweise den neusten Sicherheitsbestimmungen. Das Bundesamt für Strassen (Astra) will das in den nächsten zehn Jahren korrigieren. Die Kosten für die zusätzlichen Sicherheitsmassnahmen werden auf 1,2 Milliarden Franken veranschlagt.

Wie das Astra am Donnerstag mitteilte, entspricht die Tunnellüftung in 58 Tunnels nicht den neusten Normen. In 63 Tunnels sind die Fluchtwege noch nicht den neuen Richtlinien angepasst. Und in 59 Tunnels herrscht bei der Signalisation Nachholbedarf.

Nach Angaben des Astra gehören die Schweizer Strassentunnels dennoch bereits heute zu den sichersten der Welt. Die Sicherheitsvorkehrungen waren in den Jahren nach den Brandkatastrophen von 1999 und 2001 am Mont Blanc, Tauern und Gotthard deutlich verbessert worden.

In der Zwischenzeit haben sich die Normen und Richtlinien aber aufgrund neuer Erfahrungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse weiterentwickelt. Prioritär will das Astra mit dem Programm die Signalisation der Sicherheitseinrichtungen sowie die Be- und Entlüftung verbessern. Die Arbeiten sind zum Teil bereits im Gang. Sie sollen bis etwa 2020 dauern.

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