Australien

Bis zu 70 Meter hohe Flammen: Extremtemperaturen erschweren Löschen der Buschbrände

Bis zu 70 Meter hohe Flammen: Kein Aufatmen in Australien

Bis zu 70 Meter hohe Flammen: Kein Aufatmen in Australien

Im australischen Bundesstaat New South Wales kämpfen Einsatzkräfte noch immer gegen mehr als 100 Buschfeuer. Über die Hälfte davon sind ausser Kontrolle. Knapp 1'700 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Brände.

Die Rekordhitze in Australien erschwert den Kampf gegen die seit Wochen im Land wütenden Buschbrände. In den kommenden Tagen soll es sogar noch wärmer werden.

Wie das staatliche Meteorologenamt mitteilte, war die landesweite durchschnittliche Höchsttemperatur am Dienstag mit 40,9 Grad so hoch wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Mit 46,5 Grad war es im südlichen Cedina am wärmsten.

In den kommenden Tagen solle dieser Wert noch einmal übertroffen werden. Während die heissen Luftmassen durch das Land ziehen, erwartet das Meteorologenamt besonders im Landesinneren und im Süden Extremtemperaturen. Im Südosten des Landes besteht durch die Hitze zudem erhöhte Feuergefahr, wie das Amt mitteilte.

Seit Oktober haben Buschbrände in Australien nach Angaben der Behörden rund 2,7 Millionen Hektar Land vernichtet. Mindestens sechs Menschen kamen ums Leben, mehr als 1000 Häuser wurden zerstört. Seit etwa zwei bis drei Jahren leidet das Land unter starker Dürre. Allein im östlichen Bundesland New South Wales kämpften Feuerwehrleute zuletzt gegen rund 100 Brände.

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