Amok

Amokläufer von Baden: Eine Geisterstimme befahl ihm die Tat

Der Amoklauf beim Hotel La Cappella erschütterte die ganze Schweiz.

Amoklauf beim Hotel La Cappella

Der Amoklauf beim Hotel La Cappella erschütterte die ganze Schweiz.

Heute findet der Prozess gegen den Amokläufer M.A. von Baden statt. Das Gutachten ergab, dass er bereits drei Jahre vor dem Amoklauf 2007 Anzeichen einer psychischen Krankheit zeigte. Man fand heraus, dass er an paranoider Schizophrenie leidet. Damit ist er schuldunfähig.

Vor Gericht gab der Verteidiger bekannt, dass der Täter bereits ab 2004 mehrere Ärzte aufgesucht hatte, weil er Stimmen gehört hat. Es seien Stimmen gewesen, die ihn unterstützten, aber auch solche, die ihn diskriminierten. Die Diagnose der Ärzte lautete: «Paranoide Schizophrenie».

Die Jahre vor der Tat stritt er seine Krankheit sich und anderen gegenüber immer ab, was auch zum Krankheitsbild gehört.

Im Jahr 2007 wurde er dann krank geschrieben, was er als Mobbing interpretierte. Er hatte damals sogar von seinem ehemaligen Arbeitgeber eine Milliarde Franken Abfindung gefordert.

Am 12. April 2007 dann, als er im Casino Baden vor die Tür gestellt wurde, hörte er eine Geisterstimme, die ihm befahl, die Waffe zu holen im «La Cappella» Amok zu laufen. Bei dem Blutbad wurde ein Mann getötet.

Vor Gericht bereute er die Tat: «Ich habe den Opfern viel Leid angetan, es war wie im Traum, und es tut mir leid», sagte M.A.

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