Vermischtes

Schweizer assen im letzten Jahr weniger Fleisch pro Kopf

Im Vergleich zu 2018 hat der Fleischkonsum abgenommen. (Symbolbild)

Im Vergleich zu 2018 hat der Fleischkonsum abgenommen. (Symbolbild)

Die inländische Fleischproduktion hat den Schweizer Markt zu achtzig Prozent gedeckt. Insgesamt ist der Pro-Kopf-Konsum von Fleisch in der Schweiz gesunken.

(dpo) Die inländische Produktion habe 2019 den Schweizer Fleischmarkt zu 80 Prozent gedeckt. Das teilte Proviande, die Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft, mit. Insgesamt habe die Schweizer Fleischwirtschaft den einheimischen Markt im letzten Jahr mit 356'300 Tonnen Fleisch beliefert.

Schweinefleisch sei erneut weniger produziert worden. Allerdings habe die Nachfrage nach Teilstücken das Angebot überstiegen, so dass 7 Prozent des Bedarfs mit Importware gedeckt werden mussten. Gegenüber 2018 stiegen die Importe damit um 52 Prozent.

Beim Rindfleisch stammten 17 Prozent der verbrauchten Menge aus dem Ausland. Gemäss Proviande musste aufgrund der sinkenden Kuhbestände die Nachfrage nach Verarbeitungsfleisch mit 4 Prozent mehr Importfleisch gedeckt werden als 2018.

Schweizer essen am liebsten Schweinefleisch

Die inländische Produktion von Geflügelfleisch ist weiterhin gestiegen. Der Inlandanteil liege mittlerweile bei 65 Prozent. 35 Prozent der verbrauchten Menge seien über Importe gedeckt worden.

Der Pro-Kopf-Konsum von Fleisch ist hingegen auf 51 Kilogramm pro Jahr gesunken, was einem Rückgang um 1,5 Prozent entspricht. Davon waren 21 kg Schweinefleisch, 14 kg Geflügelfleisch und 11 kg Rindfleisch. 2018 betrug der Fleischkonsum pro Kopf noch 52,06 kg.

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