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Spitzenkoch Ivo Adam: «Zu Hause kocht meist meine Freundin»

Ivo Adam bei der Arbeit (Bild: www.seven-ascona.ch)

Ivo Adam bei der Arbeit

Ivo Adam bei der Arbeit (Bild: www.seven-ascona.ch)

Er ist Koch, Confiseur und hat dazu auch noch einen Hotelfachschul-Abschluss in der Tasche. Was er aber in keiner Lehre gelernt hat ist, «wie ein Käsekuchen mit selbst gemachtem Teig schmeckt», erzählt der berühmte Koch Ivo Adam in einem Interview.

"Meine Mutter war alleinerziehend und berufstätig, deshalb begann ich als Primarschüler, das Abendessen zuzubereiten", erinnert sich Adam, Chef mehrerer Restaurants in Ascona, in der Tages-Anzeiger-Beilage "Genuss" an den Anfang seiner Koch-Laufbahn.

Ausserdem sei er oft bei den Grosseltern gewesen und durfte ihnen beim Backen und Einmachen helfen, so der 33-jährige Seeländer weiter. Dabei habe er den Weg in die Küche gefunden.

Das Talent zum Kreieren von leckeren Gerichten wurde Klein-Ivo offensichtlich in die Wiege gelegt. Bereits sein Urgrossvater war Confiseur - dessen Rezeptbücher seien ihm heute die wertvollsten, meint Adam. Ein Onkel lehrte ihn ferner, Köstlichkeiten des Piemonts, wie etwa Haselnüsse und den Moscato d'Asti, zu schätzen.

Last but not least setzt ihm auch seine Liebste immer wieder etwas Leckeres vor, denn "zu Hause kocht meistens meine Freundin", wie der Boss von 110 Restaurant-Angestellten unumwunden zugibt. "Und wenn sie keine Zeit hat, gibts Brot und Käse - dazu einen Tessiner Wein."

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