Slam Poetry

Slam-Schweizer-Meisterin findet Schweizer Akzent nicht lustig

Hazel Brugger bei "Giacobbo/Müller" (Screenshot SRF)

Hazel Brugger bei "Giacobbo/Müller" (Screenshot SRF)

Hazel Brugger, Schweizer Meisterin im Poetry Slam, hält nichts vom plakativen Schweizer Akzent à la Emil in der Comedy. «Ich finde diese Sprachbehinderung zwei Minuten lustig», sagt sie, danach sei es, als ob man Hinken als Pointe missbrauche.

Sie selber hat eine deutsche Mutter und spricht akzentfrei, wie sie der "Coopzeitung" sagte. Die 20-jährige Brugger, die seit drei Jahren an Poetry-Slam-Wettbewerben teilnimmt, kann dank bis zu 200 Auftritten jährlich im deutschsprachigen Raum von ihrer Kunst leben. Dazu besuche sie "so ein bisschen" die Uni - Philosophie, weil sie das spannend findet.

Sollte ihr das Slammen eines Tages verleidet sein - "vielleicht in fünf Jahren oder so" -, hat Brugger keinen Plan B. Doch vorerst geniesst sie noch beide Seiten ihrer Kunst: das einsame Verfassen von Texten und den "Kamikaze-Rampensau-Teil: Man steht vor 500 besoffenen Studenten und liest etwas vor."

http://tinyurl.com/hazel-sda

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