Auktion

Seidenstrümpfe Napoleons für 31'250 Euro versteigert

Porträt von Napoleon, gemalt 1815 von Horace Vernet (Archiv)

Porträt von Napoleon, gemalt 1815 von Horace Vernet (Archiv)

Ein Paar Seidenstrümpfe Napoleons haben bei einer Auktion in Frankreich 31'250 Euro eingebracht. Das mit je einem roten «N» und einer Krone bestickte elfenbeinfarbene Textil war auf 15'000 bis 20'000 Euro geschätzt worden, wie das Auktionshaus Osenat in Fontainebleau bei Paris mitteilte.

Napoleon I. soll die Strümpfe während seines Exils auf der britischen Atlantikinsel St. Helena getragen haben. Insgesamt wurden mehr als 420 Dokumente, Waffen, Möbelstücke und Porträts aus der Zeit des Kaiserreichs versteigert.

Im Angebot befand sich auch ein Manuskript von sechs Kapiteln der "Erinnerungen zum Dienste der Geschichte Frankreichs unter Napoleon", die der Kaiser nach seiner Absetzung infolge der Schlacht von Waterloo 1815 während seines Exils im Südatlantik diktierte, korrigierte und annotierte. Es wechselte für 125'000 Euro den Besitzer.

400'000 Euro brachten Pistolen von Napoleons Bruder Joseph Bonaparte ein - ein "französischer Rekord", wie das Auktionshaus erklärte.

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