Ihren Einsatz für die Vereinigung "Demokratie in Europa" sehe sie als Fortsetzung früherer Aktivitäten, etwa für den Tier- und Klimaschutz, sagte die 51-jährige US-Amerikanerin mit kanadischen Wurzeln der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Ich möchte meine Bekanntheit für diese gute Sache einsetzen." Sie sei froh und stolz, an der Seite von Varoufakis für das ökologische Programm "Green New Deal" zu kämpfen.

Sie versuche selbst, nachhaltig zu leben. In ihrem Haus in Malibu habe sie Sonnenenergie, sie ernähre sich vegan. An einen Einstieg in die Politik habe sie allerdings nicht gedacht. "Das überlasse ich lieber Leuten, die besser Bescheid wissen", sagte Anderson. "Ich lerne aber jeden Tag ein wenig dazu."

Zuletzt hatte Anderson den Wikileaks-Gründer Julian Assange im Gefängnis in London besucht. "Er hat es nicht verdient, in einem Hochsicherheitsgefängnis zu sitzen", sagte sie.