Krise im Königshaus

«Megxit»: Queen Elizabeth gibt Prinz Harry ihren Segen

"Megxit": Queen gibt Prinz Harry ihren Segen

"Megxit": Queen gibt Prinz Harry ihren Segen

Krisengipfel um die Zukunft von Prinz Harry und Herzogin Meghan: In einem ersten Statement gibt Queen Elizabeth bekannt, dass sie das Anliegen der beiden akzeptiert.

Mit einem ungewohnt persönlichen Statement hat Königin Elizabeth II. den Konflikt um ihren Enkel Harry und dessen Frau Meghan beizulegen versucht. Sie unterstütze den Wunsch des Herzogspaares Sussex nach einem unabhängigeren Leben und habe einer Übergangsperiode zugestimmt, hiess es am Montagabend in einer Erklärung der 93-jährigen Monarchin.

Zuvor hatte die Queen ihren Thronfolger Charles und dessen Söhne William und Harry zu einem Krisengespräch auf Schloss Sandringham (Grafschaft Norfolk) zusammengerufen.

Noch «schwierige Probleme» zu lösen

«Wir hätten es vorgezogen, wenn sie Vollzeitmitglieder der Königsfamilie geblieben wären», macht die Pressemitteilung deutlich, spricht aber von «gänzlicher Unterstützung» des Vorhabens von Harry, 35, und Meghan, 38. Während der Übergangszeit werde die junge Familie mit dem acht Monate alten Baby Archie teilweise in Grossbritannien, teilweise in Kanada leben. Für eine auf Dauer angelegte Lösung müssten noch «schwierige Probleme» gelöst werden. «Ich erwarte endgültige Entscheidungen in den nächsten Tagen.»

Meghan und Harry: Die schönsten Bilder einer royalen Liebesgeschichte, die ihre eigenen Wege geht. (12.1.2020)

Meghan und Harry: Meghan und Harry: Die schönsten Bilder einer royalen Liebesgeschichte, die ihre eigenen Wege geht. (12.1.2020)

Prinz Harry und Herzogin Meghan haben bekanntgegeben, sich von ihren Rollen als "Senior Royals" zurückziehen zu wollen. Sohn Archie soll ein normales Leben führen können.

Die sechs Sätze umfassende Mitteilung nach «sehr konstruktiven Gesprächen» stellt den Versuch der Königin dar, das vergangene Woche an die Öffentlichkeit gelangte Problem rasch zu lösen. Dass «Harry und Meghan» ohne den ihnen zustehenden Titel als «königliche Hoheiten» erwähnt werden, könnte darauf hindeuten, dass der Palast sich von den jungen Royals zu distanzieren versucht. Ausdrücklich wird auf den Wunsch des Paares Bezug genommen, zukünftig auf Subventionierung durch die britischen Steuerzahler zu verzichten. Vor knapp einer Woche hatten Harry und Meghan das 93-jährige Staatsoberhaupt, mit einer öffentlichen Mitteilung überrascht: Sie wollten ihre Rolle innerhalb der Monarchie verkleinern und zukünftig finanziell auf eigenen Füssen stehen.

Vorausgegangen waren offenbar erste interne Gespräche, auch kursierte im Londoner Buckingham-Palast ein Ideenpapier des Herzogpaares von Sussex. Dass der Sechste in der Thronfolge und seine Frau an die Öffentlichkeit gingen, bevor eine Einigung erzielt worden war, habe die Queen «verletzt und zutiefst enttäuscht», hiess es im Palast. Harrys nächster Auftritt als Mitglied des Königshauses ist an diesem Donnerstag die Auslosung für die Rugby- League-Weltmeisterschaft im Buckingham-Palast. An solchen Schirmherrschaften für Sport- und Wohltätigkeitsorganisationen scheinen Meghan und Harry festhalten zu wollen. Gleichzeitig wollen sie teilweise in Nordamerika leben; vor ihrer Heirat mit Harry arbeitete Meghan Markle jahrelang als Schauspielerin in Toronto, der grössten Stadt Kanadas.  

Das ist die Royal Family:

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