Staatschef Emmanuel Macron nahm das Federvieh persönlich vom Chef einer landwirtschaftlichen Genossenschaft aus dem Nordwesten des Landes entgegen. Der 40-Jährige hatte Ende Februar bei einem Rundgang auf der Pariser Landwirtschaftsmesse das Angebot für das Hühner-Geschenk bekommen und angenommen.

Der Mischling Nemo stammt aus einem Tierheim. Macron und seine Frau Brigitte hatte ihn im Sommer vergangenen Jahres adoptiert. Er sorge schon mehrmals für Schlagzeilen. Zum Beispiel im vergangenen Herbst, als er mitten in einer Besprechung in den Kamin pinkelte:

Macrons Vierbeiner: Nemo hatte schon einige Auftritte, aber der hier ist der beste

Macrons Vierbeiner: Nemo hatte schon einige Auftritte, aber der hier ist der beste

Was tun, wenn Herrchen gerade ein wahnsinnig wichtiges Gespräch führt, aber die Blase ganz gewaltig drückt? Vierbeiner Nemo wusste sich zu helfen und pinkelte in einen der edlen Kamine im Élysée-Palast, während Herrchen Emmanuel Macron in ein Gespräch seinen Staatssekretären vertieft war. Die Kameras des französischen Nachrichtenkanals LCI zeichneten das Malheur auf.

Nun bekam der Verbeiner gefiederte Konkurrenz. Und gleich beim Kennenlernen stahl man ihm ein bisschen die Show. Der Hühnerfarm-Besitzer, der ihm die beiden Hennen Agathe und Marianne brachte, kam in Begleitung eines kleinen Mädchens. Und dieses hatte einen derart süssen Auftritt in dem Video, das von dem Moment gemacht worden ist, dass Nemo daneben fast etwas verblasste.

Immerhin: Der Hund verhielt sich vorbildlich.  «Wir müssen uns überlegen, wie wir sie vor dem Hund schützen», sagte Macron noch an der Landwirtschaftsmesse. Doch nun beschnupperte Nemo die Hennen ganz vorsichtig. (sda/nch)