Einigung

Kylie Minogue und Kylie Jenner legen Streit um Vornamen-Marke bei

Die australische Sängerin Kylie Minogue (links) hiess zuerst so: Aber auch Reality-Star Kylie Jenner hätte ihren Vornamen gerne markenrechtlich schützen lassen. (Archivbilder)

Die australische Sängerin Kylie Minogue (links) hiess zuerst so: Aber auch Reality-Star Kylie Jenner hätte ihren Vornamen gerne markenrechtlich schützen lassen. (Archivbilder)

Doppelte Kylie statt «doppeltes Lottchen»: Im Streit um eine markenrechtlich geschützte Verwendung ihrer Vornamen haben die australische Sängerin Kylie Minogue und US-Model Kylie Jenner sich offenbar geeinigt.

Die beiden Stars hätten die seit Monaten andauernde Auseinandersetzung "extrem einvernehmlich" beigelegt, sagte eine Sprecherin Jenners der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Sie berief sich dabei auf die Anwälte beider Seiten, ohne Details der Vereinbarung zu nennen.

Die 19-jährige Jenner, die eigene Mode-, Schuhe- und Kosmetiklinien führt, hatte ihren Vornamen beim Patent- und Markenamt der USA zu werblichen Zwecken schützen lassen wollen. Dagegen legte ein australisches Unternehmen im Namen Minogues jedoch Widerspruch ein und warnte, Verbraucher könnten angesichts der beiden Kylie-Marken verwirrt und Minogues Marke geschwächt werden.

Die 48-jährige Kylie Minogue hatte den Namen "Kylie" als Marke im Bereich Musik und Unterhaltung schützen lassen und veröffentlichte ihr Album "Kylie" 1988 - neun Jahre vor Jenners Geburt im Jahr 1997. Diese sei eine "zweitrangige Persönlichkeit aus dem Reality-Fernsehen", hiess es im Widerspruch über die Halbschwester von Reality-Star Kim Kardashian. Zudem betreibe Jenner "fotografischen Exhibitionismus" und habe mit "kontroversen Posts" in sozialen Netzwerken Kritik auf sich gezogen.

Ein Sprecher des US-Patentamts sagte auf Nachfrage, die letzte Entscheidung in dem Fall stehe noch aus. Der Antrag von Jenners Anwälten, die Ablehung anzufechten, liegt aber bereits zwei Wochen zurück. Möglicherweise hat die Einigung zwischen Jenner und Minogue das Amt für Patente und Marken schlicht noch nicht erreicht.

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