Die ehemaligen Kollegen der ersten Ausgabe der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" von 2002/03 haben in einem offenen Brief Abschied genommen von Daniel Küblböck. Ein prominenter Name fehlte unter den Unterschriften: Alexander Klaws, der Sieger von damals. Daniel Küblböck schied als Drittplatzierter aus. 

Nun erklärt Klaws, warum er sich erst gegen die Teilnahme am offenen Brief entschieden habe. 

Zuerst schreibt er, wieso er den öffentlichen Brief nicht auch unterschrieben hat – und wendet sich «an die Hirnlose Facebook-Möchtegern Polizei da draussen...». Dass er das tolle, sehr bewegende Schreiben nicht mitunterzeichnet habe, bedeute nicht, dass er anderer Meinung sei. Und weiter: 

«Es hat sich einfach heuchlerisch angefühlt, Teil einer Sammel-Nachricht zu sein über jemanden, mit dem man seit 14/15 Jahren keinerlei Kontakt hatte. DAS!!! hat aber ebenfalls etwas mit Respekt dem Betroffenen gegenüber zu tun!»

Und es gebe heutzutage noch die Möglichkeit, auch ohne Facebook am Schicksal eines Menschen teilzunehmen.

Dann wird er deutlich in Richtung Hater: 

«Als Arschloch etc. betitelt zu werden, nur weil für euch Clowns die Welt ohne Facebook nicht existiert, ist schlichtweg abartig! Setzt euch lieber mal mit dem Thema "Mobbing" auseinander, oder unterstützt Menschen dabei, die sich im eigenen Körper gefangen und durch die eigene Umwelt unterdrückt fühlen, nur weil sie eben einfach anders sind als andere.»

«IHR seit ein grosser Teil des Problems in unserer Gesellschaft, dass Leuten wie euch eine Plattform gegeben wird, andere mit euren eierlosen Kommentaren und Beschimpfungen zu belästigen - wenn diese aber vor euch stehen würden, ihr keinen feuchten Furz rauskriegen würdet!»

«TUT lieber etwas FÜR diese Gesellschaft, als mit Schimpfwörtern um euch zu schmeissen, nur weil sich ein Mensch auf SEINE und NICHT EURE Art von jemandem verabschiedet!»

Schliesslich findet Alexander Klaws auch noch einige Worte zu Daniel Küblböck. 

«Ich möchte von daher hier auch nur soviel dazu sagen, dass ich natürlich geschockt bin und es mir unglaublich leid tut, für welchen Weg sich Daniel entschieden hat. Niemand kann sich vorstellen, was einen Menschen zu so einem Handeln treibt.
Ich hoffe einfach nur, dass egal wo du auch sein magst mein Kleiner, du nun in Ruhe deinen Weg gehen kannst!»

Lesen Sie hier den kompletten Post:

(pz)

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