Trauma

Karoline Schuch fand Kinderkur so furchtbar wie Leben im Kloster

Die Schauspielerin Karoline Schuch musste als Kind in die Kur, weil sie klein gewachsen war. Das fand sie so schlimm wie ein Leben im Kloster. (Archiv)

Die Schauspielerin Karoline Schuch musste als Kind in die Kur, weil sie klein gewachsen war. Das fand sie so schlimm wie ein Leben im Kloster. (Archiv)

Beim Hineinwachsen in ihre Rolle als «Katharina Luther» half Karoline Schuch die ungute Erinnerung an ein Kindheitserlebnis.

Vor ihrer Einschulung zu DDR-Zeiten sei sie von ihren Eltern für zwei Wochen zur Kur geschickt worden, weil sie recht klein und dünn gewesen sei. "Schon diese zwei Wochen kamen mir unerträglich lang vor, ganz furchtbar", sagte die 35-jährige Schauspielerin der Deutschen Presse-Agentur.

In der historischen Verfilmung wird Katharina von Bora, die spätere Ehefrau des Reformators Martin Luther, als Sechsjährige von ihrem Vater in ein Kloster gebracht, wo sie 17 Jahre bleibt.

Das könne nicht spurlos an ihr vorbeigegangen sein, ist sich Schuch sicher. "Ich glaube, ein Kind, das mit sechs ins Kloster kommt, ohne Verbindung nach Hause, das hat ein gebrochenes Herz. So ein Kind ist in seinem Urvertrauen sehr erschüttert", sagte Schuch, die neben ihrer Schauspielkarriere Psychologie studiert hat.

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