Rassismusopfer

Justizopfer «Hurricane» Carter tot – 19 Jahre sass er zu Unrecht im Gefängnis

Rubin «Hurricane» Carter: Bob Dylan schrieb das Lied «Hurricane» für den zu Unrecht inhaftierten Kämpfer.

Rubin «Hurricane» Carter: Bob Dylan schrieb das Lied «Hurricane» für den zu Unrecht inhaftierten Kämpfer.

Der als Rassismus-Opfer bekannt gewordene Ex-Boxer Rubin «Hurricane» Carter ist tot. Der US-Amerikaner erlag im Alter von 76 Jahren in seinem Haus im kanadischen Toronto einem Krebsleiden.

Der farbige Mittelklasse-Boxer erlangte 1967 wegen seiner fälschlichen und rassistisch motivierten Verurteilung in New Jersey wegen dreifachen Mordes weltweit Bekanntheit.

Die Jury verurteilte den Athleten ohne jegliche Beweise. Das Box-Idol Muhammad Ali widmete Carter einen seiner WM-Kämpfe, und Bob Dylan schrieb das Lied "Hurricane" für den zu Unrecht inhaftierten Kämpfer.

In der zweiten Neuaufnahme des Verfahrens wurde Carter nach fast 19 Jahren Gefängnis freigesprochen. In den weiteren Jahren engagierte sich Carter nach der Übersiedlung nach Kanada für zu Unrecht verurteilte Häftlinge.

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