Jordi und Ast: CD-Verkäufe stagnieren

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Auf die Plattenverkäufe hat sich die medienwirksame Trennung bisher nicht positiv ausgewirkt

In der Schweizer Medienlandschaft wurde in den letzten Wochen ausgiebig über die Blitz-Trennung von Schlagerstar Francine Jordi (35) und Rocker Florian Ast (37) berichtet – bessere CD-Verkäufe hat die Berichterstattungs-Lawine den beiden Künstlern jedoch nicht beschert: «An der Verkaufsfront hat sich auch durch die vielen Geschichten gar nichts verändert, wir bemerken nichts», sagt Jordis Manager Franz Lehmann.

Auch bei Universal Music, der Plattenfirma, die unter anderem den Jordi-und- Ast-Duett-Hit «Träne» verkauft, registriert man trotz Schlagzeilen nicht mehr Umsatz: «Die Verkäufe bewegen sich nicht», sagt Produkt-Managerin Daniela Kutlesa. Der Grund für die Stagnation ist wohl auch, dass derzeit keine neuen CDs der Künstler auf dem Markt sind – dies soll sich aber bald ändern: Nicht nur Florian Ast arbeitet derzeit an einem neuen Album, gemäss Manager Lehmann will Francine Jordi nun ebenfalls im Herbst einen neuen Tonträger auf den Markt bringen. Ob Jordi oder Ast in ihren neuen Liedern auch die schmerzliche Trennung verarbeiten, dazu nehmen sie keine Stellung. Interviews gaben die beiden bisher ausschliesslich in den Ringier-Titeln «Blick» und der «Schweizer Illustrierten». Dies wohl auch, weil die Boulevard-Blätter bei den letzten CDs als Medienpartner halfen, die Verkäufe anzukurbeln. Jordi bestätigte dies auf Anfrage des «Sonntags»: «Blick war für die CD Medienpartner.»SACHA ERCOLANI

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