«Regeln sind da, um gebrochen zu werden», scheint das Motto von Meghan Markle zu sein. Auch wenn die 36-jährige Amerikanerin als immer perfekt gestylt gilt, begeht sie fast täglich einen neuen Mode-Fauxpas, den das Königshaus eigentlich streng verbietet. Diese Tabus hat Meghan schon gebrochen:

Nackte Beine

Das Königshaus ist «not amused», wenn es um Beinfreiheit geht – ganz im Gegenteil zu Markle. An der Bekanntgabe der Verlobung mit Prinz Harry trug die Amerikanerin keine Strumpfhose – nicht einmal eine durchsichtige (eigentlich Pflicht!). Auch Kleider mit Beinschlitz sind in Markles Kleiderschrank ein Muss, ganz zum Leidwesen der Queen.

Schulterfrei

Jetzt, da der Sommer kommt, sind wir sehr dankbar für jede freie Hautzone. Das gilt auch für die Schultern. Und natürlich für Meghan Markle. Aber leider ist auch das verboten. Die Queen möchte so wenig nackte Haut sehen wie möglich.

Taschen

Ja, sogar bei den Taschen gibt es gewisse Regeln, die zu befolgen sind. Und zwar müssen diese klein ausfallen, damit man sie leicht in den Händen tragen kann. Umhängetaschen, oder solche, die man über der Schulter tragen kann, sind tabu. Warum, erklärt der nächste Punkt.

Keine Interaktion mit Fans

Anders als Markle es als Schauspielerin gewohnt ist, ist es ihr nun nicht mehr erlaubt, Autogramme zu schreiben, Hände zu schütteln, Selfies zu machen oder gar jemanden zu umarmen. Genau – deshalb die Tasche, mit der man so tun soll, als hätte man keine Hand frei.

Jeans

Aufgepasst! – mit Löchern: Richtig gelesen. Jeans mit Löchern. Bei der Arbeit – mutig. Das, was bei uns «Normalos» sowieso klar ist, scheint Meghan Markle nicht weiter zu interessieren. Apropos, es ist ja nicht so, als würde die Amerikanerin hierbei nur eine Stilregel brechen. Nein, sogar zwei; denn Jeans (ohne Löcher) sind laut der Royal-Etikette auch nicht erlaubt.

Frisur

Kate Middleton – die perfekte Royal. Immer elegant gekleidet, im besten Fall (und zur Freude der Queen) mit passender Kopfbedeckung. Falls aber keine griffbereit sein sollte, reicht es auch, perfekt frisiert zu sein. Meghan Markle hingegen gibt sich an dem einen oder anderen Tag (meistens an den Bad-Hair-Days) mit einem «messy bun» zufrieden. Zumindest manchmal. Aber das reicht uns ja schon, um noch mehr ins Schwärmen zu kommen.

Make-up

Viele Frauen beneiden die hübsche Amerikanerin um ihre scheinbar makellose Haut und ihren Teint. Aber dieser kommt nicht von ungefähr. Auch eine künftige Royal hat mal schlechtere Tage, an denen sie mehr Schminke benötigt. Dabei besagt die Etikette, dass das Make-up stets dezent sein soll. Jeder, der das «contouring» kennt, weiss, dass diese Art von Make-up alles andere als dezent ist: Man kaschiert die eine oder andere Partie des Gesichtes, während man andere in den Vordergrund schminkt. Eine Variante, zu der die 36-Jährige auch mal greift.

    

Liebesbekundungen

Royal-Hochzeiten sind so schön romantisch – fast so wie in Filmen. Und in Filmen gehören Küsse und öffentliche Liebesbekundungen dazu. Schliesslich ist man verliebt und will es auch so zeigen. Jedoch nicht, wenn es nach dem britischen Königshaus geht.
Öffentliche Küsse sind verboten. Händchenhalten übrigens auch. Kate Middleton und Prinz William machen es uns vor. Die «Rebellen» des Königshauses, Markle und Prinz Harry, scheinen aber auch auf diese Regel zu pfeifen.

Und es gibt noch mehr Tabus, die Meghan Markle bricht. Nämlich am Samstag, dem 19. Mai. Bei ihrer Hochzeit mit Prinz Harry. Eigentlich sind diese Zeremonien minutiös geplant. Aber nur eigentlich. Die Hochzeit wäre nicht DIE Hochzeit, wenn Meghan Markle und Prinz Harry nicht ihre eigene daraus gemacht hätten. Und zwar indem sie, wie gewohnt, die ein oder andere Regel gebrochen haben:

Mai

Eine Hochzeit im fünften Monat des Jahres soll Unglück bringen – dachte zumindest Harrys Vorfahrin Königin Victoria. Und tatsächlich hat es seit stolzen 181 Jahren keine royale Hochzeit mehr im Mai gegeben.

Samstag

Skurriler als der gewählte Monat scheint der Tag an sich. Normalerweise finden royale Trauungen immer an Werktagen statt. Auch hier widersetzen sich Markle und Prinz Harry dem Standard.

Der Kuchen

Was gibt es Schöneres als den Kuchen für die eigene Hochzeit auszusuchen? Tja, wer royal heiratet, kann das vergessen. Bis jetzt. Denn es ist Tradition, einen Früchtekuchen aufzutischen. Der scheint den zwei Turteltauben jedoch nicht zu schmecken, denn sie haben sich für eine Zitrone-Holunder-Torte entschieden.

Die Rede

Mehr als ein Regelbruch scheint es ein Statement. Meghan Markle möchte die Empfangs-Rede selbst halten. Im Normalfall macht das der Bräutigam, dessen Vater oder der Trauzeuge. In ihrem Heimatland, den USA, ist es üblich, dass die Braut ein paar Worte an ihre Gäste richtet.

Die Trauzeugin

Lange wurde spekuliert, welche Freundin Meghans Trauzeugin sein würde. Jetzt ist klar, dass es keine geben wird. Wie das aussehen mag, wissen selbst die Royal-Experten nicht. Der Entscheid wäre aber darauf zurückzuführen, dass sich Markle nicht zwischen ihren Freundinnen entscheiden wollte, wie Royal-Experten mutmassen.

Ein wenig Grund zur Hoffnung gibt es dennoch für die Queen. Denn Meghan Markle kann sich auch anpassen: Den Royals ist es zum Beispiel nicht gestattet, einen eigenen Social-Media-Account zu führen. Ihren Instagram-Account hat Markle bereits gelöscht, und das, obwohl sie eine fleissige Nutzerin war. Auch was ihren Nagellack anbelangt, passt sie sich der Queen an: Nur noch Nude-Töne. Ob sie jetzt wohl so weiter macht und aufhört, Regeln zu brechen? Als waschechte Royal dürfte es nicht mehr so leicht sein, sich dem Königshaus zu widersetzen.