Vreni Schneider

«Ich konnte das meiner Familie nicht mehr länger antun»

Von der Skipiste auf die Bühne: Vreni Schneider (Archiv)

Von der Skipiste auf die Bühne: Vreni Schneider (Archiv)

Sie hat von ihrem ersten Schlageralbum satte 5000 Stück verkauft. Eine Zukunft wäre ihr wohl beschieden gewesen. Doch Vreni Schneiders Fell sit nicht so dick, als dass es die Häme hätte ertragen können. Die Glarnerin will nie mehr öffentlich singen.

Die Kritik an ihrem Auftritt in «Happy Day» durch die Satiriker Viktor Giacobbo und Mike Müller hat Vreni Schneider tief getroffen: «Sie haben mich regelrecht durch den Kakao gezogen.». Auch die Vorwürfe sogenannter Fans, Vreni würde nur für Geld singen und solle sich lieber um ihre Buben kümmern, mochte die Glarnerin nicht länger ertragen.

(Quelle: Youtube.com)

Vreni Schneider im Duett mit Stefan Ross

Spätestens als der Hohn auch ihre Angehörigen traf, sei ihr klar geworden, dass es so nicht weitergehen kann. «Ich höre vor allem für die neun Kinder meiner Geschwister auf. Sie wurden oft gehänselt, mussten sich hämische Kommentare anhören. Das hat sie verletzt», erklärt unser Goldvreni mit bewegter Stimme: «Sie haben mir gesagt, ich solle weitermachen, wenn ich will, sie würden es schon ertragen. Doch mir geht die Familie über alles. Es soll niemand leiden wegen mir.» (cls)

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