Auf Luxus könne er verzichten. Das harte Dasein vor 5300 Jahren habe bestimmt auch "schöne Seiten" gehabt, sagte Vogel - "allein die Natur in Südtirol". Gefühle wie Liebe habe es damals auch schon gegeben, "und die Menschen haben auch an irgendwas geglaubt".

Fortschritte im Zusammenleben hat die Menschheit seit der Steinzeit nach Ansicht Vogels kaum gemacht: "Fragen Sie mal einen Syrer, der seit Wochen versucht, über irgendeine Grenze zu kommen: Für den geht es auch ums Überleben. Er hat keine Nahrung, kein Wasser, schläft draussen", sagte der 49-Jährige dem Redaktionsnetzwerk.

Sogar in Deutschland schliefen Menschen unter Brücken und freuten sich, "wenn Du ihnen was zu essen bringst".