Im Rahmen seiner Recherchen für das Werk "Liebesgschichte" habe er gemerkt, wie wenig er wisse über dieses Gefühl Liebe. "Ich habe versucht, mich dem Thema schreibend anzunähern", erzählt der 47-Jährige in einem Gespräch mit der Zeitschrift "Schweizer Familie". Kitsch habe er aussen vor lassen wollen - schliesslich sei er nicht Rosamunde Pilcher, so Lenz.

2009 sei er zuletzt selber richtig verliebt gewesen. "Ich war in einer Euphorie, dachte, jetzt kann nichts mehr schief gehen. Wenn ich verliebt bin, brauche ich weniger Schlaf, stehe mit einem Lächeln auf und gehe ebenso ins Bett." Diese Liebe, die 2009 begonnen hat, hält noch immer an, erzählt Lenz. Aus Verliebtheit sei Zuneigung geworden.

Der Mitbesitzer eines Oltners Restaurants sagt aber auch, es habe in seinem Leben nicht immer geklappt mit der Liebe. "Ich habe die Tendenz, dieselben Fehler zu wiederholen." Dazu gehöre etwa, dass er zu wenig zuhöre und zu stark mit sich selber beschäftigt sei.