Generationen

Federica de Cesco findet die Jungen manchmal ziemlich vorlaut

Eigentlich drehe sich auch heute bei den Jungen alles um die Liebe, nur in viel Coolness verpackt, findet Federica de Cesco (Archiv)

Eigentlich drehe sich auch heute bei den Jungen alles um die Liebe, nur in viel Coolness verpackt, findet Federica de Cesco (Archiv)

Die Schriftstellerin Federica de Cesco ist trotz ihren bald 75 Jahren ständig unterwegs. So liest sie beispielsweise in Schulklassen. Dabei falle ihr immer wieder auf, wie vorlaut viele Junge seien. «Aber oft kommt auch Interessantes bei ihren Aussagen heraus.»

Die Fragen der Schüler würden sich meist auf drei Themen beschränken: "Woher ich meine Ideen habe, wie lange ich für ein Buch brauche und wie viel Geld ich verdiene", erzählte de Cesco im Gespräch mit der "Neuen Luzerner Zeitung".

Vielleicht liege es aber auch daran, dass die Schüler gar nicht mehr zu Wort kämen, weil sie selbst ein "Schnörri" sei, mutmasste die beliebte Schriftstellerin. Sie findet, eigentlich drehe sich bei den Jungen heute noch immer alles um die Liebe. "Natürlich in viel mehr Coolness verpackt."

De Cesco lebt seit zwei Jahren mit ihrem japanischen Ehemann in Luzern. Sie schwimmt täglich 50 Minuten am Morgen und 30 Minuten am Abend. So, und mit Spaziergängen am Luzerner Quai oder durch die Altstadt halte sie sich fit.

De Cesco wurde in Italien geboren, lebt aber seit 1962 in der Schweiz. Sie schrieb 1953 im Alter von 15 Jahren den Bestseller "Der rote Seidenschal". De Cesco kann auf eine erfolgreiche Karriere als Jugend- und Erwachsenenautorin zurückblicken. Im Juni veröffentlicht die Schriftstellerin ihr neues Buch "Die Tochter des Windes", ein Erwachsenenroman.

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