Er berichte den Kindern von seinen Reisen in arme Länder, erzähle, was er im Rahmen seiner wohltätigen Engagements alles sehe und erlebe, sagte der 36-Jährige der "Schweizer Familie". Es sei ihm wichtig, "dass sie bei allen Annehmlichkeiten, die sie haben, bescheiden bleiben. Und dankbar."

Auch Roger Federer selbst ist in seiner Kindheit und Jugend mit der Armut und deren Auswirkungen konfrontiert worden. In Südafrika, der Heimat seiner Mutter, hat er etwa erfahren, dass nicht alle Kinder zur Schule gehen können. "Dieser Umstand hat mich immer wieder beschäftigt."

Nachdem er sich erst davor gefürchtet hatte, dass die Leute denken, er engagiere sich bloss fürs gute Image, stehe für ihn das Helfen inzwischen an oberster Stelle. Die Chance, als bekannter Sportler Geld für Bedürftige zu generieren, "darf ich nicht unbenutzt lassen".