Sie gab der damals 18-Jährigen im Erfolgsfilm "Undercover" die Nebenrolle der Anna, Tochter der von Viktor Giacobbo gespielten Hauptfigur. In den zwölf Jahren seither entwickelte sich Schinz' Karriere langsam, aber stetig. "Es gibt Schauspieler, die katapultieren sich mit nur einem Auftritt in eine neue Liga, doch so war das bei mir nicht", erklärte die 30-Jährige der "Schweiz am Wochenende".

2017 war bisher mit Abstand das erfolgreichste Jahr für Schinz - mit Nebenrollen in der TV-Serie "Wilder" und der Miniserie "Private Banking". Für letztere erhält sie nun im Rahmen der Solothurner Filmtage einen Fernsehfilmpreis, wie die "Schweiz am Wochenende" schon vorab verrät - die restlichen Anwärter werden morgen Montag kommuniziert.

Und das Beste könnte noch kommen: Anna Schinz hat zusammen mit ihrem Lebenspartner Jan-Erich Mack das Drehbuch zum Kurzfilm "Facing Mecca" geschrieben, der auf der Shortlist für einen Oscar steht. Am 23. Januar kommt aus, ob der Film zu den Finalisten gehört, die am 4. März auf ein Goldmännchen hoffen dürfen.