Rechtfertigung
Amanda Knox: "Ich schulde den Menschen keine Erklärung"

Die in Italien wegen Mordes zunächst verurteilte und dann freigesprochene US-Amerikanerin Amanda Knox ist es leid, ihre Unschuld zu beteuern. "Meine Aufgabe ist es, mein Leben zu leben und mich von dem zu erholen, was mir zugestossen ist."

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Die einst wegen Mordes angeklagte und später freigesprochene Journalistin Amanda Knox ist es leid, ständig ihre Unschuld beteuern zu müssen. (Archivbild)

Die einst wegen Mordes angeklagte und später freigesprochene Journalistin Amanda Knox ist es leid, ständig ihre Unschuld beteuern zu müssen. (Archivbild)

Keystone/EPA/IDA MAE ASTUTE / ABC / HANDOUT

Knox war vorgeworfen worden, 2007 während eines Studienaufenthalts in Perugia gemeinsam mit ihrem damaligen Freund die britische Austauschstudentin Meredith Kercher ermordet zu haben. Nach mehreren Prozessen durch die Instanzen wurden beide 2015 endgültig freigesprochen. "Ich schulde den Menschen, die immer noch glauben, ich sei schuldig, keine Erklärung", sagte die 30-Jährige in einem Interview der Zeitschrift "Rolling Stone".

Sie bekomme bis heute immer wieder Todesdrohungen zugeschickt, erklärte Knox, die mittlerweile in Seattle als Journalistin arbeitet. "Wir werden sehen, ob sie jemals aufhören. Vielleicht eines Tages." Der Streamingdienst Netflix hatte die Prozesse um Knox 2016 in einer Dokumentation verarbeitet. In ihr kommen mehrere damals Beteiligte zu Wort, darunter auch Knox selbst.

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