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Wie legt Ihre Pensionskasse Ihr Geld an?

Pensionskassen geraten aufgrund der Zinssituation zunehmend unter Druck

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Das (Anlage-)Umfeld für die knapp 1800 Pensionskassen, mit einem Anlagevermögen von zirka 850 Milliarden Franken, ist zunehmend anspruchsvoller geworden. War es bis vor zehn Jahren gang und gäbe, die Rentenverpflichtungen der Pensionskassen mehrheitlich mit Franken-Obligationen von sehr guter Qualität abzudecken, hat sich heute das Blatt massiv gewendet. Statt dem risikolosen Zins gibt es nun ein zinsloses Risiko. Aktuell rentieren die Anleihen der Eidgenossenschaft mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren, trotz starker Erholung von den Tiefstständen in den Renditen, immer noch leicht negativ. Der Kapitalmarkt als dritter Beitragszahler ist also zunehmend gefordert – auch unter dem Aspekt der zunehmenden Lebenserwartung.
Im Fokus der Betrachtung liegt die Vermögensallokation Ihrer Pensionskasse. Hierbei geht es um die Aufteilung der Gelder in die verschiedenen Anlagekategorien. Diese Aufteilung ist gemäss Lehrbuch die wichtigste Entscheidung (verantwortlich für zirka 80 bis 90 Prozent der langfristigen Performance) und wird unter Risiko- und Renditeüberlegungen getroffen.

Frankenobligationen weniger beliebt

Wurde früher rein klassisch in Obligationen, Aktien und Immobilien investiert, findet zunehmend eine Verschiebung in Richtung alternative Anlagen statt (dies zulasten der unattraktiven Franken-Obligationen).
Hierunter versteht man Anlageinstrumente wie Rohstoffe, Private Equity, Infrastruktur, Insurance linked Securities, Hedge Funds und Verschiedenes mehr. Wobei das Potenzial bei Weitem noch nicht ausgeschöpft ist. Durchschnittlich sind die Pensionskassen gemäss einer Studie der Swisscanto per Jahresende 2016 mit 6,1 Prozent der Anlagen in alternativen
Anlagen investiert. Gemäss BVV2 wäre eine Erhöhung bis auf 15 Prozent möglich. Bei der Abdeckung der alternativen Anlagen empfiehlt sich ein Mix aus verschiedenen Anlageinstrumenten.
Ein weiterer Punkt sollte eine möglichst optimale Ausnutzung der Aktienquote sein – unter Berücksichtigung der Risikofähigkeit Ihrer Pensionskasse. Der langfristige Anlagehorizont einer Pensionskasse deckt sich mit den höheren langfristigen Renditeerwartungen von Aktien. Direkt beeinflussbar in der Verwaltung der Vermögensanlagen sind die Kosten. Hier geht der Trend zunehmend in Richtung passive Abdeckung der Kernanlagen. Dies garantiert eine nahezu identische Rendite mit der jeweiligen Anlagekategorie und ermöglicht eine kostengünstige Umsetzung. Die Performance Ihrer Vermögensanlagen lässt sich mittels einer vordefinierten Benchmark am besten beurteilen.

Zum Autor Michael Lengweiler ist Kundenbetreuer im Instituional Banking bei der Aargauischen Kantonalbank Olten.

Zum Autor Michael Lengweiler ist Kundenbetreuer im Instituional Banking bei der Aargauischen Kantonalbank Olten.

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