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Tal voller Möglichkeiten

Das Seetal lockt mit Wanderungen sowie kulturellen Anlässen und bietet spannende Geschichten aus vergangenen Zeiten.

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Im Rosengarten des Schlosses Heidegg tankt Damian Müller Energie und neue Ideen. Ganz nach dem Motto: In der Ruhe liegt die Kraft. (Bilder: Monika Burri)

Im Rosengarten des Schlosses Heidegg tankt Damian Müller Energie und neue Ideen. Ganz nach dem Motto: In der Ruhe liegt die Kraft. (Bilder: Monika Burri)

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Ein paar Mal bin ich schon durch Seengen gefahren, doch nie hatte ich Zeit, mir das Schloss Hallwyl genauer anzuschauen. Heute bietet sich die Gelegenheit dazu, verbunden mit einem Wandertag. Ich stehe auf dem Vorplatz und bestaune den Verliesturm, der ganz im Wasser steht und dahinter den Blick auf das Wohnhaus freigibt. Die Schlösser an der Loire kommen mir in den Sinn, denn die teilweise aus dem 12. Jahrhundert stammende Anlage Hallwyl kann durchaus mit den royalen Bauten in Frankreich mithalten. Inzwischen ist der perfekte Begleiter für meine Wanderung im Seetal eingetroffen: Der Luzerner Ständerat Damian Müller möchte mir seine Heimat zeigen. Da das Schloss noch nicht geöffnet ist, umrunden wir die beeindruckenden Bauten. Gleich neben dem Schloss beginnt unser fast schon adliger Wanderweg, der über 17 Kilometer das Schloss Hallwyl mit dem Schloss Heidegg verbindet.

Im und am Wasser gebaut: Schloss Hallwyl in Seengen besticht durch mächtige Eleganz und mit einer spannenden Geschichte.

Im und am Wasser gebaut: Schloss Hallwyl in Seengen besticht durch mächtige Eleganz und mit einer spannenden Geschichte.

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Der Wanderweg schlängelt sich oft direkt entlang des Hallwilersees, manchmal auch etwas oberhalb. Dafür ist die Aussicht umso schöner.

Der Wanderweg schlängelt sich oft direkt entlang des Hallwilersees, manchmal auch etwas oberhalb. Dafür ist die Aussicht umso schöner.

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«Die Wanderung ist zwar technisch nicht anspruchsvoll, aber doch ziemlich lang. Darum lohnt es sich, am frühen Morgen aufzubrechen», sagt Damian Müller. Ein schmaler Kiesweg führt uns über zehn Kilometer entlang des Hallwilersees. Links und rechts säumen Bäume, grosse Büsche, aber auch Weinreben den Pfad. Flora und Fauna sind äusserst vielfältig, was auch den zwitschernden Vögeln gefällt. Obwohl wir früh unterwegs sind, schätzen wir den Schatten, den die Bäume spenden. «Wenn man Zeit hat, sollte man hier unbedingt eine Badepause einlegen», rät Müller. Alle zehn Minuten kommt eine kleine Bucht, die mit klarem Wasser zur Abkühlung einlädt. Auch die Badeanstalten seien bestens eingerichtet, ergänzt mein Begleiter. «Meine Lieblingsbadi ist die in Aesch. Hier ist es sehr gemütlich und einladend.»

Erholung pur in der unkomplizierten Badi von Aesch. (Bild: PD)

Erholung pur in der unkomplizierten Badi von Aesch. (Bild: PD)

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Beim Hof Underäsch in Aesch ist die Durststrecke zu Ende. Hier gibt es frischen Süssmost oder eine Schorle.

Beim Hof Underäsch in Aesch ist die Durststrecke zu Ende. Hier gibt es frischen Süssmost oder eine Schorle.

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Bei Aesch führt der Pfad weg vom See. Bevor wir uns an den Aufstieg in Richtung Wald machen, bietet der Hofladen in Aesch eine Stärkung in Form von frischem Apfelsaft an. Wir schaffen den einzig richtigen Aufstieg ohne Probleme und wandern nun vor der Sonne geschützt und mit einem angenehmen Lüftchen im Gesicht in Richtung Hitzkirch, Damian Müllers Wohnort. Der Politiker erzählt von seinem Alltag in Bern, den langen Tagen und interessanten und anspruchsvollen Gesprächen während der Session. «Die Arbeit als Ständerat ist spannend aber auch sehr intensiv.» So war Müller in den letzten vier Jahren auch mit dem Bundesrat in aller Welt unterwegs. «Das darf man sich auf keinen Fall wie Ferien vorstellen. Fast jede Minute ist verplant», erklärt er. Gerade weil er oft herumreise, habe er die Heimat richtig schätzen gelernt. Müller ist in Hitzkirch aufgewachsen und hat seinen festen Wohnsitz hier, wenn er dann eben da ist. Im Seetal könne er biken, wandern, aber auch hochstehende Konzerte wie in der Braui in Hochdorf oder am Boswiler Sommer erleben. «Ich kenne nur wenige Orte, die auf kleinstem Raum so viel zu bieten haben», schwärmt er.

Nach dem Aufstieg bei Aesch führt der Wanderweg angenehm kühl durch den Wald. Durchatmen und geniessen ist hier perfekt möglich.

Nach dem Aufstieg bei Aesch führt der Wanderweg angenehm kühl durch den Wald. Durchatmen und geniessen ist hier perfekt möglich.

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Beim Wandern entstehen bekanntlich oft gute Gespräche, darum erfahre ich auch viel über die Anliegen und Gedanken des Politikers und spüre den Menschen dahinter. Sein Engagement und seine Passion für den Kanton Luzern und auch für das Seetal ist stark zu spüren. Erstaunt stelle ich fest, dass wir bereits in Hitzkirch angekommen sind. In seiner Heimatgemeinde kennt Müller jeden Winkel und kennt zahlreiche Geschichten zu den historischen Bauten in der Umgebung. Die beiden bekannten Schlösser Hallwyl und Heidegg sind bei weitem nicht die einzigen Burgen in der Gegend. «Einst gab es im Seetal ein durchdachtes Befestigungskonzept mit mehreren Anlagen», so Müller. Heute sei der Megalithturm von 1237 in Richensee einer der wichtigsten. Er zeigt in die Ebene zwischen Baldegger- und Hallwilersee. Tatsächlich ist dieser Turm nicht nur der markanteste historische Bau im Seetal, sondern auch in seiner Art schweizweit die Urform des eigentlichen Burgbaus. Für Geschichtsinteressierte somit unbedingt einen Besuch wert. Mir fällt der mächtige rosafarbene Bau im Zentrum des Dorfes auf. «Das ist die Deutschritterkommende. Sie ist eines der ältesten und geschichtsträchtigsten Gebäude von Hitzkirch», weiss der Einheimische. Ich entnehme der Infotafel, dass diese Kommende bereits 1237 vom Kyburger Ritter Konrad von Tüffen gegründet wurde. Meine Neugier ist geweckt, und ich nehme mir vor, dieses Gebäude beim nächsten Besuch genauer anzuschauen.

Die Deutschritterkommende in Hitzkirch ist ein eindrücklicher Bau, der schon die verschiedensten Institutionen beheimatet hat. (Bild: Gemeinde Hitzkirch)

Die Deutschritterkommende in Hitzkirch ist ein eindrücklicher Bau, der schon die verschiedensten Institutionen beheimatet hat. (Bild: Gemeinde Hitzkirch)

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Weil Schlösser bekanntlich immer auf einer Erhöhung gebaut wurden, müssen wir nach Hitzkirch nochmals einige Höhenmeter überwinden. Mit etwas müden Beinen passieren wir direkt neben dem Schloss das Weingut Kaiserspan. Damian Müller kommt ins Schwärmen. «Der Seetaler Wein hat sich in den letzten Jahren zu richtig guten Tropfen gemausert.» Die ansässigen Weinbauern hätten viel investiert und seien innovativ. Der Aufwand hat sich scheinbar gelohnt, denn der Seetaler Wein geniesst auch ausserhalb des Kantons Luzern in der Zwischenzeit einen guten Namen. Endlich stehen wir vor dem Schloss Heidegg, das mit seiner schlichten Schönheit imponiert. Im legendären Rosengarten lassen wir unseren Blick über den naturbelassenen Baldeggersee gleiten. «Wenn ich meine Gedanken ordnen muss oder einfach entspannen möchte, dann setze ich mich hier in den Garten», sagt Müller. Das sei definitiv sein Lieblingsplatz im Seetal, verrät er und lädt mich in der Buvette auf dem Schlossplatz zu einer Schorle ein.

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Die «Schweiz am Wochenende» und Seetal Tourismus verlosen zwei Gutscheine. Gewinnen Sie einen Tag zu zweit im Day Spa im Cocon Thai Spa, Seerose Resort & Spa in Meisterschwanden im Wert von 178 Franken. Der Gutschein beinhaltet einen Leihbademantel, Badeschuhe, Badetuch, Sauna und Fitnessraum, Schwimmbad mit Whirlpool-Liegen, im Sommer Biopool und Seerose Beach mit direktem Seezugang, Spa-Buffet mit Tee, Getränken, Früchten und einer thailändischen Suppe (mittags). Oder Sie gehören zu den Glücklichen und gewinnen sechs Gratiseintritte inklusive Heidegger Apéro für das Schloss Heidegg in Gelfingen im Gesamtwert von 150 Franken.

Für die Teilnahme schreiben Sie ein E-Mail mit dem Stichwort «Seetal» an verlosung@chmedia.ch. Einsendeschluss ist der
3. Juli.

Tipps von Damian Müller

Tipps von Damian Müller

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Schloss Heidegg
Schloss mit vielen Facetten

Wer das Seetal besucht, sollte einen Abstecher auf das Schloss Heidegg einplanen. Mit seiner grandiosen Aussicht auf See und Berge, spannenden Veranstaltungen, eigenem Wein, dem 300 Jahre alten Rosengarten und dem grossen Park sowie einem Museum mit Café gehört die Anlage zu den schönsten Schlossbauten der Schweiz. Für die kleinen Besucher steht ein schöner Spielplatz zum Austoben bereit, während die Eltern nach dem Schlossbesuch in der Buvette im Schlossgarten einen Kaffee trinken können. Diese ist jeweils am Sonntag und bei schönem Wetter geöffnet.
www.heidegg.ch

Badeanstalt Aesch
Abkühlung im Hallwilersee

Das Seebad in Aesch ist der ideale Ort für den Badespass. Das glasklare Wasser des Hallwilersees lockt viele Schwimmer hinaus zum Floss. Angenehm abgekühlt kann man sich dort an der Sonne wieder aufzuwärmen. Für Nichtschwimmer und Kinder steht ein abgegrenztes Becken zur Verfügung, und die gemütliche Liegewiese lädt zum Lesen und Entspannen ein. Auf der Spielwiese hingegen ist genügend Platz für Spiellustige und Sportbegeisterte, die gerne mit dem Ball ihre Zeit vertreiben. Die öffentliche Feuerstelle der Badi steht zum Bräteln zur Verfügung, Glacen und vieles mehr gibt es dann am Kiosk.
badi-info-aesch

Der Lindenberg
Beliebtes Ausflugsgebiet

Der Lindenberg ist ein weitläufiger Höhenrücken, der sich über 20 Kilometer über die Kantone Luzern und Aargau erstreckt und das gesamte Seetal prägt. Die offene Landschaft eignet sich perfekt zum Wandern, Biken und Spazieren. Die höchste Erhebung des Lindenbergs erreicht 878 Meter über Meer, zudem liegen viele weitere Gebiete ebenfalls über 800 Meter. Darum erblickt man bei guter Sicht das imposante Alpenpanorama oder kann im Winter bei genügend Schnee Langlaufen. Wandermöglichkeiten und weitere Informationen gibt es bei Seetal Tourismus.
www.seetaltourismus.ch

Dieser Artikel wurde von der Beilagenredaktion der «Aargauer Zeitung» im Auftrag von Luzern Tourismus und Seetal Tourismus erstellt.