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Der Konjunkturzyklus

Welche Anlagen schlagen sich entlang dem Konjunkturzyklus am besten?

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Die Konjunktur ist schwierig zu prognostizieren.

Die Konjunktur ist schwierig zu prognostizieren.

Zur Verfügung gestellt

Die Wirtschaft bewegt sich in wiederkehrenden Mustern. Diese Wellenbewegungen lassen sich in verschiedene Phasen aufteilen. Je nach Zeitpunkt entwickeln sich die einzelnen Anlageklassen unterschiedlich. Es lohnt sich deshalb für den Anleger, den Verlauf der Wirtschaft sehr genau zu beobachten.

Die Phasen
Am Anfang eines Zyklus steht die Erholung, wenn die Wirtschaft die letzte Krise zunehmend verdaut hat. Die Kapazitätsauslastung ist gering, die Zinsen tief und die Arbeitslosigkeit hoch. Mit zunehmender Dauer der positiven Wachstumsdynamik tritt die Wirtschaft in die Expansionsphase ein. Die Konjunktur boomt, der Arbeitsmarkt weist eine zunehmende Vollbeschäftigung auf und die Preise für Güter und Dienstleistungen verteuern sich. Die Inflation ist zurück und die Notenbanken beginnen die Zinsen zu erhöhen. Dies sorgt für eine zunehmende wirtschaftliche Abkühlung und das Wachstum geht langsam zurück. Damit ist die dritte Phase erreicht. Nun folgt mit dem Abschwung die vierte Welle.
Die Preise sinken, die Arbeitslosigkeit steigt und es droht eine Rezession. Die Notenbanken senken aggressiv die Zinsen, um die Investitionen sowie die Konsumnachfrage wieder anzukurbeln. Im Schnitt dauert ein abgeschlossener Zyklus vier bis acht Jahre. Wie die Zeitspanne selber kann auch die Intensität stark variieren. Exogene Faktoren wie staatliche und geldpolitische Massnahmen oder sonstige Krisen können den Zyklus massiv in die eine oder andere Richtung beeinflussen.

Einfluss auf die unterschiedlichen Anlageklassen
Jeder der vier Phasen bevorzugt gewisse Anlagenklassen, während andere gemieden werden sollten. In der Erholung entwickeln sich die Aktien grundsätzlich am besten. Sie weisen sogar einen gewissen Vorlaufcharakter auf und steigen meist schon drei bis sechs Monate vor einer wirtschaftlichen Erholung.
Ihre Entwicklung korreliert stark mit den Unternehmensgewinnen, welche wiederum direkt vom wirtschaftlichen Verlauf abhängen. Die anderen Anlagenklassen schlagen sich in dieser Phase eher mässig. Tritt die Wirtschaft in die Expansionsphase ein, bleiben die Beteiligungspapiere das Mass aller Dinge. Jetzt gesellen sich noch Rohstoffe und Immobilien dazu, welche nun stärker nachgefragt werden. Da gleichzeitig die Zinsen zu steigen beginnen, sind Anleihen tendenziell weniger attraktiv. Wenn die Konjunktur überhitzt und eine Abkühlung eintritt, werden Aktien zunehmend weniger interessant.
Andere Sachanlagen wie Rohstoffe und Immobilien profitieren weiterhin. Die von den Notenbanken eingeleiteten Zinssenkungen sowie die Verunsicherung der Anleger verhelfen den Obligationen zunehmend zu steigenden Preisen. Im darauffolgenden Abschwung bleibt das Bild ähnlich. Die Obligationen profitieren noch stärker von den sinkenden Zinsen. Rohstoffe und Immobilien verzeichnen nun keine grossen Preissteigerungen mehr.

Die richtige Positionierung
Konjunkturprognosen sind erfahrungsgemäss schwierig. Deshalb soll die eigene Anlagestrategie nicht in erster Linie daran, sondern am persönlichen Risikobudget ausgerichtet werden.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Beobachtung der konjunkturellen Entwicklung nicht in die jeweilige Verteilung der Vermögenswerte mit einfliessen soll. Je nach Wirtschaftssituation kann es sich lohnen, die eine oder andere Anlageklasse stärker zu gewichten. Damit kann die Performance der eigenen Anlagen optimiert werden.
In der Vermögensverwaltung der Aargauischen Kantonalbank gehört das Beobachten der Wirtschaftsdaten und -nachrichten zur täglichen Routine. Daraus abgeleitet werden Einschätzungen der aktuellen Konjunkturlage und auf dieser Basis die taktische Positionierung innerhalb der Anlagestrategien vorgenommen.

ZUM AUTOR Sascha Haudenschild ist Leiter Portfolio Management bei der Aargauischen Kantonalbank

ZUM AUTOR Sascha Haudenschild ist Leiter Portfolio Management bei der Aargauischen Kantonalbank

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Weitere Informationen unter: www.akb.ch/pm

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