Publireportage
Den Hirnschlag rasch erkennen

Die Heilungschancen bei Lungenkrebs sind höher, wenn der Krebs früh erkannt wird.

Drucken
Teilen

Zur Verfügung gestellt

Hirnschlag oder Schlaganfall ist nach wie vor der häufigste Grund für Invalidität und die dritthäufigste Todesursache. Wird bei einem Hirnschlag aber rasch reagiert, kann Schlimmeres meist verhindert werden.

Verursacht wird ein Hirnschlag durch eine Durchblutungsstörung im Hirn. In den meisten Fällen verstopft ein Blutgerinnsel, ein sogenannter Thrombus, eine Arterie. Das betroffene Hirnareal erhält dadurch nicht mehr genügend Sauerstoff und Nährstoffe und wird geschädigt oder stirbt sogar ab. Platzt eine kleine Schlagader im Hirn, spricht man von einer Hirnblutung, die aber seltener vorkommt.

Hirnschlagsymptome erkennen und handeln

Beim Hirnschlag zählt jede Minute!

Plötzliche Lähmungen, Gefühlsstörungen oder Schwäche, oft nur auf einer Körperseite (Gesicht, Arm, Bein), ein Mundwinkel zeigt nach unten, Lächeln nicht mehr möglich.

Plötzliche Sehstörungen, Blindheit, Doppelbilder

Sprechstörungen und Schwierigkeiten, Gesprochenes zu verstehen

Tritt eines oder mehrere Symptome auf, alarmieren Sie unverzüglich den Notruf 144 und lassen Sie sich in ein Stroke Center oder eine Stroke Unit überweisen – solche Zentren sind auf die Behandlung von Hirnschlagpatienten spezialisiert.

Eine Liste dieser Zentren finden Sie auf www.hirnschlag.ch

Nebst der Prävention ist es vor allem wichtig, einen Hirnschlag erkennen zu können und rasch zu reagieren. Schwindelgefühle, Sehstörungen, Sprechstörungen und plötzliche, meist einseitige Lähmungen können solche Symptome sein, die man wahrnehmen muss. In der Praxis kommt es aber immer wieder vor, dass Menschen einen Hirnschlag erst viel zu spät erkennen – mit fatalen Folgen.

Bei Verdacht auf einen Hirnschlag muss deshalb sofort gehandelt werden. Jede Minute zählt. Zwischen dem Auftreten eines Hirnschlags und dem Eintreffen im Spital sollte nicht mehr als eine Stunde verstreichen, damit eine bleibende Schädigung des betroffenen Hirnareals vermieden werden kann. Die maximale Dauer des Behandlungsfensters beträgt sechs Stunden. In der Behandlung wird versucht, das Blutgerinnsel mit Medikamenten aufzulösen (Lyse-Therapie) oder mit einem Katheter aus dem Gefäss zu entfernen. Gelingt dies rechtzeitig, können viele Hirnschlagopfer vor bleibenden Behinderungen bewahrt werden.

Sorgen Sie vor

Rund die Hälfte aller Hirnschläge könnte durch eine gesunde Lebensweise verhindert werden.

- Bewegen Sie sich regelmässig, am besten 30 Minuten täglich.

- Verzichten Sie auf das Rauchen.

- Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung – viel Obst und Gemüse, wenig Salz.

- Halten Sie Ihr Körpergewicht im Normalbereich.

- Vermeiden Sie Dauerstress, achten Sie auf regelmässige Entspannung im Alltag.

- Ab 40 Jahren sollten Sie einmal jährlich Blutdruck und Blutfettwerte messen lassen.

Zum Autor Dr. med. Robert Bühler ist Leiter der Stroke Unit am Bürgerspital Solothurn und Leitender Arzt Neurologie.

Zum Autor Dr. med. Robert Bühler ist Leiter der Stroke Unit am Bürgerspital Solothurn und Leitender Arzt Neurologie.

Zur Verfügung gestellt

Weitere Informationen unter:
www.so-h.ch

Bitte richten Sie Ihre Fragen an:
Stadtanzeiger Olten
Ratgeber Gesundheit
Ziegelfeldstrasse 60
4600 Olten
info@stadtanzeiger-olten.ch
Tel. 058 200 47 00

Aktuelle Nachrichten