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Altersvorsorge und Unternehmensnachfolge gehören zusammen

Eine gute Nachfolgelösung berücksichtigt vor allem auch die finanziellen Sorgen und Bedürfnisse der Unternehmerfamilie im Hinblick auf die Pensionierung

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Die Nachfolge in einem Unternehmen sollte so früh wie möglich geregelt werden.

Die Nachfolge in einem Unternehmen sollte so früh wie möglich geregelt werden.

Zur Verfügung gestellt

KMU-Unternehmer Alfred Fercher weiss, dass er sich rechtzeitig um die Nachfolge in seiner AF Gartenbau AG kümmern muss. Die Ausgangslage ist gut, das Unternehmen steht solide da. Als klar wurde, dass die eigenen Kinder andere berufliche Ziele anstreben, hat er im Unternehmen eine Nachfolgerin aufgebaut. Seine wichtigsten Kunden und Lieferanten kennen sie bereits und bei den Mitarbeitern ist sie geschätzt.

Weniger klar ist für Alfred Fercher das Finanzielle. Die Erträge wurden wenn immer möglich als Reserven für schlechte Zeiten in der AF Gartenbau AG behalten. Daher verfügen die Ferchers nur über eine minimale Pensionskasse und wenig Erspartes. Mithilfe von ein paar Kennzahlen rechnet Alfred Fercher für sich einen Unternehmenswert aus. Er hofft, dass der Verkaufserlös für einen angemessenen Lebensunterhalt nach der Pensionierung ausreichen wird. Eine Jacht braucht er ja nicht. Er freut sich vielmehr darauf, gemeinsam mit seiner Frau mehr Zeit für die Enkelkinder und den Garten zu haben.

Eine ganz andere Frage betrifft seine Nachfolgerin: Wird sie sich den Kaufpreis leisten können und wenn ja, wie finanziert sie ihn? Was seine Ehefrau zum Ganzen meint, ist ihm auch nicht so klar. Zwar führt sie seit dem ersten Tag die Buchhaltung und sie freut sich ebenfalls auf die Zeit nach seiner Pensionierung. Doch über gemeinsame finanzielle Ziele, Wünsche und Bedürfnisse haben sie nie gesprochen. Was an Geld reinkam, musste halt immer irgendwie reichen. Da trifft es sich gut, dass der Kundenpartner seiner Hausbank sowohl die Lage der AF Gartenbau AG als auch seine Bedürfnisse als Unternehmer versteht. Gemeinsam mit den jeweiligen Spezialisten für Finanzplanung und Unternehmensnachfolge besprechen sie die Situation des Ehepaars Fercher und des Unternehmens ganzheitlich. Dabei stellt sich auch heraus, dass sich Frau Fercher Sorgen um die finanzielle Sicherheit macht. Sie hat Angst, dass sie den Betrieb zu günstig verkaufen müssen, nur um eine Nachfolge überhaupt zu ermöglichen.

Dank dem frühzeitigen Einbezug aller Aspekte lassen sich gute Lösungen finden. Als Erstes wird die Pensionskassenlösung ausgebaut und steuerlich optimiert. In einer zweiten Phase ist Herr Fercher bereit, die Unternehmensleitung und die Aktien an die Nachfolgerin vollständig abzugeben. Er will dann noch einige Zeit reduziert im Betrieb weiterarbeiten.

Und damit die Nachfolgerin den notwendigen Kaufpreis finanzieren kann, gewähren ihr die Ferchers für einen Teil ein langfristiges Darlehen. Auch im Interesse der Kinder wird diese umfassende Regelung zudem in einem Ehe- und Erbvertrag festgehalten. Auf dieser Basis kann die Hausbank einen Teil des Kaufpreises finanzieren. Der Fortbestand der AF Gartenbau AG ist gesichert, der Start in eine eigene Unternehmerlaufbahn für die Nachfolgerin gelungen. Gleichzeitig wird das Ehepaar Fercher ausreichend Mittel haben für ein sorgenfreies Leben im Ruhestand, zuerst aus dem Lohn und später aus der Pensionskasse, Verzinsung und Rückzahlung des Darlehens sowie aus den Anlageerträgen des Verkaufserlöses.

ZUM AUTOR Urs Schmid ist Leiter Corporate Finance & Unternehmensnachfolge bei der Aargauischen Kantonalbank.

ZUM AUTOR Urs Schmid ist Leiter Corporate Finance & Unternehmensnachfolge bei der Aargauischen Kantonalbank.

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Weitere Informationen unter: www.akb.ch/nachfolge

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