Adventskalender
Adventskalender Shopping City Basel Tag 19

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Tor_19 Engelsburg

Tor_19 Engelsburg

Zur Verfügung gestellt: Verschwundenes Basel

Bis Mitte der 1890er Jahre lag die Engelsburg, "ein Juwel bürgerlicher Baukunst" zwischen dem Rossmarkt und der heutigen Theaterstrasse. Bekannt unter dem Namen "Engelsburg" ist das Haus seit 1668.

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Mit ihrem sechseckigen, gegen den Birsig stehenden Treppenturm dürfte die Engelsburg von Bürgermeister Johann Rudolf Faesch (1572-1659) in Auftrag gegeben worden sein, vermutlich als Neubau auf dem Boden der vormaligen Liegenschaft Bartlomes Faesch, Vater von 16 Kindern, brachte es durch ein florierendes Speditionsgeschäft zu Reichtum. Fünf Jahre vor seinem Tod errichtete der erfolgreiche Handelsherr und Politiker für verarmte Nachkommen einen Unterstützungsfonds zur Ausbildung der Kinder und zum Wohle der Kranken, der immer noch besteht.

Seine Erben veräusserten das stattliche Anwesen 1668 dem Wollweber Emanuel Hoffmann. Dieser Verkauf trug dem Haus historischen Ruhm ein, wurde in seinen Mauern doch die Basler Seidenbandmanufaktur eigentlich geboren und damit die industrielle Entwicklung der Stadt eingeleitet. Denn gegen Ende der 1660er Jahre gelang es Hoffmann, heimlich einen Mühlstuhl aus Holland auszuführen und in Basel in der Engelsburg zu installieren. Das gefiel den Zünften natürlich nicht, denn sie sahen sich in ihrer Existenz bedroht und verlangten 1670 die Abschaffung des "teuflischen Gewerbes". Auf den althergebrachten Webstühlen konnte nur ein Band auf einmal gewoben werden, während auf dem Holländerstuhl gleichzeitig bis zu 16 Bänder fabriziert werden konnten. In weiser Voraussicht schloss sich der Rat aber dieser Aufforderung nicht an; er verlangte eine Steuer, das "Stuhlgeld". Trotz dieser Steuer vermehrten sich die Webstühle rapide: 1670 waren es 369 einfache, 1754 schon 1238 meist 16gängige Kunststühle, so dass ein ungarischer Graf nach Hause schrieb: "Sehr grosse Neuigkeiten gibt's hier in Basel nicht, denn was es gibt, interessiert nur die Kaufleute, da es eine grosse Handelsstadt ist. Sie weben die vielen Bänder und schicken sie nach Siebenbürgen und nach anderen Richtungen und gewinnen die vielen Tausend Goldstücke daraus."

Die Geschichten wurden von Verschwundenes Basel - ein Fenster in vergangene Zeiten, zur Verfügung gestellt.

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