WIL-TICKER
Wasserleitung an Sportplatzstrasse in Degersheim muss ersetzt werden +++ FTTS-Ausbau in Aussengebieten von Niederbüren kommt voran +++ Camion Transport AG trägt weiterhin Label «Friendly Work Space»

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Region Wil: In unserem Wil-Ticker finden Sie einen Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Donnerstag, 28. Oktober, 15:35 Uhr

Wasserleitung an Sportplatzstrasse in Degersheim muss ersetzt werden

An der Sportplatzstrasse in Degersheim muss eine über 50jährige Wasserleitung ersetzt werden.

An der Sportplatzstrasse in Degersheim muss eine über 50jährige Wasserleitung ersetzt werden.

Bild: Sabine Camedda

Die Sportplatzstrasse in Degersheim wird von Dienstag, 2. November bis voraussichtlich Freitag, 12. November für Fussgänger und Fahrzeuge gesperrt. Wie die Gemeinde Degersheim mitteilt, sind mehrere Wasserleitungsbrüche Grund dafür.

Die Leitungen stammen aus dem Jahr 1969. Eine sofortige sofortige Reparatur ist angezeigt, um Folgeschäden und weiteren Wasserverlust zu vermeiden. Die Leitung wird über eine Länge von 85 Metern Meter ersetzt. Die Arbeiten könnten nur bei günstiger Witterung ausgeführt werden, schreibt die Gemeinde weiter. (gk/sas)

Donnerstag, 28. Oktober, 14:00 Uhr

FTTS-Ausbau in Aussengebieten von Niederbüren kommt voran

Ab kommendem Mai verfügen die definierten Aussengebiete von Niederbüren über Glasfaser.

Ab kommendem Mai verfügen die definierten Aussengebiete von Niederbüren über Glasfaser.

Bild: Carlo Reguzzi / Keystone

Mitte August wurde im Bereich Kohlbrunnen (Gemeinde Niederbüren) mit dem Bau der Trassen für den geplanten FTTS-Ausbau der Swisscom begonnen. Wie die Gemeinde im Mitteilungsblatt schreibt, werden die Arbeiten im Gebiet Sorntal-Schlegel bis Ende November abgeschlossen sein,

Die Firma Cablex, welche die Kanalarbeiten ausführt, werde bis Ende Jahr mit den Akquisitionen beginnen, heisst es weiter. Die ersten sichtbaren Bauarbeiten, zum Beispiel Um- oder Neubau von Schächten, werden im Januar 2022 ausgeführt. Dabei werden laufend bis Ende Februar die Glasfaserkabel eingezogen und die Umwandler des Glas-Signals auf Kupfer in den Schächten montiert.

Für die Umschaltung des bestehenden Kupferkabels auf diese Umwandler ist mit einer Vorlaufzeit von mindestens fünf Wochen für das Avisieren und informieren der betroffenen Kundinnen und Kunden bezüglich des Anschluss-Unterbruchs zu rechnen. Die Cablex führt die Umschaltung im April durch. Geplant ist, dass den Kunden und Einwohnern der definierten Aussengebieten von Niederbüren ab Mai 2022 die höhere Bandbreite zur Verfügung steht. (gk/sas)

Donnerstag, 28. Oktober, 11:11 Uhr

Camion Transport AG mit Label «Friendly Work Space» zertifiziert

Die Verantwortlichen der Camion Transport AG freuen sich über die erfolgreiche Rezertifizierung.

Die Verantwortlichen der Camion Transport AG freuen sich über die erfolgreiche Rezertifizierung.

Bild: PD

Vorsorge ist besser als Nachsorge. Das habe die Camion Transport AG längst vor dem initialen Assessment zum Qualitätssiegel von Gesundheitsförderung Schweiz erkannt, schreibt die Firma in einer Medienmitteilung. Also war das Unternehmen bereits «Friendly Work Space», bevor es das Label überhaupt gab. «Die Zertifizierung war für uns ein logischer Schritt. Vieles für die Auszeichnung war vorhanden, wie soziales Engagement, das Absenzmanagement mit der Möglichkeit für eine Schontätigkeit oder auch präventive Gesundheitsmassnahmen», erklärt Monika Friedl, Leiterin betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bei Camion Transport AG.

Beim ersten Assessment sind alle Qualitätskriterien zu erfüllen. Jetzt beim zweiten Re-Assessment unterlagen noch drei von neun Themenfeldern einer vertieften Überprüfung. Jetzt darf der Logistikspezialist das Label drei weitere Jahre bis zum nächsten Assessment tragen. Stillstand sei allerdings ein Fremdwort, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Dem betrieblichen Gesundheitsmanagement liege eine Strategie zugrunde. Diese gelte es weiterzuentwickeln. Monika Friedl freut sich: «Mit einer neu geschaffenen Praktikumsstelle werden auch die Projekte zur Gesundheitsförderung Aufwind erhalten.» (pd/sas)

Donnerstag, 28. Oktober, 10:25 Uhr

Wiler Stadtlexikon zeigt sich in einem neuen Auftritt

Informationen über die Stadt Wil sind im digitalen Stadtlexikon zu finden.

Informationen über die Stadt Wil sind im digitalen Stadtlexikon zu finden.

Bild: PD

Das digitale Stadtlexikon liefert umfangreiche Informationen rund um die Geschichte der Stadt Wil. Nun hat www.wilnet.ch einen erneuerten Internetauftritt, wie die Stadt mitteilt.

Wilnet biete spannendes Text-, Bild- und auch Videomaterial zur Stadtentwicklung, zu historischen Ereignissen und zu bedeutenden Persönlichkeiten, schreibt die Stadt. Bei der Neugestaltung der Webseite wurde die Navigation vereinfacht, damit die gesuchten Informationen schneller gefunden werden können. Zudem wurden über 450 zusätzliche Dokumente aufbereitet. Insgesamt über 6'700 Dateien sind jetzt online einsehbar.

Die Datenbank mit historischen Inhalten wurde im Jahr 2004 anlässlich des «1250-Jahre-Ersterwähnung-Wil-Jubiläums» realisiert. (gk/sas)

Donnerstag, 28. Oktober, 09:59 Uhr

Zuzwil leistet Beitrag an Sportpark Bergholz

Zuzwil unterstützt als Aktionärsgemeinde den Sportpark Bergholz mit rund 6000 Franken.

Zuzwil unterstützt als Aktionärsgemeinde den Sportpark Bergholz mit rund 6000 Franken.

Bild: PD

Der coronabedingte Lockdown von März 2020 bis Juni 2020 hat für den Sportpark Bergholz betrachtliche Ertragsausfälle verursacht. Trotz Kurzarbeitsentschädigung, reduziertem Betriebsaufwand sowie weiteren Sparmassnahmen war es nicht möglich, diese Ertragsausfälle zu kompensieren.

Wie es im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Zuzwil heisst, hat der Gemeinderat beschlossen, als Aktionärsgemeinde einen Beitrag von rund 6'000 Franken als à fonds-perdu-Beitrag zu leisten. (gk/sas)

Mittwoch, 27. Oktober, 17:08 Uhr

Kirchberg: Mofafahrer bei Kollision mit Auto verletzt

Nach dem Unfall musste der Mofafahrer ins Spital gebracht werden.

Nach dem Unfall musste der Mofafahrer ins Spital gebracht werden.

Bild: kapo

Am Mittwoch, kurz vor 06.35 Uhr, ist auf der Panoramastrasse ein Auto mit einem 34-jährigen Mann auf einem Mofa kollidiert, wie die Kantonspolizei mitteilt. Der Mofafahrer war unterwegs in Richtung Wil. Gleichzeitig fuhr eine 60-jährige Frau auf derselben Strasse in entgegengesetzte Richtung. Auf Höhe eines Firmenareales bog sie links in das Areal ein. Dabei kollidierte ihr Auto mit dem entgegenkommenden Mofa des 34-jährigen Mannes. Aufgrund der Kollision stürzte der Mofafahrer zu Boden. Er wurde dabei verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.

Mittwoch, 27. Oktober, 13:19 Uhr

SC Bronschhofen hält Kontakt zur Spitze

Der SC Bronschhofen (gelb) ist weiterhin sehr erfolgreich unterwegs.

Der SC Bronschhofen (gelb) ist weiterhin sehr erfolgreich unterwegs.

Bild: Lukas Tanno

Derby-Time am Dienstagabend auf dem Sportplatz Ebnet in Bronschhofen. In einem vorgezogenen Spiel der zehnten Runde der 2. Liga regional, Gruppe 2, ist der gastgebende SC Bronschhofen zu einem 2:1-Heimsieg gegen Sirnach gekommen. Alle Tore fielen bereits vor der Pause. Für die seit nunmehr vier Spielen sieglosen Hinterthurgauer hatte es gut begonnen und Marco Soares bereits in der Startphase deren Führungstreffer erzielt.

Doch die Reaktion Bronschhofens folgte postwendend und Philipp Flammer glich nur vier Minuten später noch in der Startviertelstunde aus. Als Raphael Schwager zehn Minuten vor der Pause den Tabellenzweiten erstmals in Führung brachte, war dies bereits gleichbedeutend mit dem Siegtreffer. Somit liegt Bronschhofen nur noch einen Punkt hinter Leader Rapperswil-Jona II, hat aber eine Partie mehr ausgetragen. Sirnach verpasste es, sich mit Zählbarem aus dem Abstiegsstrudel zu lösen. (sdu)

Mittwoch, 27. Oktober, 13:13 Uhr

Vandalismus bei Sproochbrugg-Kreisel

In der Nacht vom Sonntag auf Montag wurden die Elemente auf dem Sproochbrugg-Kreisel mutwillig verunstaltet. Die Elemente weisen Schmierereien auf, welche höchstwahrscheinlich mit einer Spraydose aufgetragen wurden, heisst es in einer Mitteilung. Der Schaden beläuft sich auf rund 5000 Franken. Die Gemeinde hat die Sachbeschädigung bei der St.Galler Kantonspolizei zur Anzeige gebracht. Wer im genannten Zeitraum eine Beobachtung gemacht hat, soll sich bei der Gemeinde oder direkt bei der Kantonspolizei melden. (gk)

Mittwoch, 27. Oktober, 10:30 Uhr

Münchwilen: Nina Schüler-Widmer kandidiert als Bezirksgerichtspräsidentin

Nina Schüler-Widmer, Vizepräsidentin des Bezirksgerichts Münchwilen.

Nina Schüler-Widmer, Vizepräsidentin des Bezirksgerichts Münchwilen.

Bild: PD

Die FDP-Bezirkspartei schickt Nina Schüler-Widmer ins Rennen um das Präsidium des Bezirksgerichts Münchwilen. In den kommenden Wochen wird die Nomination durch die Bezirkspartei erfolgen. Die FDP ist überzeugt, dass sich mit der amtierenden Vizepräsidentin des Bezirksgerichts Münchwilen eine fachlich und menschlich bestens geeignete sowie erfahrene Kandidatin für diese wichtige Führungsposition zur Wahl stellt, schreibt die Partei in einer Mitteilung. Nina Schüler-Widmer sei hochmotiviert, die administrative, personelle und organisatorische Leitung des Bezirksgerichts zu übernehmen, Bewährtes weiter zu führen und Neues engagiert anzugehen.

Die 47-jährige Juristin verfügt über das Lizentiat der Rechte der Universität Zürich, ist seit 2011 Berufsrichterin und verfügt über insgesamt acht Jahre Erfahrung als Vizepräsidentin am Bezirksgericht Münchwilen. Die Wahl der Nachfolge des derzeitigen Bezirksgerichtspräsidenten Alex Frei, der per Ende April 2022 seinen Rücktritt bekannt gegeben hat, erfolgt voraussichtlich am 13.Februar 2022 durch das Volk. (pd)

Mittwoch, 27. Oktober, 09:35 Uhr

Kommission des Kantonsrats will Sonderkredit für Wil West gewähren

Die Kommission des Kantonsrats steht dem Projekt Wil West grundsätzlich positiv gegenüber.

Die Kommission des Kantonsrats steht dem Projekt Wil West grundsätzlich positiv gegenüber.

Bild: Hanspeter Schiess Und Urs Bucher

Im Westen der Stadt Wil - auf dem Gebiet des Kantons Thurgau - soll mit dem Entwicklungsschwerpunkt Wil West in den nächsten 30 bis 40 Jahren ein Standort für gewerbliche und industrielle Nutzungen geschaffen werden. Es handelt sich um ein gemeinsames Vorhaben der Kantone Thurgau und St.Gallen sowie der Gemeinden der «Regio Wil». Der Kanton Thurgau regelt als Hoheitsträger die raumplanerischen Festlegungen. Der Kanton St.Gallen stellt als Grundeigentümer zwei Grundstücke zur Einzonung und wirtschaftlichen Nutzung zur Verfügung und beteiligt sich im Rahmen eines Sonderkredits an der Arealentwicklung.

Unter dem Präsidium von Martin Sailer, Wildhaus-Alt St.Johann, hat die vorberatende Kommission die Vorlage beraten. Die Kommission begrüsst das überregionale und überkantonale Zukunftsprojekt für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region sowie die damit vorgesehene Entlastung des Stadtkerns Wil und der umliegenden Gemeinden vom motorisierten Individualverkehr. Sie hat auch den «Netzanschluss Nord» thematisiert, der erst in einer späteren Vorlage dem Kantonsrat zugeleitet wird.

Die Kommission begrüsst die Arealentwicklung Wil West. Neben einigen Anpassungen an der Vorlage, die vor allem der Transparenz beim Kostendach des Sonderkredits dienen, sieht die Kommission auch Aufträge an die Regierung vor. So soll sich die Regierung beim Kanton Thurgau dafür einsetzen, dass die Bestimmungen, Vorgaben und Auflagen insbesondere in planerischer, baulicher, betrieblicher und wirtschaftlicher Hinsicht eine hohe Flexibilität aufweisen. So kann die Standortentwicklung erfolgreich gewährleistet werden. Zudem soll die Regierung beim Projekt «Netzergänzung Nord» eine weitere Variante mit angepasster Linienführung prüfen und dem Kantonsrat in der entsprechenden Vorlage Bericht erstatten.

Der Kantonsrat berät die Vorlage in der kommenden Novembersession in erster Lesung und voraussichtlich in der Februarsession 2022 in zweiter Lesung. (pd)

Zuzwil-Züberwangen-Weieren: Kurt Hanselmann verabschiedet

Katrin Huter bedankt sich bei Kurt Hanselmann.

Katrin Huter bedankt sich bei Kurt Hanselmann.

Bild: PD

(pd) Im Rahmen des Erntedank-Gottesdienstes wurde Kurt Hanselmann als langjähriger Präsident der Kirchkreiskommission Zuzwil-Züberwangen-Weieren verabschiedet. Das teilt die Evangelische Kirchgemeinde Wil mit. Der Erntedankgottesdienst unter der Leitung von Pfarrer Christoph Casty stand unter dem Thema «Ein Leben das Früchte trägt.» Dies war auch passend zur Verdankung von Kurt Hanselmann. Er wurde durch die Vizepräsidentin der Kirchgemeinde, Katrin Huter verabschiedet. Von der Kirchkreiskommission erhielt er einen Triangel-Biber und einen Gutschein.

Kurt und Silvia Hanselmann (rechts).

Kurt und Silvia Hanselmann (rechts).

Bild: PD

Kurt Hanselmann trat als Präsident der Kirchkreiskommission Zuzwil-Züberwangen-Weieren nach fast 20 Jahren zurück. Er hat sich mit viel Herzblut für den östlichen Gemeindeteil eingesetzt. Kurt war schon ab 1999 Mitglied der Baukommission des Evangelischen Begegnungszentrum Triangel und von Beginn weg in der Kirchkreiskommission. Ab 2002 war er Kommissionspräsident. Mit seinem Rücktritt geht eine Ära zu Ende.

Dienstag, 26. Oktober, 12:12 Uhr

Aktionen im Thurgau zum Tag des Lichts

Wer im Strassenverkehr sichtbar ist, der ist sicherer unterwegs. Solche Plakate werben unter anderem für das Anliegen.

Wer im Strassenverkehr sichtbar ist, der ist sicherer unterwegs. Solche Plakate werben unter anderem für das Anliegen.

Bild: PD

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau führt am 4. November anlässlich des Nationalen Tag des Lichts Standaktionen in Frauenfeld, Kreuzlingen, Amriswil und Rickenbach durch. Das teilt die Medienstelle mit. Der Tag des Lichts findet bereits zum 15. Mal statt und erinnert daran, dass in der dunklen Jahreszeit das Unfallrisiko auf der Strasse höher ist. Dies gilt insbesondere für Personen, die zu Fuss, mit dem Velo, dem E-Bike oder einem Roller unterwegs sind. Die Kantonspolizei Thurgau unterstützt den Tag des Lichts mit Standaktionen in vier Einkaufszentren. Fachleute der Verkehrsprävention geben Tipps, wie man sich in der dunklen Jahreszeit sichtbarer machen kann und haben ein kleines Geschenk für alle bereit, die vorbeikommen. Die Aktionen finden jeweils von 11.30 Uhr bis 16 Uhr unter anderem im Einkaufszentrum Coop Breite, Rickenbach, statt. Danach werden präventive Kontrollen auf der Strasse durchgeführt.

Dienstag, 26. Oktober, 10:24 Uhr

Wil / Busswil: OL war ein Erfolg mit 400 Teilnehmern

Die Medaillengewinner der Ostschweizer OL-Meisterschaft in den Aktivkategorien sind Nina Hubmann, Lisa Hubmann, Janis Hutzli, Leonie Benz, Timon Burkhart (von links).

Die Medaillengewinner der Ostschweizer OL-Meisterschaft in den Aktivkategorien sind Nina Hubmann, Lisa Hubmann, Janis Hutzli, Leonie Benz, Timon Burkhart (von links).

Bild: PD

(pd) Der 65. Wiler OL lockte 400 Teilnehmende, darunter über 40 Familien in die Dietschwiler Höchi bei Busswil – dies bei prächtigstem Sonnenschein. Das Gelände zeigte sich von seiner besten Seite, brachte Profis bei der Routenwahl ins Knobeln, forderte Anfänger optimal heraus und sorgte für einen entspanntsportlichen Sonntag bei Mami, Papi und Kids. Während bei den Familien- und Offenkategorien mehr das Geniessen und Grinsen im Fokus stand, ging es bei der Aktiven- und Jugendkategorie um die Wurst, um den Sieg bei der Ostschweizer OL-Meisterschaft. Trotz Konkurrenzkampf strahlten auch die Wettkampfläuferinnen und
-läufer über beide Ohren.

Nach 54:18 Minuten durfte bei der Kategorie Damen A Lisa Hubmann (Märwil) zuoberst auf dem Treppchen ihr Lächeln zeigen. Gefolgt von ihrer älteren Schwester Nina Hubmann und Leonie Benz (Untereggen) sicherte sich die Nachwuchs-Läuferin der OL Regio Wil den Sieg der Ostschweizer OL-Meisterschaft. Auch bei den Herren A kam das Siegerlächeln aus den Reihen der OL Regio Wil. Janis Hutzli (Wil) sicherte sich vor Timon Burkhart (Rossrüti) und Renato Winteler (Weinfelden) den Titel.

Montag, 2. Oktober, 16:12 Uhr

Autobahnein- und Ausfahrten in Gossau gesperrt

Die Autobahneinfahrt in Gossau wird, wie auch die Ausfahrt, voraussichtlich am nächsten Wochenende gesperrt.

Die Autobahneinfahrt in Gossau wird, wie auch die Ausfahrt, voraussichtlich am nächsten Wochenende gesperrt.

Foto: Ralph Ribi

Beim Autobahnanschluss Gossau setzt das ASTRA seit dem 2. August 2021 und bis Mitte Juni 2022 Bauvorhaben um. Der Belag der Ein- und Ausfahrten in beide Fahrtrichtungen sowie auch der Zubringerstrassen wird instandgesetzt. Zudem werden zwei Lichtsignalanlagen installiert, um die Sicherheit und den Verkehrsfluss zu verbessern. Ein drittes Lichtsignal wird an einer neuen Zufahrtsstrasse zum Gebiet Sommerau erstellt, welche durch eine private Bauherrschaft realisiert wird.

Auf der südlichen Ein- und Ausfahrt (Fahrtrichtung St.Gallen) sind Ende Oktober/Anfang November 2021 Fräs- und Belagsarbeiten vorgesehen. Um den Berufsverkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, werden die notwendigen Sperrungen auf ein Wochenende gelegt.

Die Einfahrt Richtung St.Gallen sowie die Ausfahrt von Zürich herkommend werden voraussichtlich von kommendem Freitag, 29. Oktober (19.00 Uhr), bis Montag, 1. November (05.00 Uhr) gesperrt. Entsprechende Umleitungen werden signalisiert. Anstatt der Ausfahrt Gossau benützen Verkehrsteilnehmende den Anschluss Uzwil. Für die Einfahrt in Richtung St.Gallen wird der Verkehr nach Winkeln umgeleitet.

Die Arbeiten sind witterungsabhängig. Bei schlechtem Wetter können die Sperrungen auf die darauffolgenden Wochenenden verschoben werden.

Für den Einbau der obersten Belagsschicht ist die Witterung Ende Oktober nicht mehr geeignet. Der Deckbelag wird deshalb im nächsten Jahr unter einer erneuten Vollsperrung eingebaut. (pd)

Montag, 25. Oktober, 15:45 Uhr

Degersheim: St. Galler Wettbewerbssieger am Zauberkongress

Rafael Scholten erhielt in Degersheim den Publikumspreis.

Rafael Scholten erhielt in Degersheim den Publikumspreis.

Bild: Facebook

Am Samstagabend 23. Oktober, fand im Dinner-Theater «Dream Factory» in Degersheim ein internationaler Zauberkongress statt. Ein Teil davon war ein europäischer Grand-Prix-Wettbewerb, an dem Künstler aus Deutschland, Österreich, Russland, den Niederlanden, Italien, Polen sowie der Schweiz teilnahmen.

Den Publikumspreis blieb in der Nähe und gewann der in St. Gallen wohnhafte Illusionist Rafael Scholten für seine originelle und spektakuläre Darbietung, bei welcher er Stepptanz und Magie miteinander verbindet.

Rafael ist bereits ein mehrfacher Preisträger. Er hat unter anderem zweimal die Niederländische Meisterschaft für Zauberkunst gewonnen und ist beim Festival Internationale du Cirque de Monte-Carlo für die Könige aufgetreten. ^(pd)

Montag, 25. Oktober, 14:18 Uhr

Rickenbach: Motorbrand selbstständig gelöscht

Der Fahrer konnte den Brand mit einem Feuerlöscher erfolgreich bekämpfen.

Der Fahrer konnte den Brand mit einem Feuerlöscher erfolgreich bekämpfen.

Bild: AZ

Beim Brand im Motorraum eines Pneuladers ist am Montag in Rickenbach bei Wil Sachschaden entstanden, .

Kurz vor 11 Uhr musste der Chauffeur eines Pneuladers auf der Breitestrasse anhalten, nachdem er Rauch in der Fahrerkabine wahrgenommen hatte. Der Mann konnte anschliessend das Feuer im Motorraum vor dem Eintreffen der Feuerwehr Sicherheitsverbund Region Wil mittels Feuerlöscher erfolgreich bekämpfen.

Verletzt wurde niemand, am Fahrzeug entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau steht als Brandursache ein technischer Defekt im Vordergrund. (kapo/tg)

Montag, 25. Oktober, 11:12 Uhr

Bewusstlos von der Fahrbahn abgekommen

Der Autofahrer wurde beim Unfall nicht verletzt.

Der Autofahrer wurde beim Unfall nicht verletzt.

Bild: Kapo/TG

Ein Autofahrer kam am Sonntagmittag in Aadorf von der Fahrbahn ab und neben den Bahngleisen zum Stillstand.

Ein Autofahrer war gegen 13 Uhr auf der Sirnacherstrasse in Richtung Guntershausen bei Aadorf unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab der 78-Jährige an, ausgangs Aadorf das Bewusstsein verloren zu haben. Dabei kam er rechts von der Strasse ab und neben den Gleisen zum Stillstand.

Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Ein Interventionsteam der SBB begleitete die Bergungsarbeiten. Der Bahnverkehr war für rund eineinhalb Stunden beeinträchtigt. (kapo)

Montag, 25. Oktober, 09:34 Uhr

Neuer Anlauf für Mehrzweckhalle Lütisburg

Die Umsetzung des ursprünglichen Mehrzweckhallenprojekts war im November 2018 von der Bürgerschaft abgelehnt worden.

Die Umsetzung des ursprünglichen Mehrzweckhallenprojekts war im November 2018 von der Bürgerschaft abgelehnt worden.

Vor drei Jahren hatten Lütisburgs Schulbürgerinnen und Schulbürger den Kredit für den Neubau einer Mehrzweckhalle mit Nebenräumen abgelehnt. Das Thema war damit aber nicht vom Tisch, der Raumbedarf weiterhin ausgewiesen. Wie geplant soll nun, nach Fertigstellung der am gleichen Abstimmungswochenende bewilligten Schulraumerweiterung, das Projekt Mehrzweckhalle angegangen werden.

An einer gemeinsamen Klausur haben Gemeinderat und Schulrat das Thema Mehrzweckhalle und das weitere Vorgehen dazu besprochen, heisst es im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde. Und: «Für beide Räte ist klar, dass Lütisburg eine neue Halle benötigt.» Ab Ende Oktober werden Schulrat und Gemeinderat in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe zusammen die Rahmenbedingungen zu einem Mehrzweckhallenbau bearbeiten und klären. Danach wird die Bevölkerung informiert und die Baukommission der Schule das Projekt mit geklärten Rahmenbedingungen starten. Ziel ist es, die neue Mehrzweckhalle in dieser Legislatur umzusetzen, schreiben der Schul- und Gemeinderat. (gk/red)

Montag, 25. Oktober, 06:40 Uhr

Futsal Uzwil erreicht gegen Schweizer Meister Minerva ein 6:6

Die weissen Uzwiler hätten Minerva fast zu Fall gebracht. Am Ende reichte es immerhin zu einem 6:6.

Die weissen Uzwiler hätten Minerva fast zu Fall gebracht. Am Ende reichte es immerhin zu einem 6:6.

Bild: Beat Lanzendorfer

Futsal Uzwil hatte am Sonntag Schweizer Meister Minerva zu Gast und schrammte knapp an einer Überraschung vorbei. Noch im Verlaufe der zweiten Halbzeit lagen die Einheimischen mit 5:0 und 6:1 vorne. Nach einer Aufholjagd der Berner trennten sich die Teams mit 6:6.

Das Heimteam zeigte vom Anpfiff weg eine couragierte Leistung. Es war dem Gegner ebenbürtig und konterte schnell sowie schnörkellos. Minerva hatte zwar mehrheitlich den Ball, Uzwil aber die grösseren Chancen. Einer der Gründe, weshalb die Gastgeber zur Halbzeit nicht unverdient mit 3:0 führten. Als Torschützen zeichneten sich Mato Sego, Dario Koller und Stephen Bosshard aus.

Spätestens nach dem 4:0, erneut Bosshard, und 5:0, Qerfozi, stellte das Publikum fest, dass die Überraschung in der Luft lag. Minerva nahm nun mehrheitlich den Torhüter aus dem Spiel und erkämpfte sich zunächst das 5:1. Mato Sego wusste darauf mit dem 6:1 aber eine Antwort. Es war der letzte Nadelstich, den das Heimteam setzen konnte.

Die Berner starten eine unglaubliche Aufholjagd

Nun begann eine Aufholjagd, an dessen Ende Minerva 60 Sekunden vor Schluss der Ausgleich gelang. Die Berner zeigten in dieser Phase, über welch spielerische Klasse sie verfügen. Uzwil steckte aber nicht auf. Minervas Cia sah 16 Sekunden vor Schluss die rote Karte. In Überzahl kam Uzwil zur allerletzten Chance. Bosshard traf eine Sekunde vor der Schlusssirene nur das Aussennetz.

Einen Punkt gegen den amtierenden Schweizer Meister hätten die Einheimischen vor dem Spiel sofort mitgenommen. Nach diesem Kampf wäre mit etwas Glück mehr möglich gewesen. Dazu Dave Obrist: «Nachdem wir über einen längeren Zeitraum deutlich führten, schmerzt das Unentschieden schon etwas.» Nun gelte es das hohe Niveau zu halten und wichtige Zähler im Kampf um den Ligaerhalt zu sammeln.

Trotz des Unentschiedens führt Minerva die Tabelle weiterhin souverän mit sieben Punkten Vorsprung an. Futsal Uzwil belegt in der zehn Mannschaften umfassenden Swiss Futsal Premier League aktuell den achten Rang.

Für Uzwil geht es in zwei Wochen zu Hause gegen Schlusslicht Fribourg weiter. Eine wegweisende Partie im Kampf um den Ligaerhalt. (bl)

FC Futsal Uzwil – Futsal Minerva 6:6 (3:0)

Futsal Uzwil: Pilica; Mayer, Koller, Sego, Qerfozi; Cakir, Bosshard, Spiegel, Obrist, Shehu, Lanzendorfer. Torschützen für Uzwil: Sego (2x), Bosshard (2x), Koller, Qerfozi.

Sonntag, 24. Oktober, 11:45 Uhr

Degersheim: Alkoholisiert in die Baustelle

Ein alkoholisierter Autolenker fuhr in Degersheim in diese Baustelle.

Ein alkoholisierter Autolenker fuhr in Degersheim in diese Baustelle.

Bild: kapo

Am Sonntag um 2.45 Uhr ist ein 68-jähriger Autofahrer auf der Hauptstrasse in Degersheim mit einer Baustellenabschrankung kollidiert. Der Mann fuhr mit seinem Auto vom Zentrum Richtung Hoffeld. Dabei übersah er die eingerichtete Baustelle und kollidierte frontal mit der Abschrankung. Eine beim 68-Jährigen durchgeführte beweissichere Atemalkoholprobe zeigte einen zu hohen Wert an. Sein Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen. Er blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken, wie die Kantonspolizei St.Gallen am Sonntag mitteilt. (kapo)

Sonntag, 24. Oktober, 11:20 Uhr

Cédric Noger beim Weltcupstart abgeschlagen

Auf der Fahrt zur nächsten Enttäuschung: Cédric Noger während des 1. Laufs beim Weltcupstart in Sölden.

Auf der Fahrt zur nächsten Enttäuschung: Cédric Noger während des 1. Laufs beim Weltcupstart in Sölden.

Bild: Gian Ehrenzeller, Keystone

Der Wiler Skirennfahrer Cédric Noger vom Skiclub Speer Ebnat-Kappel muss weiter auf ein Erfolgserlebnis warten. Beim Weltcup-Start in Sölden blieb er am Sonntag im Riesenslalom chancenlos und verpasste die Qualifikation für den zweiten Lauf um rund eineinhalb Sekunden. Bei einer Laufzeit von rund 64 Sekunden verlor der Wiler über dreieinhalb Sekunden auf den Halbzeitführenden Roland Leitinger aus Österreich. Kontinuierlich wuchs der Rückstand an. Es resultierte der enttäuschende 55. Platz - bei 61 Klassierten.

Schon die vergangene Saison war für Noger zum Vergessen gewesen. Nur ein einziges Mal hatte er sich für den zweiten Lauf qualifiziert und in Adelboden ein paar wenige Punkte gemacht. Als Konsequenz daraus wurde der Wiler hinsichtlich dieses Winters vom A- ins C-Kader zurückgestuft. (sdu)

Sonntag, 24. Oktober, 11:12 Uhr

Flawil: Gasflasche in Brand geraten

Diese Gasflasche war in Brand geraten, konnte von der Feuerwehr aber schnell gelöscht werden.

Diese Gasflasche war in Brand geraten, konnte von der Feuerwehr aber schnell gelöscht werden.

Bild: kapo

Am Samstag um kurz nach 20 Uhr ist auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Unterstrasse in Flawil eine Gasflasche in Brand geraten. Ein 58-jähriger Mann hatte auf seinem Balkon einen neu beschafften Heizstrahler in Betrieb genommen. Nach wenigen Minuten musste er dann feststellen, dass der untere Bereich des Heizstrahlers in Brand geriet. Da die Flammen bereits zu gross waren, warf der Mann den Heizstrahler samt der Gasflasche in den Garten. Die örtliche Feuerwehr konnte die brennende Gasflasche schnell löschen und abkühlen, wie die Kantonspolizei St.Gallen am Sonntag mitteilt. Nebst dem Sachschaden am Heizstrahler blieb es bei geringem Sachschaden. (kapo)

Sonntag, 24. Oktober, 10:59 Uhr

Einbrüche in Wil und Oberuzwil

In der Zeit zwischen Donnerstag und Samstag ist eine unbekannte Täterschaft in ein Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses an der St.Gallerstrasse in Wil eingebrochen. Sie brach die Kellertür auf und stahl laut Angaben der Kantonspolizei St.Gallen zwei Mountainbikes im Wert von mehreren tausend Franken. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken.

Auch in Oberuzwil waren Langfinger am Werk. Am Samstag in der Zeit zwischen 11 Uhr und 16.45 Uhr ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Wiesentalstrasse in Oberuzwil eingebrochen. Sie brach ein Fenster auf, durchsuchte im Innern mehrere Räume und Behältnisse und stahl Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken. Der entstandene Sachschaden beläuft sich laut einer Mitteilung der Polizei auf mehrere hundert Franken. (kapo/red)

Samstag, 23. Oktober, 9:48 Uhr

Unfall auf der Uzwiler Augartenkreuzung

Zwei verletzte Personen und 15'000 Franken Sachschaden: Das die Bilanz dieses Unfalls in Niederuzwil.

Zwei verletzte Personen und 15'000 Franken Sachschaden: Das die Bilanz dieses Unfalls in Niederuzwil.

Bild: kapo

Am Freitagnachmittag um 16.20 Uhr. sind auf der Gupfenstrasse bei der Uzwiler Augartenkreuzung, zwei Autos zusammengestossen. Ein 24-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Bahnhofstrasse Richtung Autobahnzubringer. Bei der Lichtsignalanlage bog er nach links ab, in der Meinung, grün gehabt zu haben. Zeitgleich fuhr ein 30-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Gupfenstrasse vom Autobahnzubringer Richtung Oberuzwil. Da sein Lichtsignal auf rot stand, hielt er sein Auto an. Nachdem er der Meinung war, dass das Signal auf grün gestellt hatte, fuhr er an und wollte die Kreuzung geradeaus überqueren. Folglich kam es zum Zusammenstoss zwischen den beiden Autos, wobei das Auto des 24-Jährigen gegen die rechte Seite vom Auto des 30-Jährigen prallte.

Durch die Kollision verletzten sich beide Männer laut Angaben der Kantonspolizei St.Gallen eher leicht und suchten selbstständig einen Arzt auf. An den Autos entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken.

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Personen, die Angaben zum Unfallhergang und insbesondere zur Anzeige des Lichtsignals machen können, werden gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Oberbüren, 058 229 81 00, zu melden. (kapo)

Freitag, 22. Oktober, 17:04 Uhr

Uzwil: Muuz-Festival findet wieder statt

2019 konnte das Festival stattfinden.

2019 konnte das Festival stattfinden.

Bild: Tobias Söldi

Zwei Abende, vier Bands: Das Muuz-Festival findet dieses Jahr wieder statt. Am Wochenende vom 5. und 6. November. Weil das Festival letztes Jahr nicht stattfinden konnte, freut sich der organisierende Verein umso mehr, dass wieder alle Acts mit dabei sind, heisst es im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Oberuzwil.

Den Auftakt des diesjährigen Festivals machen die Elektro-Beatmakerin Sensu und der Electronic-Tausendsassas Pablo Nouvelle. Es folgt ein Auftritt von DJ Gabor. Am Samstag geht es rockiger zu und her. Mit Dennis Kiss & The Sleepers und Tim Freitag haben zwei Indie-Rock-Interpreten ihren Auftritt. Als letzter Act folgt DJ Shake Daniels.

Weitere Informationen: www.muuz.ch.

Freitag, 22. Oktober, 13:49 Uhr

Bibliotheksveranstaltungen Umblättern gut besucht

Umblättern Uzwil: Silvia Schaub und Nina Kobelt lasen aus «111 Orte rund um den Säntis». Begleitet wurden sie vom Trio «rond om de Säntis».

Umblättern Uzwil: Silvia Schaub und Nina Kobelt lasen aus «111 Orte rund um den Säntis». Begleitet wurden sie vom Trio «rond om de Säntis».

Bild: PD

«Umblättern» hiess es im September in zehn Bibliotheken in der Region. Von Aadorf bis Zuckenriet luden sie zu verschiedenen Veranstaltungen ein. Im September 2023 soll der Anlass wieder stattfinden.

«Etwa 30 Personen besuchten unsere Lesung und waren sehr begeistert und dankbar für die Möglichkeit, nach langer Pause wieder eine Veranstaltung in der Bibliothek besuchen zu können», sagt Jolanda Erismann, Leiterin Bibliothek Uzwil. Dort lasen Silvia Schaub und Nina Kobelt aus «111 Orte rund um den Säntis». Begleitet wurden sie vom Trio «rond om de Säntis». So und ähnlich war der Tenor aus den anderen Bibliotheken.

Die Bibliotheken der Region haben sich in den vergangenen Jahren vernetzt und organisieren gemeinsam Anlässe. Diese werden zweimal jährlich von der Geschäftsstelle der Regio Wil organisiert. Dabei entstand auch die Idee von «Umblättern». 2019 fand der Anlass ein erstes Mal statt.

Künftig sollen sie im Zweijahresrhythmus stattfinden. Manuela Schöb von der Geschäftsstelle der Regio Wil sagt: «Die Anlässe waren gut besucht und die Besuchenden hat es gefreut, dass wieder Lesungen und Aktivitäten in den Bibliotheken stattfinden konnten.» Manuela Schöb ist sich deshalb sicher, dass «Umblättern» im September 2023 eine Fortsetzung finden wird. (pd/red)

Freitag, 22. Oktober, 11:52 Uhr

Autobahn Wil: Strassensperrung wegen Selbstunfall

Beim Unfall auf der Autobahn entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Beim Unfall auf der Autobahn entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Bild: PD

Am Donnerstagnachmittag kam es auf der Autobahn A1 von Wil Richtung Münchwilen zu einem Selbstunfall. Ein 25-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf dem Überholstreifen. Dies schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Mitteilung.

Gegenüber der Kantonspolizei sagte der Mann, er sei während der Fahrt kurz eingenickt und das Auto sei daraufhin mit der Mittelplanke kollidiert. Dabei erschrak der Mann, lenkte nach rechts und das Auto kollidierte mit der rechten Leitplanke. Das Auto drehte sich und kam anschliessend auf dem Normalstreifen zum Stillstand.

Der 25-Jährige verletzte sich bei dem Unfall leicht. Zudem hat die Polizei ihn als fahrunfähig eingestuft und ihm den Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Der Normalstreifen der Autobahn A1 Richtung Zürich musste für rund eine Stunde gesperrt werden, was zu starken Behinderungen im Feierabendverkehr führte.

Freitag, 22. Oktober, 09:41 Uhr

Drei Verstösse gegen Jugendschutz in Zuzwil

Drei Detailhändler in Zuzwil verstiessen in diesem Jahr gegen den Jugendschutz.

Drei Detailhändler in Zuzwil verstiessen in diesem Jahr gegen den Jugendschutz.

Bild: Keystone

Restaurants und Detailhändler in Zuzwil halten sich mehrheitlich an den Jugendschutz. Dies ergaben Testkäufe, welche die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der kantonalen Fachstelle Jugendschutz in diesem Jahr durchführte. 14 Verkaufsstellen wurden insgesamt getestet. Dabei kam es zu drei Verstössen beim Kauf von Alkohol und Tabak. Dies schreibt die Gemeinde Zuzwiel im aktuellen Mitteilungsblatt.

Die Verstösse fanden im Detailhandel statt – an zwei Orten, obwohl der Ausweis der Jugendlichen verlangt wurde. Die Restaurants dagegen hielten sich alle an den Jugendschutz.

Anders sah es im Jahr davor aus: Im August 2020 haben zwei von elf und im Oktober 2020 fünf von acht getestete Betriebe gegen die gesetzlich vorgeschriebenen Jugendschutzmassnahmen verstossen. Die Gemeinde vermutet: Möglicherweise hatten die Betriebe während des Lockdowns in der Coronapandemie und den daraus resultierenden Einschränkungen das Thema Jugendschutz aus den Augen verloren, da sie in anderen Bereichen gefordert waren. (pd/red)

Freitag, 22. Oktober, 08:39 Uhr

Wolfertswil: Kindern sammeln Abfall im Wald ein

Die Kinder aus Wolfertswil sammelten sogar ein Klappbett ein.

Die Kinder aus Wolfertswil sammelten sogar ein Klappbett ein.

Bild: PD

Vier Kinder aus Wolfertswil leisteten kürzlich einen besonderen Einsatz: Weil sie sich über den vielen Abfall im Wald ärgerten, beschlossen sie, das Waldstück bei der Vier-Eich in Magdenau aufzuräumen. Und zwar in ihren Ferien.

Dabei kam einiges zusammen: Diverse Auto- und Motorradteile, Kanister, Flaschen, Blechdosen, ja sogar ein ganzes Klappbett sammelten sie ein und übergaben es dem Werkhof der Gemeinde zur korrekten Entsorgung. Dies schreibt die Gemeinde Degersheim im aktuellen Mitteilungsblatt.

Die Aufräumaktion wird den Kindern wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Und, so schreibt die Gemeinde weiter, sie soll alle dazu ermahnen, den Wald nicht als Abfalldeponie zu betrachten. (pd/red)

Freitag, 22. Oktober, 08:23 Uhr

Futsal Minerva aus Bern gastiert am Sonntag in Uzwil

Futsal Uzwil, am Ball Dario Koller, benötigt am Sonntag einen Effort, um dem Schweizer Meister Paroli bieten zu können.

Futsal Uzwil, am Ball Dario Koller, benötigt am Sonntag einen Effort, um dem Schweizer Meister Paroli bieten zu können.

Bild: Beat Lanzendorfer

Der FC Uzwil Futsal empfängt am kommenden Sonntag den Tabellenführer der Futsal Premier League und amtierenden Schweizer Meister Futsal Minerva. Die Berner sind nach sieben Spieltagen unangefochten und ohne Verlustpunkt an der Tabellenspitze. Das Torverhältnis von 63:15 spricht Bände.

Suboptimal verlaufen ist hingegen die erste Saisonphase für Futsal Uzwil, das Ostschweizer Futsal-Aushängeschild. Nach sechs Spieltagen stand die Mannschaft auf einem Abstiegsplatz, den man mit einem souveränen Auswärtssieg gegen die Friends United aus dem Kanton Solothurn letzte Woche aber wieder verlassen konnte.

Branchenprimus aus der Hauptstadt

Im Gegensatz zum Branchenprimus Minerva, der ausschliesslich mit reinen Futsalspielern antritt, fehlen bei den Uzwilern häufig Spieler aufgrund von zeitgleichen Ansetzungen im Rasenfussball. Weiter hantieren die Berner mit einem Budget von mehreren hunderttausend Franken, dasjenige der Uzwiler beläuft sich auf einige tausend Franken.

Nichtsdestotrotz möchte das Heimteam den amtierenden Schweizer Meister etwas kitzeln und auf dem Spielfeld fordern. Spielbeginn ist am Sonntag um 17.30 in der BZWU Halle in Niederuzwil. Für Zuschauer gilt die 3G-Pflicht. (bl)

Donnerstag, 21. Oktober, 17:12 Uhr

Der FC Wil hat einen neuen Medienchef

Kommunikationsprofi David Hugi wird Medienchef beim FC Wil 1900.

Kommunikationsprofi David Hugi wird Medienchef beim FC Wil 1900.

Bild: PD

Die Suche nach einem neuen Medienchef des FC Wil 1900 ist erfolgreich abgeschlossen. Der Ostschweizer Kommunikationsunternehmer David Hugi übernimmt per sofort das Mandat von Dani Wyler, der den FC Wil 1900 Ende September verlassen hat. Der FC Wil 1900 freut sich auf eine langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit.

David Hugi lebt in Schwarzenbach, ist verheiratet und Vater zweier Söhne. Selbst noch als Spieler beim FC Niederstetten und Trainer beim FC Henau aktiv, fliesst in den Adern des 39-jährigen seit Jahrzehnten schwarz-weisses Blut. Vor 14 Jahren schloss David Hugi sein Studium in Journalismus und Kommunikation in Winterthur ab und bildete sich in den Bereichen Management und Leadership weiter. Heute führt er erfolgreich sein eigenes Kommunikationsunternehmen Fabrik12.

«Für uns ist David Hugi die absolute Wunschlösung, weil er alles mitbringt, was wir von einem modernen Medienchef im Profisport erwarten», so Benjamin Fust, CEO der FC Wil 1900 AG. «Die langfristige Vision des FC Wils 1900, die solide Struktur und die hervorragende Jugendarbeit haben mich überzeugt. Ich freue mich unter anderem, die nationale Talentschmiede weiter bekannt zu machen», so David Hugi.

National vernetzter Unternehmer

Der erfahrene Kommunikator besitzt und pflegt ein breites Netzwerk in der Unternehmerlandschaft Schweiz. Zu Beginn seiner beruflichen Karriere arbeitete David Hugi als Fernseh- und Printjournalist für regionale und nationale Institutionen. Anschliessend war er einige Jahre in der kommunikativen Begleitung von Bauprojekten tätig.

Im Jahr 2014 wechselte er in die Bankenwelt und startete für die drittgrösste Schweizer Bank mit dem schweizweiten Aufbau der Raiffeisen Unternehmerzentren. Während der letzten acht Jahre war er Marketing- und Kommunikationsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung. Im Sommer 2021 machte sich der Familienvater selbstständig und begleitet heute Unternehmen in Strategie-, Marketing- und Kommunikationsthemen. (pd)

Donnerstag, 21. Oktober, 11:47 Uhr

98-Jährige auf E-Dreirad kollidiert in Bütschwil mit Auto

Die Unfallstelle in Bütschwil.

Die Unfallstelle in Bütschwil.

Bild: Kapo SG

Am Mittwoch, kurz nach 16.30 Uhr, ist auf der Wilerstrasse in Bütschwil eine 98-jährige Frau auf einem E-Dreirad mit einem Auto zusammengestossen. Die Frau fuhr auf ihrem E-Dreirad auf der Ganterschwilerstrasse von Ganterschwil an die Einmündung Wilerstrasse. Gleichzeitig fuhr ein 20-jähriger Mann mit seinem Auto bereits auf der Wilerstrasse von Bütschwil Richtung Lütisburg. An der Einmündung angelangt, fuhr die 98-Jährige linksabbiegend auf die Wilerstrasse. Dabei kam es trotz versuchtem Ausweichmanöver durch den 20-Jährigen zur Kollision zwischen dem E-Dreirad und dem Auto. Die 98-Jährige wurde dabei verletzt, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (red)

Donnerstag, 21. Oktober, 07:01 Uhr

In gut drei Wochen startet der Bazenheider Winterzauber

Die Aufbauarbeiten des Bazenheider Winterzaubers 2021 haben begonnen.

Die Aufbauarbeiten des Bazenheider Winterzaubers 2021 haben begonnen.

Bild: Beat Lanzendorfer

Auf die Premiere im Jahre 2019 folgte die coronabedingte Absage der zweiten Auflage des Bazenheider Winterzaubers im vergangenen Jahr.

Die Fortsetzung der Kombination aus Eislauf und Chalet geht nun vom 12. November bis 23. Januar auf dem Bazenheider Ifang-Areal über die Bühne gehen.

Die Aufbauarbeiten sind in den vergangenen Tagen in Angriff genommen worden. Mehr Informationen zu den diversen Veranstaltungen, die während der fast dreimonatigen Veranstaltung angeboten werden, gibt es auf www.winterzauber-bazenheid.ch. (bl)

Mittwoch, 20. Oktober, 16:52 Uhr

Spitex Region Uzwil bezieht neuen Standort

Die Büros im Seniorenzentrum Uzwil werden im Dezember bezogen.

Die Büros im Seniorenzentrum Uzwil werden im Dezember bezogen.

Bild: PD

Die Spitex Region Uzwil bezieht im Dezember dieses Jahres neue Räumlichkeiten im Seniorenzentrum Uzwil in Niederuzwil. Laut «Lütisburg aktuell» vom 19. Oktober, dem Mitteilungsblatt der Gemeinde Lütisburg, erlaubt die damit einhergehende Zentralisierung an einem Ort Vereinfachungen in der Organisation bei gleichzeitig tieferen Kosten. Das bedeutet: Die Klientinnen und Klienten profitieren von Dienstleistungen aus einer Hand. Die Fusion der früheren drei Spitex-Vereine Wil-Land, Uzwil und Oberuzwil-Jonschwil-Lütisburg zur Spitex Region Uzwil wurde per 1. Januar 2019 vollzogen. Der neue Verein hat ein Einzugsgebiet von acht Gemeinden mit rund 38000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Das Ziel der Fusion von 2019 bestand unter anderem im Erreichen von qualitativen und quantitativen Synergien. Teilweise sind diese in der Zwischenzeit eingetreten, heisst es im Mitteilungsblatt. Zum Beispiel erlaube der grössere Personalpool ein besseres Ausgleichen von Arbeitsspitzen. Der grössere Verein kann auch auf mehr Spezialwissen zurückgreifen wie eine Pflegeexpertin, eine Wundexpertin oder eine Fachverantwortliche Palliative Care. In den ersten drei Jahren des neuen Vereins wurden die drei Büros Oberuzwil, Oberbüren und Uzwil weiter betrieben. Im Neubau des Seniorenzentrums Uzwil in Niederuzwil ergibt sich nun die Chance, mit zentralen Büroräumlichkeiten weitere Synergien für den Verein zu erzielen.

Die Büros werden im Verlaufe des Dezembers bezogen. Die Koordination der Einsätze vereinfacht sich. Bei der Geschäftsleitung des Vereins können die Stellenprozente dank dieser Synergie reduziert werden. Die volle Wirkung dieser Veränderung wird sich im Verlaufe des Jahres 2022 ergeben, steht im Blatt. Bei den Pflegedienstleistungen und hauswirtschaftlichen Leistungen zu Gunsten der Klientinnen und Klienten ergeben sich keine spürbaren Veränderungen; sie werden neu jedoch zentral und aus einer Hand gesteuert. (gk)

Mittwoch, 20. Oktober, 09:34 Uhr

Oberbürer Kunstturner Pablo Brägger wird am Swiss Cup in Zürich verabschiedet

Nach den Olympischen Spielen in Tokio trat Pablo Brägger zurück.

Nach den Olympischen Spielen in Tokio trat Pablo Brägger zurück.

Bild: Peter Klaunzer / KEYSTONE

Nach seinem Rücktritt wurde Pablo Brägger unlängst bereits in seinem Heimatsort Oberbüren für seine ausserordentlichen Leistungen seiner Karriere gewürdigt. Nun steht die nächste Verabschiedung auf dem Programm. Am Swiss Cup, der am 7. November in Zürich stattfindet, hat Brägger mit Giulia Steingruber, Ilaria Käslin und Oliver Hegi seinen letzten grossen Auftritt. Das Kunstturn-Quartett, das jahrelang Erfolgsgarant für Schweizer Podestplätze war, wird am Swiss Cup gemeinsam verabschiedet. (pd)

Mittwoch, 20. Oktober, 09:25 Uhr

Jonschwil führt Tagesstrukturen ein

Auch in Jonschwil gibt es nun einen Mittagstisch.

Auch in Jonschwil gibt es nun einen Mittagstisch.

Bild: PD

Die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung wird nach den Herbstferien neu auch im Dorf Jonschwil angeboten. Hintergrund ist der Bezug des neuen Schulhauses in Schwarzenbach. Dadurch können die Raumnutzungen optimiert werden. Die Platzverhältnisse bei der Schulanlage Jonschwil erlauben neu die Einführung eines Mittagstisches und einer Tagesstruktur für Kinder ab dem Kindergarten bis Ende Primarschule, wie es im Gemeindeblatt heisst. Die Anbieter werden die Eltern noch direkt über die Änderungen informieren. (gk)

Dienstag, 19. Oktober, 16:45 Uhr

Vedat Alimi wurde für seine Maturaarbeit ausgezeichnet

Vedat Alimi hat seine Maturaarbeit zur islamischen Umweltethik geschrieben.

Vedat Alimi hat seine Maturaarbeit zur islamischen Umweltethik geschrieben.

Bild: PD

Der Wiler Maturand Vedat Alimi hat mit seiner Maturaarbeit «Die islamische Umweltethik – Der Religionsunterricht in der Schweiz» den Zürcher Theologiepreis 2021 gewonnen. Gemäss einer Medienmitteilung würdigte die Jury «seine innovative Leistung, originelle und gesellschaftlich relevante Themensetzung sowie methodische Bearbeitung.» Die Arbeit zeige auf, «dass auch Religionen eine Ressource für den menschlichen Umgang mit Klimawandel und Nachhaltigkeit sein können.» Zum anderen veranschauliche sie die innerislamische Auseinandersetzung mit diesen Fragen.

Der mit 500 Franken dotierte Preis wird von den theologischen Fakultäten der Universitäten Basel, Bern und Zürich vergeben und soll Jugendliche anregen, Themen rund um Ethik, Religion und Theologie zu erforschen. (red)

Dienstag, 19. Oktober, 16:25 Uhr

Wiler Zeitung verlost 2 x 2 Tickets für Multimedia-Show über Skandinavien

Petra und Gerhard Zwerger-Schoner fotografierten in Skandinavien.

Petra und Gerhard Zwerger-Schoner fotografierten in Skandinavien.

Bild: PD

Auf der Suche nach spektakulären Bildern reiste das bekannte Fotografenpaar Petra und Gerhard Zwerger-Schoner in die grösste und wildeste Naturlandschaft Europas: nach Island, Norwegen, Schweden und Finnland. Gesucht haben die beiden auch nach Menschen, die trotz moderner Errungenschaften in einer tiefen Verbindung zur Natur leben.

Die besten Bilder zeigen sie am Samstag, 6. November um 19.30 Uhr im Wiler Stadtsaal. Die «Wiler Zeitung» verlost 2x2 Tickets für diese Multimedia-Show. Um teilzunehmen, schicken Sie ein E-Mail mit dem Betreff «Norden» an sekretariat-wilerzeitung@chmedia.ch. Die Verlosung läuft bis am Donnerstag, 21. Oktober um 15 Uhr. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es gilt die Covid-Zertifikatspflicht. (red)

Dienstag, 19. Oktober, 11:55 Uhr

«Eintracht» Kirchberg setzt Anreiz zum Testen

Konzert der Countryband «Desert Rats» in der «Eintracht» Kirchberg.

Konzert der Countryband «Desert Rats» in der «Eintracht» Kirchberg.

Bild: Sascha Erni

Am 29. Oktober tritt im Restaurant Eintracht in Kirchberg die AC/DC-Coverband FA/KE auf. Am Konzert gilt die Zertifikatspflicht. Um Ungeimpfte und nicht-Genesene dazu zu animieren, an das Konzert zu kommen, appelliert die «Eintracht» auch an den Durst. Wie das Lokal auf seiner Facebook-Seite schreibt, erhält an der Abendkasse einen 10-Franken-Getränkegutschein, wer sich in der «Eintracht» auf Covid-19 testen lässt. Der Gutschein ist nur am Konzertabend gültig. (red)

Montag, 18. Oktober, 14:45 Uhr

Internationale und nationale Erfolge für Wiler Judokas

Die Wiler Judokas verhehlen die Freude über die Auszeichnungen nicht.

Die Wiler Judokas verhehlen die Freude über die Auszeichnungen nicht.

Bild: PD

(pd) Der Sportschüler und Judoka des Budo-Sport-Club Arashi Yama Wil, Levin Bänninger aus Sirnach, kämpfte am Wochenende sehr erfolgreich in den Niederlanden. 37 Judokas aus U15-Nachwuchskadern der ganzen Schweiz nahmen an einem Turnier teil. Zu den sieben Schweizer Medaillengewinnern zählte Levin Bänninger mit Silber in der Kategorie U15 -46kg. Bereits zuvor hatte er mit dem Gewinn des Ostschweizer Meistertitel und des Liechtensteiner Landesmeistertitels in der Kategorie U15 überzeugt. Zudem erkämpfte er sich in Liechtenstein den zweiten Rang in der U18-Kategorie.

Levin Bänninger.

Levin Bänninger.

Bild: PD

Der Club Wil führte kürzlich in der Sporthalle Lindenhof die Judo-Ostschweizer Einzelmeisterschaft aller Kategorien durch. Auch Wiler Judokas nahmen teil und erkämpften sich drei Titel und sieben weitere Medaillen. Zuoberst aufs Treppchen durften Cedric Beer (U11), Levin Bänninger (U15 -45kg), Eva Wiesli (U15 -57kg) und Paul Strässle (U18 -73kg) steigen. Silber verdienten sich Noah Keller (U11) und Ava Schönenberger (U18 -57kg). Bronze gab es für Janis Kaderli (U15 -36kg), Finnian Beer (U15 -40kg), Naahum Schönenberger (U21/Elite -66kg) sowie Gian und Nives Preisig (U11). Einige Mitglieder des Vereines standen an diesem Tag als Helfer im Einsatz und verzichteten deshalb auf einen Wettkampfeinsatz.

Montag, 18. April, 10:53 Uhr

Wil: Stützmauern verformt

Man sieht von blossem Auge, dass die Stützmauern verformt sind.

Man sieht von blossem Auge, dass die Stützmauern verformt sind.

Bild: PD

(gk) Die bestehenden Stützmauern im Bereich des Ulrich-Hilberwegs weisen sichtbare Verformungen und Schädigungen auf. Der angrenzende Gehweg wird deshalb ab dem 18. Oktober teilweise abgesperrt. Das teilt die Stadt Wil mit.

Als weitere Massnahme würden die erhöhten Stützmauern zusätzlich mit Schrägstützen gesichert, heisst es weiter. Für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrerinnen und Velofahrer sei der Durchgang in einem reduzierten Bereich weiterhin sichergestellt. Zeitgleich sei ein Ingenieurbüro mit der Erarbeitung eines Projekts für den Neubau der Stützmauern beauftragt worden.

Montag, 18. Oktober, 10:46 Uhr

Wil: Sitzbank geht auf Reisen

Die smarte Sitzbank neben einer konventionellen in Wil.

Die smarte Sitzbank neben einer konventionellen in Wil.

Bild: PD

(gk) Seit gut einem Jahr steht beim Wiler Stadtweier eine smarte Sitzbank. Am 27. und 28. Oktober wird sie an der nationalen Ausstellung Smart Suisse in Basel zu Gast sein. Von Mitte Oktober bis Anfang November wird eine Ersatzbank installiert. Das teilt die Stadtkanzlei mit.

Die smarte Sitzbank mache das Thema Smart City für die Wiler Bevölkerung erlebbar. Nachdem zu Beginn Erfahrungen mit der neuen Sitzbank gesammelt werden mussten, funktioniere sie mittlerweile einwandfrei und werde von den Wilerinnen und Wilern rege genutzt, heisst es weiter. An der Smart Suisse, einer nationalen Ausstellung für Smart Citys, hätten nun auch andere Gemeinden die Gelegenheit, die smarte Sitzbank zu erleben.

Die smarte Sitzbank verfügt über zwei USB-Anschlüsse, Ladebereiche zum kabellosen Aufladen von Endgeräten und einen kostenlosen WIFI-Zugang per Knopfdruck. Den Sonnenstrom erzeugt die smarte Bank über Photovoltaikmodule, die in der Sitzfläche eingelassen sind. Eingebaute Akkus speichern überschüssigen Strom, damit die smarten Funktionen auch nachts oder bei schlechtem Wetter verfügbar sind.

Montag, 18. Oktober, 09:35 Uhr

Wängi: Autobrand auf der Autobahn

Beim Brand eines Auto auf der A1 bei Wängi gab es keine Verletzten.

Beim Brand eines Auto auf der A1 bei Wängi gab es keine Verletzten.

Bild: Kantonspolizei

(kapo) Aus noch ungeklärten Gründen kam es am Sonntagabend auf der Autobahn A1 bei Wängi zu einem Autobrand. Eine 58-jährige Autofahrerin war kurz nach 19 Uhr auf der Autobahn A1 in Richtung St. Gallen unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte sie auf der Höhe von Wängi eine Rauchentwicklung im Motorraum und hielt auf dem Pannenstreifen an. Beim Eintreffen der Polizeipatrouille stand das Auto bereits in Brand.

Die Feuerwehr Münchwilen war rasch vor Ort und konnte das Feuer löschen, verletzt wurde niemand. Der Sachschaden am Fahrzeug und Strassenbelag beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Der Verkehr musste während den Lösch- und Bergungsarbeiten einspurig geführt werden. Die Brandursache wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Sonntag, 17. Oktober, 17:22 Uhr

Wümmet in Niederbüren: Weniger Ertrag

Nach einem anspruchsvollen Jahr konnten die Weinfreunde Niederbüren weniger Trauben lesen.

Nach einem anspruchsvollen Jahr konnten die Weinfreunde Niederbüren weniger Trauben lesen.

Bild: PD

Auch wenn sich dieser Tage der goldene Herbst von seiner prächtigen Seite zeigt: Das Jahr 2021 war geprägt von längeren Nässe- und Kältephasen. Die Winzer wurden durch Hagelschlag und vor allem falscher Mehltau auf Trab gehalten. So musste auch die sonst pilzresistente Traubensorte Cabernet-Jura mit wenigen Spritzungen gesund erhalten werden.

Die sonnigen Herbsttage taten den Rebstöcken gut. So konnten die Weinfreunde in Niederbüren am Samstag im Rebberg St. Michael den Wimmet durchführen und süsse sowie gesunde Trauben ernten. Die Menge war, wie in anderen Rebbergen auch, aber reduziert. (pd)

Sonntag, 17. Oktober, 11:31 Uhr

Weieren: Alkoholisiert Unfall verursacht

Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Bild: kapo

Am Samstag um kurz vor 18.30 Uhr ist es in Weieren in der Gemeinde Zuzwil zu einer Kollision mit zwei Autos gekommen. Ein 78-jähriger Mann beabsichtige mit seinem Auto aus einem Parkplatz rückwärts in die Strasse einzufahren. Zur gleichen Zeit hielt eine 62-jährige Frau mit ihrem Auto hinter einem stehenden Postauto an. Der 78-Jährige übersah den stehende Wagen und sein Auto kollidierte mit demjenigen der Frau. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Der beim Unfallverursacher durchgeführte Alkoholatemlufttest zeigte einen positiven Wert an. (kapo)

Samstag, 16. Oktober, 15:51 Uhr

Hinterthurgau: Fahrunfähig und ohne Führerschein verunfallt

Ein fahrunfähiger Motorradlenker verursachte am Freitagabend in Wängi einen Selbstunfall. Der 37-jährige Mann war kurz vor 19.30 Uhr auf der Frauenfelderstrasse in Richtung Münchwilen unterwegs. Nach der Einfahrt in den Kreisel stürzte er aus noch ungeklärten Gründen und verletzte sich mittelschwer.

Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau beurteilten den Schweizer als nicht fahrfähig. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Weitere Abklärungen ergaben, dass der Führerausweis des Unfallverursachers bereits entzogen worden war und das Motorrad nicht eingelöst ist. (kapo)

Freitag, 15. Oktober, 17:57 Uhr

Wird Alex Frei Kosovo-Trainer?: «Es gibt keine Anfrage»

Wil-Trainer Alex Frei beim Spiel in Aarau.

Wil-Trainer Alex Frei beim Spiel in Aarau.

Bild: Marc Schumacher (Freshfocus)

(sdu) Verlässt Alex Frei den FC Wil nach knapp 14 Monaten, um Trainer der kosovarischen Nationalmannschaft zu werden? Das stellte Blick-Online am Freitag in den Raum. Das Portal will wissen, dass Frei unter den Favoriten auf den Trainerstuhl der kosovarischen Nationalmannschaft sein soll. Ist an diesen Gerüchten etwas dran? FC-Wil-Geschäftsführer Benjamin Fust sagt: «Wir wissen von nichts und es gibt keine Anfrage. Diese Meldung haben wir mit einem Schmunzeln zur Kenntnis genommen. Alex Frei war die ganze Woche hier, hat trainiert und ist am Samstag auch ganz normal unser Trainer beim Auswärtsspiel in Yverdon.»

Freitag, 15. Oktober, 17:54 Uhr

Eppenberg: «Örgelifründe Bergkristall» produzieren CD

Die Örgelifünde Bergkristall mit Heinz Feusi (sitzend, Mitte)

Die Örgelifünde Bergkristall mit Heinz Feusi (sitzend, Mitte)

Bild: Kathrin Meiner-Gross

(kmg) Vor zehn Jahren haben sie sich gefunden und sind seither zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen: Gemeint sind die zwölf Mitglieder der Örgelifründe Bergkristall. Aus der ganzen Ostschweiz reisen sie einmal wöchentlich nach Niederuzwil, um gemeinsam zu proben. Für eine besondere Herausforderung, einen Musikevent auf der Riederalp, hatten sie den Bassgeiger Heinz Feusi aus Siebenen gefragt, ob er sie unterstütze. Er hatte spontan zugesagt. Corona hat dann die Pläne durcheinander gewirbelt. Als wieder gemeinsames Üben möglich war, hat Feusi die Örgelifründe motiviert, jeden Monat drei Stücke einzuüben. Im coronakonformen Übungsraum im Niederuzwiler Feuerwehrdepot ist auf diese Weise das Repertoire für eine CD aufgenommen worden. «Ein optimaler Ort für uns. Wir möchten der Gemeinde Uzwil dafür danken, dass wir unkompliziert dorthin wechseln durften», betonte der Flawiler Fritz Liechti, der die Örgelifründe leitet. An der Jubiläumsfeier auf dem Eppenberg konnte Feusi allen Mitgliedern eine Scheibe überreichen. Gleichzeitig hiess es für den Schwyzer, Abschied zu nehmen. Jetzt freuen sich die Örgelifründe darauf, bald wieder vor Volksmusik-Liebhabern auftreten zu können.

Freitag, 15. Oktober, 11:21 Uhr

Oberbüren: Post plant unbediente Geschäftskundenstelle

Einzahlungen in einer Postfiliale. In Oberbüren bietet künftig der Spar Postdienstleistungen an. Das Foto stammt nicht aus Oberbüren.

Einzahlungen in einer Postfiliale. In Oberbüren bietet künftig der Spar Postdienstleistungen an. Das Foto stammt nicht aus Oberbüren.

Bild: Martin Ruetschi (Keystone)

(pd) Voraussichtlich noch dieses Jahr schliesst die Post in Oberbüren. Einwohnerinnen und Einwohner können dann alltägliche Postgeschäfte im Spar erledigen. Zusätzlich will die Post in Oberbüren eine unbediente Geschäftskundenstelle einrichten, die Detailabklärungen hierzu sind im Gange. Das teilt die Post mit. Zudem sind für Privatkunden neu Ein- und Auszahlungen mit Bargeld direkt beim Briefträger an der Haustüre möglich. Eine Postfachanlage, voraussichtlich am Standort des Spar, ergänzt das Angebot. Abklärungen laufen noch, heisst es weiter.

Freitag, 15. Oktober, 10:50 Uhr

Kirchberg: Sponti-Car bleibt

Das Sponti-Car-Angebot in Kirchberg wird vom Provisorium in ein definitves Angebot umgewandelt.

Das Sponti-Car-Angebot in Kirchberg wird vom Provisorium in ein definitves Angebot umgewandelt.

Bild: PD

gk) Der zweijährige Versuchsbetrieb mit dem Carsharing-Angebot von Sponti-Car lanciert ist abgelaufen. Das teilt die Gemeinde mit. Der Sponti-Car wird für geschäftliche Fahrten der Mitarbeiter der Gemeinde, aber auch von Privatpersonen, genutzt. Das Angebot von Sponti-Car hat sich in dieser Zeit etabliert. Mit der Nutzung durch die Gemeinde sowie im Rahmen des Carsharing-Angebots für Privatpersonen wurden mit dem Sponti-Car durchschnittlich über 10'000 Kilometer pro Jahr absolviert.

Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Kirchberg können das Angebot ohne Abo spontan nutzen und so auch Erfahrungen mit der Elektromobilität sammeln. In der zweijährigen Versuchsphase konnten gemäss Berechnung von Sponti-Car rund 7'000 Kilogramm Kohlendioxid eingespart und damit ein Beitrag zu Gunsten unserer Umwelt geleistet werden. Der Gemeinderat hat beschlossen, das Angebot des Sponti-Cars nun definitiv einzuführen und den Sponti-Car auch inskünftig für Geschäftsfahrten der Gemeinde zu nutzen und für Carsharing an Privatpersonen anzubieten.

Freitag, 15. Oktober, 09:33 Uhr

Kirchberg: Magnus Brändle seit 35 Jahren bei der Gemeinde tätig

Magnus Brändle:

Magnus Brändle:

Bild: Sascha Erni

gk) Am 1. Mai hat Magnus Brändle das 35-Jahr-Jubiläum auf der Gemeindeverwaltung Kirchberg gefeiert. Das teilt der Gemeinderat mit und gratuliert. Magnus Brändle hat am 1. Mai 1986 mit 24 Jahren das Amt des Gemeinderatsschreiber der Politischen Gemeinde Kirchberg übernommen und seither mit drei verschiedenen Gemeindepräsidenten zusammengearbeitet. Auf den 1. Dezember 2018 hat er seine Funktion als Ratsschreiber abgegeben und ist seither als Projektkoordinator und Ratsschreiber-Stellvertreter tätig. Als Ratsschreiber hat Magnus Brändle unzählige Geschäfte für den Gemeinderat bearbeitet und tausende Seiten an Protokollen verfasst, heisst es weiter. Nebst der Tätigkeit für die Gemeinde Kirchberg hat sich Magnus Brändle auch stets im Fachverband für Mitarbeitende von Städten und Gemeinden und als Delegierter der Arbeitnehmerseite bei der Pensionskasse engagiert.

Donnerstag, 14. Oktober, 16:48 Uhr

Münchwiler Lehrer ist Schweizer Meister im Springreiten, aber zu den Profis will er nicht

Dominik Fuhrer, Naturwissenschaftslehrer und Schweizer Meister im Springreiten.

Dominik Fuhrer, Naturwissenschaftslehrer und Schweizer Meister im Springreiten.

Bild: Keystone

Der 32-jährige Amateur Dominik Fuhrer ist Schweizer Meister der Springreiter und unterrichtet Mathematik und Naturwissenschaften an der Sekundarschule in Münchwilen. Doch seinen Job aufgeben und zu den Profis wechseln, das kann er sich trotz seines Erfolges nicht vorstellen. Er erklärt warum:

«Es passt so. Ich kenne meine reiterlichen Grenzen. Ich bin nicht so talentiert wie Martin Fuchs oder Steve Guerdat. Ich bin gerne Lehrer und bilde gerne junge Pferde und Menschen aus. Mein Aufwand ist zwar gross und zeitintensiv. Doch wenn ich Fortschritte erkenne, bin ich glücklich. Später kann ich mir vorstellen, meine Erfahrung als Reitlehrer weiter zu geben, mein pädagogisches Wissen mit demjenigen von Pferden zu kombinieren. Ich mag vor allem junge, charakterstarke Pferde mit Vorwärtsdrang – starke Büffel wie Ghost, der mir nicht erst seit dem Meistertitel ans Herz gewachsen ist.» (red)

Donnerstag, 14. Oktober, 10:16 Uhr

Oberbüren: Gemeinderat geht gegen Temposünder vor

Verkehrsberuhigende Massnahmen sollen eingangs des Weilers Harschwil zu einer Temporeduktion führen.

Verkehrsberuhigende Massnahmen sollen eingangs des Weilers Harschwil zu einer Temporeduktion führen.

Bild: PD

In letzter Zeit sei die Gemeinde Oberbüren von verschiedenen Seiten angegangen worden, weil im Weiler Harschwil zu schnell gefahren werde, heisst es im Gemeindeblatt. Eine weitere Problematik bestehe darin, dass zahlreiche Autofahrer die Strecke von der Henessenmühle via Harschwil nach Niederwil als Schleichweg benützen. Nach diversen Besprechungen mit den Anwohnern und der Geoinfo AG, Wil, ist der Gemeinderat zum Entschluss gekommen, eine Verkehrsberuhigung zu montieren.

Am vergangenen Freitag wurden die geplanten Elemente zur Verkehrsberuhigung des Weilers Harschwil gesetzt. Die verkehrsberuhigenden Massnahmen bleiben während zwei Jahren bestehen. Im Anschluss wird der Gemeinderat über das weitere Vorgehen entscheiden. (gk)

Donnerstag, 14. Oktober, 10:11 Uhr

Wil: Unentgeltliche Rechtsauskunftsstelle stellt auf Präsenzberatung um

Die unentgeltlichen Rechtsauskunftstellen bieten 15-minütige Erstberatungen an

Die unentgeltlichen Rechtsauskunftstellen bieten 15-minütige Erstberatungen an

Bild: Remo Naegeli

Der St.Galler Anwaltsverband bietet der Bevölkerung im ganzen Kantonsgebiet seit Jahren unentgeltliche Rechtsauskunftsstellen an. Einer von sechs Standorten befindet sich in Wil. Die 15-minütigen Beratungen werden von den Mitgliedern des St.Galler Anwaltsverbandes kostenlos erteilt, im Sinne einer Erstberatung und Orientierungshilfe.

Pandemiebedingt mussten im Frühling 2020 die persönlichen Beratungen eingestellt und durch telefonische Beratungen ersetzt werden. Bis heute wurden über 1'000 telefonische Beratungen durchgeführt. Da der direkte Kontakt ein wichtiges Element einer guten Beratung darstelle und die Pandemiemassnahmen dies zulassen, werden ab 1. November die persönlichen Beratungen wieder aufgenommen, heisst es in einer Medienmitteilung. Es besteht keine Zertifikatspflicht und die Kontaktdaten der Rechtsuchenden werden nicht erfasst. Im Besprechungsraum ist ein Abstand von 1,5 Meter einzuhalten und auf Wunsch der anwesenden Anwältin beziehungsweise des anwesenden Anwalts eine Gesichtsmaske zu tragen. Eine vorgängige Anmeldung ist nicht notwendig. Für die optimale Nutzung der Beratungszeit wird empfohlen, dass sich die Ratsuchenden Stichworte notieren, um ihre Anliegen in möglichst wenigen Worten erklären zu können und dass die wichtigsten Unterlagen mitgebracht werden. (pd)

Donnerstag, 14. Oktober, 10:00 Uhr

Flawil: Vier Projekte zur Mitwirkung freigegeben

Vor der detaillierten Planung des Neubaus des Kompetenzzentrums für Gesundheit, Therapie und spezialisierte Langzeitpflege sollen der neue Sondernutzungsplan Baulinie Waldabstand Spitalweg erlassen sowie der Überbauungsplan Meiersegggebiet aufgehoben werden.

Vor der detaillierten Planung des Neubaus des Kompetenzzentrums für Gesundheit, Therapie und spezialisierte Langzeitpflege sollen der neue Sondernutzungsplan Baulinie Waldabstand Spitalweg erlassen sowie der Überbauungsplan Meiersegggebiet aufgehoben werden.

Bild: PD

Der Gemeinderat hat vier Projekte genehmigt und für das öffentliche Mitwirkungsverfahren freigegeben, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde. Es handelt sich dabei um den Erlass Sondernutzungsplan Baulinie Waldabstand Spitalweg, die Aufhebung des Überbauungsplans Meiersegggebiet, die Anpassung des Richtplans Mittlerer Botsberg und den Erlass des Teilstrassenplans Feldhofstrasse.

Erlass Sondernutzungsplan Baulinie Waldabstand Spitalweg

Das bestehende Spitalgebäude soll durch den Neubau eines Kompetenzzentrums für Gesundheit, Therapie und spezialisierte Langzeitpflege (GTP Flawil) ersetzt werden. Um eine städtebaulich optimale Nutzung des Grundstücks Nummer 982 zu ermöglichen, soll der Waldabstand nach Norden festgelegt werden. Dies erfolgt mit einem Sondernutzungsplan, noch bevor die detaillierte Planung des Neubaus beginnt. Der Gemeinderat hat den Sondernutzungsplan Baulinie Waldabstand Spitalweg genehmigt und für das öffentliche Mitwirkungsverfahren freigegeben.

Aufhebung Überbauungsplan Meiersegggebiet

Die Aufhebung des Überbauungsplans Meiersegggebiet steht ebenfalls im Zusammenhang mit dem geplanten Neubau des Kompetenzzentrums für Gesundheit, Therapie und spezialisierte Langzeitpflege in Flawil. Das Spitalareal wird durch den Überbauungsplan Meiersegggebiet aus dem Jahre 1935 überlagert. Der bestehende Bebauungsplan wurde weitestgehend umgesetzt, weshalb das Planwerk aus Sicht des Gemeinderats aufgehoben werden kann. Der Rat hat die Absicht zur Aufhebung des Überbauungsplans Meiersegggebiet für das öffentliche Mitwirkungsverfahren freigegeben.

Anpassung Richtplan Mittlerer Botsberg

Für die Arealentwicklung zwischen der Wilerstrasse und dem Buebentalerbach (Mittlerer Botsberg) verlangt der kommunale Richtplan, dass die Entwicklung des Gewerbe-Industriegebiets an der Wilerstrasse über einen Sondernutzungsplan erfolgen muss. Die Botsberg Immo AG erarbeitet derzeit im Dialogverfahren mit der Bau- und Infrastrukturkommission ein Arealentwicklungskonzept für die Grundstücke Nummern 10, 11 und 3347.

Der Gemeinderat ist bereit, auf einen Sondernutzungsplan für das in der Wohn- und Gewerbezone gelegene Areal zu verzichten und das betreffende Objektblatt im kommunalen Richtplan entsprechend anzupassen. Die Grundeigentümer verpflichten sich im Gegenzug vertraglich zu einer vorzüglichen, ortsbaulichen Lösung und einer qualitativ hochwertigen architektonischen Umsetzung. Der Rat hat die Anpassung des kommunalen Richtplans (Objektblatt S. 1.1.1 «Wohngebiet Mittlerer Botsberg») genehmigt und für das öffentliche Mitwirkungsverfahren freigegeben.

Erlass Teilstrassenplan Feldhofstrasse

Die Feldhofstrasse ist eine Gemeindestrasse 1. Klasse. Die Grundeigentümerin des Grundstücks Nummer 687 an der Feldhofstrasse plant einen Um- und Erweiterungsbau, für den eine ausreichende Erschliessung geschaffen werden muss. Im Zusammenhang mit dem geplanten Bauvorhaben soll die Gewerbeliegenschaft über die Grundstücke Nummern 984, 2973 und 2974 erschlossen werden.

Die neue Erschliessungsstrasse soll als Gemeindestrasse 3. Klasse klassiert werden. Der Gemeinderat hat den dafür notwendigen Teilstrassenplan genehmigt und für das öffentliche Mitwirkungsverfahren freigegeben.

Unterlagen liegen auf

Die Unterlagen der vier erwähnten Projekte liegen im Gemeindehaus Flawil, Bahnhofstrasse 6, im 3. Stock beim Anschlagbrett des Geschäftsfelds Bau und Infrastruktur auf. Alle Dokumente sind zudem auf der Website www.flawil.ch aufgeschaltet. Das Mitwirkungsverfahren dauert bei allen vier Projekten vom 18. Oktober bis 29. Oktober 2021.

Anregungen sind an folgende Adresse zu richten: Gemeinde Flawil, Geschäftsfeld Bau und Infrastruktur, Bahnhofstrasse 6, 9230 Flawil, oder per E-Mail bau-infrastruktur@flawil.ch. Im Anschluss an das Mitwirkungsverfahren werden der Erlass des Sondernutzungsplans Baulinie Waldabstand Spitalweg, die Aufhebung des Überbauungsplans Meiersegggebiet, die Anpassung des Richtplans Mittlerer Botsberg sowie der Erlass des Teilstrassenplans Feldhofstrasse durch den Gemeinderat nochmals diskutiert, beschlossen und anschliessend während 30 Tagen öffentlich aufgelegt. (gk)

Mittwoch, 13. Oktober, 13:40 Uhr

Aldi Zuzwil: Eröffnung im Dezember

Die Bauarbeiten für die Aldi-Filiale in Zuzwil sind im Gange.

Die Bauarbeiten für die Aldi-Filiale in Zuzwil sind im Gange.

Bild: Andrea Häusler

Die Bagger sind aufgefahren, die Abbrucharbeiten sind im Gange. Aldi Suisse hat mit dem Umbau der Liegenschaft Herbergstrasse 26, den ehemaligen TopCC-Räumen, begonnen. Die Vordachkonstruktion über den früheren Kundenparkplätzen ist bereits abgebaut. Später soll hier ein begrünter Vorplatz entstehen. Nun stehen die Ausbauarbeiten an.

Ursprünglich war die Neueröffnung der Aldi-Filiale in Zuzwil auf dem Frühherbst geplant gewesen. Jetzt wird es Dezember, wie von der Medienstelle von Aldi Suisse zu erfahren ist. Ab dann soll hier auf, auf einer Verkaufsfläche von rund 1350 Quadratmetern, das gewohnte Sortiment des deutschen Discounters angeboten werden. (ahi)

Mittwoch, 13. Oktober, 11:13 Uhr

Züberwangen: Mann auf Velo kollidiert mit Fussgänger

Auf dem Rad-/Gehweg kam es zur Kollision zwischen einem Velofahrer und einem Fussgänger.

Auf dem Rad-/Gehweg kam es zur Kollision zwischen einem Velofahrer und einem Fussgänger.

Bild: Kapo

Am Dienstag kurz nach 23 Uhr ist auf der St.Gallerstrasse im Bereich Langensteig ein Mann auf seinem Velo mit einem Fussgänger zusammengestossen. Wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt, wurden dabei beide Männer verletzt.

Ein 27-jähriger Mann fuhr mit seinem Velo auf dem Rad-/Gehweg der St.Gallerstrasse Richtung Zuzwil. Gleichzeitig lief ein 51-jähriger Mann zu Fuss auf demselben Rad-/Gehweg in entgegengesetzte Richtung nach Wil. Aus bislang unbekannten Gründen übersahen sich die beiden Männer.

Folglich kam es zur Frontalkollision zwischen dem Mann auf dem Velo und dem 51-jährigen Fussgänger. Durch den Aufprall stürzte der Fussgänger mit dem Hinterkopf zu Boden. Auch der Velofahrer stürzte. Beide wurden durch den Aufprall verletzt. Sie mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand geringer Sachschaden.

Mittwoch, 13. Oktober, 11:00 Uhr

Albert Baumann übergibt Leitung der Micarna-Gruppe per sofort an Peter Hinder

Peter Hinder ist der neue CEO der Micarna-Gruppe.

Peter Hinder ist der neue CEO der Micarna-Gruppe.

Bild: PD

Mitte April wurde darüber informiert, dass Peter Hinder per Anfang 2022 CEO der Micarna-Gruppe wird und Albert Baumann die Verantwortung an ihn abgibt. Wie das Unternehmen mitteilt, erfolgt die Übergabe bereits früher.

Begründet wird dieser Schritt mit gesundheitlichen Gründen. Albert Baumann trete eine Therapie an, die bis im März 2022 dauern werde, schreibt das Unternehmen. Deshalb übernehme Peter Hinder ab sofort das operative Tagesgeschäft der Micarna-Gruppe als Unternehmensleiter.

Weiterhin als Unterstützung in der Micarna-Gruppe

Albert Baumann

Albert Baumann

Bild: PD

Albert Baumann ist seit 37 Jahren für die Micarna tätig in ganz verschiedenen Funktionen, die letzten 16 Jahre als Unternehmensleiter. Für Albert Baumann war die Micarna stets mehr als nur ein Geschäft, sie war für ihn Familie. Albert Baumann bleibt der Micarna-Gruppe weiterhin erhalten. Er unterstützt Peter Hinder im Rahmen der externen Verwaltungsratsmandate und Arbeitsgruppen.

Peter Hinder war 25 Jahre lang bei der Micarna-Gruppe in unterschiedlichen Leitungsfunktionen tätig, bevor er zur Bina wechselte und dort die Unternehmensleitung übernahm. Er verfügt über viel Erfahrung in verschiedenen Rollen im Fleischgeschäft und in der Wertschöpfungskette der Micarna- Gruppe. Zudem bringt er ein Agronomiestudium der ETH mit. Peter Hinder ist verheiratet und hat zwei erwachsene und zwei jugendliche Kinder. (pd/sas)

Mittwoch, 13. Oktober, 09:49 Uhr

Wirtschaftsportal Ost (WPO) wird in Tobel sichtbar

Präsentieren die WPO-Stele: (von links) Pirmin Helbling (Geschäftsführung Kindlimann AG), Rolf Bosshard (Gemeindepräsident Tobel-Tägerschen) und Daniel Wild (Klinikdirektor Clienia Privatklinik Littenheid).

Präsentieren die WPO-Stele: (von links) Pirmin Helbling (Geschäftsführung Kindlimann AG), Rolf Bosshard (Gemeindepräsident Tobel-Tägerschen) und Daniel Wild (Klinikdirektor Clienia Privatklinik Littenheid).

Bild: PD

Seit kurzem steht in Tobel eine Stele des Wirtschaftsportals Ost (WPO) und macht auf die Wirtschaftsregion und auf deren Partner aufmerksam. Mit den Stelen werde in der ganzen Region an die Stärken des Standorts erinnert und das regionale Selbstbewusstsein als starken Wirtschaftsraum gefestigt, heisst es in einer Medienmitteilung.

Die Stelen bieten der wachsenden Zahl an Partnerunternehmen eine attraktive Werbefläche, um ihr Engagement zugunsten der Region für die Bevölkerung aufzuzeigen. Daniel Wild, Direktor der Clienia Privatklinik Littenheid, liegt die Stärkung der Region am Herzen: «Mit über 100'000 Einwohnenden stellt unsere Region ein bedeutender Wirtschaftsraum dar.» Die Nähe zu verschiedenen anderen Wirtschaftszentren wie Zürich, Winterthur und St.Gallen, aber auch ins benachbarte Ausland sei ein Standortvorteil.

Die Region sei sowohl für Arbeitgebende als auch Arbeitnehmende attraktiv. Das sieht auch Pirmin Helbling, Geschäftsleitung Kindlimann AG, ähnlich: «Der Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region ist uns wichtig, schliesslich sind auch wir als Kindlimann AG darauf angewiesen, genügend Fachkräfte rekrutieren zu können. WPO setzt genau hier an.» Als drittes Unternehmen erscheint die Micarna auf der Stele in Tobel. Die führende Schweizer Fleischverarbeiterin ist ebenfalls WPO-Partnerin und nutzt die regionale Bühne, um auf ihr wichtige Themen wie Nachhaltigkeit und Innovation im Lebensmittelbereich aufmerksam zu machen. (pd/sas)

Dienstag, 12. Oktober, 15:50 Uhr

Aufgebot für die Berufsweltmeisterschaften 2022 mit jungen Berufsleuten aus der Region

Im Aufgebot für die Berufsweltmeisterschaft 2022 in Peking: die Dekorationsmalerin Susan Wildermuth.

Im Aufgebot für die Berufsweltmeisterschaft 2022 in Peking: die Dekorationsmalerin Susan Wildermuth.

Bild: Stefan Wermuth

In einem Jahr finden in Shanghai die Berufsweltmeisterschaften statt. Nun hat die Stiftung Swiss Skills, welche die Schweizer Meisterschaften austrägt, das Schweizer Aufgebot bekannt gegeben. Dazu gehören auch vier junge Berufsleute aus der Region Wil/Toggenburg.

Die in Henau wohnhafte Jonschwilerin Susan Wildermuth, die bei den Dekorationsmalerinnen und -malern an den Start geht, holte schon an den Europameisterschaften in Graz die Bronzemedaille. Ebenfalls nach Shanghai reisen der Land- und Baumaschinenmechaniker Pascal Hofstetter aus Wildhaus, der Metallbauer Lars Rotach aus Ulisbach und die Restaurant-Service-Fachfrau Shania Colombo aus Münchwilen. Shania Colombo arbeitet im Restaurant «Hof zu Wil» und gewann im Herbst 2020 die Schweizer Meisterschaft in ihrer Kategorie. (red)

Shania Colombo aus Münchwilen wird sich in Peking mit den weltbesten Service-Fachleuten messen.

Shania Colombo aus Münchwilen wird sich in Peking mit den weltbesten Service-Fachleuten messen.

Bild: Stefan Wermuth
Dienstag, 12. Oktober, 09:45 Uhr

Handbikerin Sandra Graf tritt vom Spitzensport zurück

Nach einer äusserst erfolgreichen Karriere tritt die Rollstuhlsportlerin Sandra Graf zurück. Die ehemalige Wilerin nahm an sechs paralympischen Spielen teil und erreichte zahlreiche Podestplätze an Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und internationalen Marathonrennen.

Nach ihrem Unfall wurde Sandra Graf zunächst Monoskierin. Später wechselte sie in die Leichtathletik.

Nach ihrem Unfall wurde Sandra Graf zunächst Monoskierin. Später wechselte sie in die Leichtathletik.

Bild: Daniel Streit

Nach der sportlichen Karriere will Graf den Fokus nun auf anderes richten. In einer Medienmitteilung der Schweizer Paraplegiker Vereinigung wird die zweifache Mutter zitiert:

«Ich hatte eine lange schöne Karriere, allerdings ist Privates oft zu kurz gekommen. Dafür möchte ich jetzt mehr Zeit investieren.»

Unzählige Erfolge an den Paralympics – und in Wil

Nach einem Turnunfall wurde Graf 1991 Paraplegikerin. Schon drei Jahre später nahm sie als Monoskifahrerin an den Olympischen Spielen in Lillehammer in Norwegen teil, wo sie im Riesenslalom Vierte wurde. In der Folge wechselte Sandra Graf vom Wintersport in die Leichtathletik. Sie qualifizierte sich für die Paralympics 2000 in Sydney, wo sie beim Marathon Fünfte wurde. Acht Jahre später holte sie in Peking in der gleichen Disziplin Bronze.

Auch 2019 holte die damals bald 50-Jährige noch Medaillen.

Auch 2019 holte die damals bald 50-Jährige noch Medaillen.

Bild: Daniel Streit

An ihrer ersten Weltmeisterschaft 2010 gewann sie zwei Silbermedaillen. An den Paralympics 2012 in London krönte sie sich im Zeitfahren zur Olympiasiegerin. 2019 wurde sie Vize-Weltmeisterin im Strassenrennen und fuhr im Zeitfahren auf den dritten Rang. An diesen Erfolg konnte sie 2021 anknüpfen und sicherte sich an der WM in Portugal erneut Bronze. Erfolge feierte Graf auch in ihrem früheren Wohnort Wil, wo sie 2007 und 2012 als «Sportlerin des Jahres» ausgezeichnet wurde. (red)

Montag, 11. Oktober, 15:03 Uhr

Schütze vom SV Dietschwil gewinnt Veteranenstich am Eidgenössischen

Die Delegation in Luzern: Kevin Breitenoser, Kurt Gmür, Stefan Graf, Gabi Riedweg, Hanspeter Riedweg (mit Gabe), Vereinspräsident Werner Künzli und Rolf Brändli (von links).

Die Delegation in Luzern: Kevin Breitenoser, Kurt Gmür, Stefan Graf, Gabi Riedweg, Hanspeter Riedweg (mit Gabe), Vereinspräsident Werner Künzli und Rolf Brändli (von links).

Bild: PD

Das Eidgenössische Schützenfest «Luzern 2020» fand infolge der Covid-19-Pandemie erst in diesem Jahr statt. Geschossen wurde allerdings nicht in Luzern, sondern dezentral in den Heimständen der Sportlerinnen und Sportler. Dieser Tage finden während der Schützen-Festwoche das Abschlussfest und die Rangverkündigungen – Absenden genannt – statt.

Zu diesem Absenden in Luzern reiste am Samstag auch Hanspeter Riedweg in Begleitung seiner Frau Gabi und fünf Schützenkollegen. Der Schütze (Jahrgang 1954) des SV Dietschwil hatte den Veteranenstich Kategorie E gewonnen, wie der Verein in einer Medienmitteilung schreibt. 3692 Teilnehmer beteiligten sich mit dem Sturmgewehr 90 und 57-02 sowie dem Karabiner am Wettkampf dieser Kategorie. Riedweg erzielte mit dem Sturmgewehr 90 das beste Resultat.

Die Kolleginnen und Kollegen des SV Dietschwil bereiteten Riedweg am Samstagabend bei seiner Rückkehr einen begeisterten Empfang. Präsident Werner Künzli gratulierte ihm im Schützenhaus herzlich zum grossen Erfolg. Riedweg betonte: «Für mich ist es eine riesige Freude, zumal das Resultat infolge Covid-19 beinahe ohne Training zu Stande gekommen ist.» Dass er in Ruhe auf dem Heimstand statt im Rummel eines Schützenfestes habe schiessen können, habe sicher dazu beigetragen. Die vom Schützenfest ausgerichtete Gabe für den Sieg in dieser Kategorie ist ein Sturmgewehr 90 von Blum Edition. (red)

Montag, 11. Oktober, 10:22 Uhr

Zweimal Gold und einmal Silber für Kunstradfahren Uzwil

Erfolgreiche Uzwilerinnen an der Schweizermeisterschaft.

Erfolgreiche Uzwilerinnen an der Schweizermeisterschaft.

Bild: PD

Die Sportlerinnen von Kunstradfahren Uzwil holten an der Hallenradsport-Schweizermeisterschaft der Elite in Seuzach sowohl im 4er als auch im 6er den Titel. Ausserdem gewann der 4er Rheineck/Uzwil Silber und qualifizierte sich für die Weltmeisterschaft. Ein 4. Rang der zweiten reinen Uzwiler 4er-Mannschaft rundete das sehr gute Ergebnis am Samstag ab, wie der Verein Kunstradfahren Uzwil in einer Mitteilung schreibt.

Das 6er-Team startete konkurrenzlos und mit dem Ziel, sowohl dem Publikum vor Ort als auch zu Hause vor dem Livestream eine schöne Kür zu zeigen. Mit einer sturzfreien Darbietung, die sehr knapp auch zu einer neuen Bestleistung reichte, erreichten die Uzwilerinnen dieses Ziel und holten den ersten Schweizermeistertitel des Tages.

Uzwiler und Uzwil/Rheineck machten Titelentscheidung unter sich aus

Bei den weiteren Entscheidungen mit Uzwiler Beteiligung ging es auch darum, wer die Schweiz an der Weltmeisterschaft in Stuttgart vertreten darf. Für Uzwil waren in der Kategorie 4er offen gleich drei Mannschaften am Start. Es begann der 4er Uzwil 2, der in dieser neuen Konstellation erst seit einem halben Jahr trainiert und den ersten gemeinsamen Wettkampf bestritt. Sie haben einige neue Schwierigkeiten in ihr Programm eingebaut, die sie nicht allesamt sturzfrei bewältigen konnten. Es reichte für den 4. Rang.

Dem 4er Uzwil 1 lief im Verlauf der Saison nicht immer alles wie gewünscht. Mit einer ruhig gefahrenen, schönen Kür konnten sie sich aber am Samstag gegen die Konkurrentinnen aus Baar durchsetzen und an die Spitze setzen. Damit galt es abzuwarten, welche Uzwiler Mannschaft den Titel holt, da der 4er Rheineck/Uzwil direkt danach an den Start ging. Die Kür dieser vier jungen Frauen war ebenfalls auf einem sehr hohen Niveau. Allerdings schlich sich ein Fehler ein und zwei Sportlerinnen mussten vom Rad, was viele Punkte kostete.

Mit einem Vorsprung von weniger als einem Punkt standen schliesslich Sarah Manser, Selina Niedermann, Stefanie Haas und Valerie Unternährer vom 4er Uzwil 1 als neue Schweizermeisterinnen fest. Da sich der 4er Rheineck/Uzwil auf dem 2. Rang platzierte und somit besser war als der 4er aus Baar, qualifizierten sich Laura Tarneller, Fabienne Haas, Ronja Zünd und Nadine Bissegger für die Weltmeisterschaft.

Für diese und das Weltcup-Finale in zwei Wochen wird weiter fleissig trainiert. Noch ist die Saison also nicht vorbei. (red)

Sonntag, 10. Oktober, 18:21 Uhr

Schildkröte entlaufen – Katzen und Zwerghasen zugelaufen

Der zugelaufene Zwerghase.

Der zugelaufene Zwerghase.

Bild: PD
Die in Busswil zugelaufene Katze.

Die in Busswil zugelaufene Katze.

Bild: PD

Der Tierschutzverein Sirnach und Umgebung sucht die Besitzer eines jungen Zwerghasens (weiss/schwarz) und einer etwa zwölf Wochen alten Katze (weiss-rot). Dies teilt er am Sonntag mit. Der Zwerghase ist in Wängi zugelaufen, die Katze in Busswil. Gesucht wird weiter eine braun-schwarze, 22-jährige Landschildkröte, die in Wiezikon bei Sirnach entlaufen ist.

Die entlaufene Schildkröte.

Die entlaufene Schildkröte.

Bild: PD

Für mehrere Katzen und Kater sucht der Tierschutzverein ein neues Zuhause. Zu platzieren sind zurzeit diverse rot-weisse Katzen (fünf Monate alt), die ein Zuhause mit späterem Freigang suchen. Auch diverse kastrierte, bis zweijährige Katzen und Kater suchen ein Zuhause mit Freigang. Dringend ein neues Zuhause suchen weiter diverse acht- bis zwölfjährige kastrierte Katzen. (red)

Tierschutzverein Sirnach und Umgebung, 052'315'66'33, tsv-sirnach@bluewin.ch, www.tsv-sirnach.ch

Freitag, 8. Oktober, 18:09 Uhr

Christoph Goppelsroeder einstimmig in den Verwaltungsrat der Bühler Group gewählt

Christoph Goppelsroeder wurde von den Aktionären am 8. Oktober einstimmig in den Verwaltungsrat der Bühler Group gewählt.

Christoph Goppelsroeder wurde von den Aktionären am 8. Oktober einstimmig in den Verwaltungsrat der Bühler Group gewählt.

Bild: PD

Christoph Goppelsroeder, ehemaliger Präsident und CEO von DSM Nutritional Products, wurde am 8. Oktober, einstimmig als neues Mitglied des Verwaltungsrats gewählt. Dies schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

Christoph Goppelsroeder (62) wurde am Freitag an einer ausserordentlichen Generalversammlung einstimmig in den Verwaltungsrat von Bühler gewählt. Mit seiner Ernennung gewinnt der Verwaltungsrat einen erfahrenen Manager, der in seinen Positionen der Innovation eine entscheidende Rolle gab und die Kundenbedürfnisse in den Mittelpunkt seiner Unternehmen gestellt hat, heisst es in der Mitteilung.

Christoph Goppelsroeder ist Schweizer Staatsbürger und hat seine Karriere bei The Boston Consulting Group begonnen. Von 1994 bis 2003 bekleidete er Führungspositionen bei Roche Vitamins in der Schweiz, Belgien und in den USA. Zu DSM kam er durch die Übernahme des Vitamingeschäfts von Roche im Jahr 2003.

Er war Co-Leiter bei der Integration von Roche Vitamins und danach von 2005 bis 2006 Mitglied des Vorstands bei DSM. Von 2007 bis 2012 leitete Christoph Goppelsroeder die globale Division Seed Care bei Syngenta. 2013 ernannte ihn DSM zum Präsidenten und CEO von Nutritional Products, dem grössten Geschäftsbereich von DSM, sowie zum Mitglied des Vorstands. Er führte den Geschäftsbereich auf einen robusten Wachstumspfad, sowohl organisch als auch durch Akquisitionen. Er trat am 1. April 2021 in den Ruhestand.

Christoph Goppelsroeder hat an der ETH Zürich Bauingenieurwesen studiert und hält einen MBA des Insead in Fontainebleau. (pd/uh)

Freitag, 8. Oktober, 15:55 Uhr

Flawil: 16-Jähriger fährt ohne Führerausweis in Auto mit gestohlenem Kontrollschild

Der Besitzer des Autos ist unbekannt. Es wurde durch die Polizei sichergestellt.

Der Besitzer des Autos ist unbekannt. Es wurde durch die Polizei sichergestellt.

Bild: Kapo

Am Donnerstag, um 22.20 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen auf der St.Gallerstrasse einen 16-jährigen in der Schweiz wohnhaften Slowaken als Fahrer und fünf minderjährige als Beifahrer in einem Auto einer Verkehrskontrolle unterzogen. Der 16-Jährige verfügte laut Mitteilung der Kantonspolizei über keinen Führerausweis. Das Kontrollschild des Autos war gestohlen. Zudem führte der 16-Jährige weitere gestohlene Kontrollschilder im Auto mit.

Ein 16-jähriger Jugendlicher fuhr mit einem Auto und fünf minderjährigen Mitfahrerenden auf der St.Gallerstrasse von Gossau Richtung Flawil. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen hielt das Auto des 16-Jährigen an. Dabei stellte sich heraus, dass er aufgrund seines Alters ohne Führerausweis fuhr.

Fahrzeug wurde sichergestellt

Im Auto befanden sich ausserdem ein 12- und ein 15-Jähriges Mädchen, ein 15-jähriger Junge sowie zwei 17-jährige Jungen. Sie waren nicht angeschnallt und befanden sich in Überzahl im Auto. Das angebrachte Kontrollschild am Auto ist als gestohlen gemeldet. Die Patrouille fand zudem sieben weitere gestohlene Kontrollschilder unter dem Fahrersitz und im Kofferraum. Das Auto verfügte über keinen Versicherungsschutz. Es wurde sichergestellt.

Wem dieses gehört, wird abgeklärt. Die mitfahrenden Jugendlichen wurden anschliessend durch ihre Eltern abgeholt. Der 16-Jährige wird bei der Jugendanwaltschaft des Kanton St.Gallen zur Anzeige gebracht, schreibt die Kantonspolizei. (kapo/uh)

Freitag, 8. Oktober, 15:49 Uhr

Ganterschwil: Einbruchdiebstahl in Metzgerei

Die Täterschaft entwendete Messer und Fleisch im Wert von mehreren Hundert Franken.

Die Täterschaft entwendete Messer und Fleisch im Wert von mehreren Hundert Franken.

Symbolbild: Kapo

In der Zeit zwischen Mitternacht und Freitagmorgen, 4 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Metzgerei an der Aewilerstrasse eingebrochen. Sie betrat das Geschäft durch ein aufgebrochenes Fenster, schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung. Im Inneren wurden Messer und aus einen Kühlraum Fleisch mit Wert von mehreren hundert Franken gestohlen. Der Sachschaden wird auf rund 500 Franken geschätzt. (kapo/uh)

Freitag, 8. Oktober, 10:22 Uhr

Niederuzwil: Auto kollidiert mit Frau auf Fussgängerstreifen

Eine 85jährige Fussgängerin musste verletzt ins Spital gebracht werden.

Eine 85jährige Fussgängerin musste verletzt ins Spital gebracht werden.

Bild: Kapo

Am Donnerstag, kurz vor 9.40 Uhr, ist auf der Bahnhofsstrasse ein Auto mit einer 85-jährigen Fussgängerin zusammengestossen. Die 85-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand laut Mitteilung der Kantonspolizei Sachschaden von 1000 Franken.

Eine 69-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto auf der Bahnhofsstrasse von der Ochsen-Kreuzung Richtung Uzwil Zentrum. Bei einem Lichtsignal in der Nähe eines Fussgängerstreifen musste die 69-jährige Frau ihr Auto aufgrund einer Rotlichtphase bis zum Stillstand abbremsen.

Als das Lichtsignal auf Grün wechselte, fuhr die 69-Jährige weiter in Richtung Fussgängerstreifen. Gleichzeitig befand sich eine 85-jährige Frau auf einem Fussgängerstreifen auf der Bahnhofsstrasse, schreibt die Kantonspolizei.

Trotz eingeleiteter Bremsung kam es zur Kollision zwischen dem Auto und der Fussgängerin. Dabei wurde die 85-Jährige leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von 1000 Franken. (kapo/uh)

Freitag, 8. Oktober, 08:29 Uhr

Sirnacher steht Jungen Mitte Schweiz vor

Der neue Präsident der Junge Mitte Schweiz, Marc Rüdisüli, feiert mit Amtsvorgängerin Sarah Bünter den Eintritt in sein neues Amt. Bild: Jan Pegoraro.

Der neue Präsident der Junge Mitte Schweiz, Marc Rüdisüli, feiert mit Amtsvorgängerin Sarah Bünter den Eintritt in sein neues Amt. Bild: Jan Pegoraro.

Bild: Jan Pegoraro

Der 23-jährige Marc Rüdisüli aus Sirnach ist von den Delegierten der Jungen Mitte Schweiz zu ihrem neuen Präsidenten gewählt worden. Damit tritt der Sirnacher die Nachfolge von Sarah Bünter, die in Gachnang aufgewachsen ist.

Unter dem Motto «Vorwärts» möchte Rüdisüli gemäss Mitteilung der Jungen Mitte Thurgau auf dem bestehenden Erfolg der Jungpartei in den letzten Jahren aufbauen und deren Anliegen konsequent in die Zukunft tragen. «Die Junge Mitte ist im Aufbruch. Ich bin überzeugt, dass Marc Rüdisüli die richtige Person ist, um unsere Partei erfolgreich in die Zukunft zu führen», sagt Flavia Scheiwiller, Präsidentin der Jungen Mitte Thurgau, gemäss Mitteilung.

«Er steht für seine Meinung ein, kann diese sehr gut vertreten und ist gleichzeitig immer offen für andere Haltungen. Sein Enthusiasmus motiviert andere Menschen, politisch aktiv zu sein.» Für den 23-jährigen Sirnacher ist klar: Die Junge Mitte soll in Zukunft die erste Anlaufstelle für junge Menschen sein, die das Erfolgssystem Schweiz in die Zukunft bringen wollen. Eine Partei, die den Menschen in den Fokus setze, die Sache ins Zentrum stelle und mit Freude den Fortschritt der Schweiz mitgestalte.

«Die Pandemie hat uns gezeigt: Nicht diejenigen, die laut sind und populistische Voten in die Weltgeschichte schreien, bringen uns durch die Krise, sondern Menschen, die nach den Fakten und dem gesunden Menschenverstand handeln. Davon brauchen wir mehr und genau dafür steht Die Junge Mitte», hält Marc Rüdisüli fest. (red)

Donnerstag, 7. Oktober, 14:46 Uhr

Yvonne Gilli ist Ende September in den VR der Thurvita gewählt worden

Yvonne Gilli ist in den Verwaltungsrat der Thurvita gewählt worden

Yvonne Gilli ist in den Verwaltungsrat der Thurvita gewählt worden

Bild: PD

Laut einer Medienmitteilung ist Yvonne Gilli, seit 2021 Präsidentin des Berufsverbandes der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH), am 28. September von der Generalversammlung auf Antrag des Verwaltungsrates in den Verwaltungsrat der Thurvita AG gewählt worden. Mit altersgerechten Dienstleistungen erhält Thurvita die Lebensqualität betagter Menschen. Die 64-jährige Yvonne Gilli (64) wolle dazu beitragen, dass dies auch in Zukunft so bleibe. Sie arbeite und gestalte gerne mit.

Der Anteil älterer Menschen in der Schweizer Bevölkerung steigt stetig. Lebensqualität im Alter zu gewährleisten, erachtet Yvonne Gilli als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Solidarität braucht. Gilli schätzt deshalb die Möglichkeit, im Verwaltungsrat der Thurvita ihren persönlichen Beitrag zu leisten.

Sie bringt neben ihrem starken Bezug zur Stadt Wil ihr medizinisches Fachwissen und ihre politische Erfahrung ein – für Arthur Gerber, Präsident des Verwaltungsrates eine sehr wertvolle Ergänzung zur Aufgabenerfüllung der Thurvita für ältere und betagte Menschen in der Region.

Yvonne Gilli.

Yvonne Gilli.

Bild: Michel Canonica

Das künftige Thurvita-Alterszentrum Rosengarten mit dem geplanten Neubau kann Demenzbetroffenen und ihren Angehörigen viel Lebensqualität schenken. Yvonne Gilli wünscht sich sehr, dass dies gelingt. Im Projekt «Wohnen im Quartier» sieht sie eine Möglichkeit, dass sich die Gesellschaft solidarisch zeigt: Junge setzen sich für alte Menschen ein, Gesunde helfen Kranken. Die persönlichen Begegnungen legen die Basis für dieses Engagement.

Zur Person

Yvonne Gilli ist seit 1995 Ärztin (Dr. med.) mit eigener Praxis. Seit 2021 ist sie Präsidentin des FMH-Zentralvorstandes (Berufsverband der Schweizer Ärztinnen und Ärzte). Sie gehört seit 20 Jahren zu den Grünen und vertrat ihre Partei im Wiler Stadtparlament. Sie war St.Galler Kantonsrätin und zwischen 2007 und 2015 Nationalrätin. Yvonne Gilli hat drei erwachsene Söhne und lebt mit ihrer Familie in Wil. (pd)

Donnerstag, 7. Oktober, 11:46 Uhr

Der Cupfinaltag findet 2022 wieder in Frauenfeld statt

OFV-Präsident Stephan Häuselmann kann die Medaillen und Pokale im kommenden Jahr wieder persönlich übergeben.

OFV-Präsident Stephan Häuselmann kann die Medaillen und Pokale im kommenden Jahr wieder persönlich übergeben.

Bild: Beat Lanzendorfer

Nachdem wegen der Coronapandemie die letzten Cupfinals des Ostschweizer Fussballverbandes dezentral ausgetragen werden mussten, findet im kommenden Jahr der Cupfinaltag wieder an einem Ort statt. Am 22. Mai 2022 kommt es in Frauenfeld zur Neuauflage des OFV-Cupfinaltages.

Die Thurgauer Kantonshauptstadt ist nach 2019 erneut Gastgeber dieses fussballerischen Grossereignisses. Aus dem Einzugsgebiet dieser Zeitung besteht noch für mehrere Vereine die Möglichkeit, sich für diesen unvergesslichen Tag zu qualifizieren.

Bei den Aktiven der 2. Liga sind dies der FC Henau sowie der FC Wattwil Bunt. In der Kategorie 3. bis 5. Liga steht der FC Niederwil (4.) nach seinem 3:0-Sieg am Mittwochabend gegen Berg (4.) im Viertelfinale. Für den Finaleinzug benötigt es noch zwei Siege.

Titelverteidiger Uzwil ist der letzte verbliebene Vertreter aus der Region bei den Frauen. Die Mannschaft benötigt noch einen Erfolg, um erneut ins Endspiel vorzustossen. (bl)

Donnerstag, 7. Oktober, 10:28 Uhr

Die Fusion dreier früherer Spitexvereine zeigt Wirkung

Die Spitex bezieht ab Dezember Räumlichkeiten im Seniorenzentrum Uzwil, das sich in Niederuzwil befindet.

Die Spitex bezieht ab Dezember Räumlichkeiten im Seniorenzentrum Uzwil, das sich in Niederuzwil befindet.

Bild: PD

Die Spitex Region Uzwil bezieht im Dezember neue Räumlichkeiten im Seniorenzentrum Uzwil in Niederuzwil. Die damit einhergehende Zentralisierung erlaubt Vereinfachungen in der Organisation bei tieferen Kosten. Die Klientinnen und Klienten profitieren von Dienstleistungen aus einer Hand. Dies geht aus einer Medienmitteilung hervor.

Die Fusion der früheren drei Vereine Wil-Land, Uzwil und Oberuzwil-Jonschwil-Lütisburg zur Spitex Region Uzwil wurde per 1.1.2019 vollzogen. Der neue Verein hat ein Einzugsgebiet von acht Gemeinden mit rund 38'000 Einwohnern. Das Ziel der Fusion bestand unter anderem im Erreichen von qualitativen und quantitativen Synergien.

Teilweise sind diese in der Zwischenzeit eingetreten, zum Beispiel erlaubt der grössere Personalpool ein besseres Ausgleichen von Arbeitsspitzen. Der grössere Verein kann auf mehr Spezialwissen zurückgreifen wie etwa eine Pflegeexpertin, eine Wundexpertin oder eine Fachverantwortliche Palliative Care.

Zentraler Stützpunkt

In den ersten drei Jahren des neuen Vereins wurden die drei Büros Oberuzwil, Oberbüren und Uzwil weiter betrieben. Im Neubau des Seniorenzentrums Uzwil in Niederuzwil ergibt sich nun die Chance, mit zentralen Büroräumlichkeiten weitere Synergien für den Verein zu erzielen. Die Büros werden im Verlaufe des Dezembers bezogen.

Kostenreduktion

Die Koordination der Einsätze vereinfacht sich. Bei der Geschäftsleitung des Vereins können die Stellenprozente dank dieser Synergie reduziert werden. Die volle Wirkung dieser Veränderung wird sich im Verlaufe des Jahres 2022 ergeben.

Bei den Pflegedienstleistungen und hauswirtschaftlichen Leistungen zugunsten der Klientinnen und Klienten ergeben sich keine spürbaren Veränderungen; sie werden neu jedoch zentral und aus einer Hand gesteuert. Die neue Adresse lautet: Spitex Region Uzwil, Waldburgstrasse 10, 9244 Niederuzwil. (pd)

Donnerstag, 7. Oktober, 08:35 Uhr

Nathanael Trüb ist nicht mehr Bütschwiler Schulleiter

Nathanael Trüb ist nicht mehr Schulleiter der Primarschule Bütschwil.

Nathanael Trüb ist nicht mehr Schulleiter der Primarschule Bütschwil.

Bild: PD

Gemäss Mitteilung im Mitteilungsblatt der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil kommt es in der Primarschule zu einem Schulleiterwechsel.

Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen zur Schulführung und Kommunikation sei das Arbeitsverhältnis zwischen Nathanael Trüb und der Primarschule per sofort aufgelöst worden. Gabriela Eigenmann werde als Schulleiterin ad interim die Stelle bis Ende des Schuljahres einnehmen.

Als ausgebildete Sekundarlehrerin phil. II, erfahrene Leiterin Human Resources, Erwachsenenbildnerin und Projektleiterin bringe sie breite Führungs- und Bildungskompetenz aus der Volksschule, der Privatwirtschaft und der öffentlichen Verwaltung mit. 2016/17 bildete sie sich an der Pädagogischen Hochschule Luzern zur Schulleiterin weiter.

Sie habe die Aufgabe am 1. Oktober übernommen und werde mit der Schulratspräsidentin, dem Schulrat, den Lehrpersonen, der Schulleiterin Ganterschwil und der Schulverwaltung eng zusammenarbeiten. (gk)

Mittwoch, 6. Oktober, 16:42 Uhr

Wil: Black Barons gehen im Cup mit 9:24 unter

Der Wiler Torhüter Adrian Hedinger sah viele Angriffe in Gelb auf sich zurollen.

Der Wiler Torhüter Adrian Hedinger sah viele Angriffe in Gelb auf sich zurollen.

Bild: PD

Es war alles angerichtet für das grösste Spiel der Vereinsgeschichte im Ebnet-Saal Bronschhofen. Zwar streikte die Musikanlage, doch auf dem Spielfeld sorgten der amtierende Schweizermeister, Blau-Gelb Caszis, aber auch die Wiler Barone für die Musik.

Vor allem im ersten Drittel verkauften die Äbtestädter ihre Haut teuer uns sorgten mehrmals für lautstarke Jubelschreie und Szeneapplaus auf den Rängen. Besonders der 1:1-Ausgleich der Wiler war sehenswert: Stefan Kobelt verwertete ein scharfes Zuspiel von Adrian Niedermann mit einer perfekten Direktabnahme. Auch einen zweiten Rückstand vermochten die Barone durch noch auszugleichen, woraufhin die Gäste leicht davonzogen. Mit 2:6 ging es in die erste Pause.

Scherrer als Doppeltorschütze

Mit zunehmender Dauer der Partie wurden die zwei Ligen, welche die Teams trennen, dann doch deutlich. Stocktechnisch hatten die Bündner einige Schliche auf Lager, welche die 85 Zuschauer im Ebent-Saal noch nie gesehen hatten. Doch die Wiler boten dem Meister weiterhin Paroli und die Jüngsten im Kader hatten ihren grossen Auftritt: Ab dem zweiten Drittel brachten die Barone einen aufstrebenden Block aus der zweiten Mannschaft und die aufmüpfige Formation wusste zu gefallen. Sie erzielte bis zum Ende der Partie drei Treffer, wobei sich Silvan Scherrer als Doppeltorschütze feiern lassen konnte. Auch Nils Wöcke fand das Netz, während Marco Kägi seinen Kameraden jedes Mal den Assist lieferte – ein Block für die Zukunft.

Dennoch: Eine cupwürdige Leistung

In der Gegenwart lautete das Verdikt 24:9 zugunsten des Meisters. Dennoch wurde die Wiler Truppe zurecht von den Zuschauern gefeiert, denn die Leistung war einem Cupfight würdig gewesen. Und in der Garderobe der Barone erklang dann doch noch Musik: Die Hymne der Champions League.

Mittwoch, 6. Oktober, 15:52 Uhr

Sirnach: Ex-Sifa-Präsident will in die Politik

Marco Meuri (Bild) kandidiert nebst Thomas Hafner aus Busswil für den Sirnacher Gemeinderat.

Marco Meuri (Bild) kandidiert nebst Thomas Hafner aus Busswil für den Sirnacher Gemeinderat.

Bild: Simon Dudle

Am 4. Oktober ist die Frist für die Eingabe der offiziellen Kandidatinnen und Kandidaten für die Ersatzwahl in den Sirnacher Gemeinderat abgelaufen. Zwei offizielle Kandidaturen liegen vor.

An der Gemeindeversammlung im Juni hat Gemeinderat Samuel Mäder seinen Rücktritt aus dem Sirnacher Gemeinderat per Ende Mai 2022 bekannt gegeben. Der Gemeinderat hat den ersten Wahlgang auf den 28. November festgelegt. Ein zweiter Wahlgang wäre am 13. Februar 2022.

Am 4. Oktober ist die Frist für die Eingabe der offiziellen Kandidatinnen und Kandidaten abgelaufen. Zwei offizielle Kandidaturen liegen vor. Einerseits ist dies der parteilose Thomas Hafner aus Busswil. Der 61-Jährige ist als beruflich Business-Projektleiter tätig. Als zweiter Kandidat stellt sich Marco Meuri, 37-jährig und Business Area Manager, zur Verfügung Der Sirnacher ist Mitglied der FDP und der lokalen Bevölkerung wohl vor allem als Präsident der Sirnacher Fasnacht (Sifa) bekannt. Das Amt hat er im Sommer dieses Jahr nach zehnjährigem Engagement abgegeben. Nach wie vor gehört er dem Vereinsvorstand aber als Aktuar an. (pd/red)

Mittwoch, 6. Oktober, 11:17 Uhr

Wil: Initiative «30 Minuten Gratisparking» kommt definitiv an die Urne

In Wil wird das Volk über Gratisparkzeiten auf dem Wiler Stadtgebiet entscheiden.

In Wil wird das Volk über Gratisparkzeiten auf dem Wiler Stadtgebiet entscheiden.

Bild: PD

Im Februar 2020 ist unter der Federführung der SVP Wil die städtische Volksinitiative «30-Minuten Gratisparkieren auf dem Gebiet der Stadt Wil» zu Stande gekommen. Dem Wiler Gewerbe machen sinkende Umsätze, tiefere Kundenfrequenzen, Online-Shopping und die attraktiven Einkaufspreise im nahen Konstanz schwer zu schaffen. Ebenfalls zu kämpfen haben die Wiler Gastronomiebetriebe.

Mit der Einführung von 30-Minuten Gratisparkieren soll die Einkaufsattraktivität der Stadt Wil auch für Kundinnen und Kunden erhöht werden, die das Auto benutzen. Das ist dringend notwendig, weil in den umliegenden Thurgauer Gemeinden, wo Gratisparkieren die Regel ist, die Einkaufsmöglichkeiten ständig erweitert werden, scheibt das Initiativkomitee. «Das Wiler Stadtparlament lehnte die Initiative ab und hat einen Gegenvorschlag ausgearbeitet, der jedoch das Anliegen der Initiative nur teilweise berücksichtigt. Deshalb hat das Initiativkomitee beschlossen, an der Initiative festzuhalten.»

Die Wiler Stimmbevölkerung wird sich somit bald an der Urne zwischen der Initiative und dem Gegenvorschlag entscheiden können.

Mittwoch, 6. Oktober, 09:45 Uhr

Cantores Corde löst sich auf: Abschiedskonzerte im Oktober

Der Wiler Chor steht im Oktober noch viermal auf der Bühne, dann ist Schluss.

Der Wiler Chor steht im Oktober noch viermal auf der Bühne, dann ist Schluss.

Bild: PD

Der Chor mit Orchester Cantores Corde, «Sänger mit Herz», wurde 1990 vom Züberwanger Dirigenten Karl Paller gegründet. Die Idee: Werke auf hohem musikalischen Niveau zur Aufführung zu bringen und gleichzeitig die Freude an der Musik zu fördern. Während dreissig Jahren erfreuten Sängerinnen und Sänger, Musikerinnen und Musiker ihr Publikum mit Werken namhafter Komponisten wie Bach, Mozart, Haydn, Mendelssohn, Brahms und vielen mehr.

Händels «Saul» zum Abschied

Das 30-Jahr-Jubiläum ist nun aber gleichzeitig der Schlusspunkt in der Geschichte des Vereins. «Vorstand und musikalische Leitung haben sich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, die Aktivitäten von Cantores Corde mit den bevorstehenden Aufführungen von Händels ‹Saul› zu beenden und den Verein Ende des Jahres 2021 aufzulösen», heisst es in der entsprechenden Medienmitteilung. Noch einmal will Cantores Corde ihr Publikum aber in musikalische Sphären entführen. Dafür sind vier Konzerte in Weinfelden, Romanshorn und Wil geplant. Diese finden an folgenden Daten statt:

Den Auftakt bildet, am Samstag, 16. Oktober, 19.30 Uhr,
Romanshorn. Hier wird, in der evangelischen Kirche, der erste Akt aufgeführt. Akt zwei und drei sind tags darauf in der evangelischen Kirche von Weinfelden zu kören. Konzertbeginn ist um 17.15 Uhr.

Am Samstag, 23. Oktober 2021, 19.30 Uhr, gastiert Cantores Corde mit dem ersten Akt von «Saul» in der Kreuzkirche Wil, am Sonntag, 17.15 Uhr, gelangen gleichenorts die Akte zwei und drei zur Aufführung.

Der Eintritt ist frei (Kollekte), jedoch müssen die Plätze vorgängig über die Website des Vereins (www.cantorescorde.ch) oder bei Andreas Frefel ( 079 442 93 43) reserviert werden. Für den Zutritt ist ein Covid-Zertifikat erforderlich. (pd/red)

Mittwoch, 6. Oktober, 08:56 Uhr

Sirnach: Brand in Gartenhaus

Beim Versuch, den Brand zu löschen, verletzte sich eine Frau am Fuss.

Beim Versuch, den Brand zu löschen, verletzte sich eine Frau am Fuss.

Bild: kapo/tg

Kurz nach 18.30 Uhr gestern Abend ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Neuwiesenstrasse in Sirnach ein Gartenhaus brenne. Die Feuerwehr Sirnach war rasch vor Ort und konnte das Feuer löschen. Eine 36-jährige Frau verletzte sich bei Löschversuchen am Fuss und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Die genaue Brandursache wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. (kapo)

Dienstag, 5. Oktober, 17:29 Uhr

Riesiger Produktionsrückgang bei Wiler Stadtimkerei

Bienen in ihrem Zuhause.

Bienen in ihrem Zuhause.

Bild: Reto Martin

Das nasskalte Wetter dieses Jahres hat den Bienen der Wiler Stadtimkerei zu schaffen gemacht: Der Inhaber der Imkerei, Daniel Grob, konnte 95 Prozent weniger Honig verarbeiten als sonst. Weil er nicht von der Imkerei lebt und unter der Woche in einem Architekturbüro arbeitet, konnte er diesen Produktionsrückgang verkraften.

Ähnlich ging es dem Grossteil der Imkerbranche: «Die Schweiz ist das Land der Hobbyimker», sagt Grob im Interview mit dem «Migros Magazin». 14'000 Schweizerinnen und Schweizer würden das Imkern als Freizeitaktivität betreiben, während bloss 100 bis 200 hauptberuflich mit den Bienen arbeiteten. Gemäss Grob muss diese Minderheit jedoch von der Imkerei leben. «Sie ist auf starke, gesunde Bienenvölker angewiesen.» Laut dem Hobbyimker könnten besonders neue Naturwiesen die Situation der Bienen verbessern. (chg)

Dienstag, 5. Oktober, 15:23 Uhr

FC Wil testet gegen SC Freiburg U23

Der FC Wil wird während der Nationalmannschaftspause ein Testspiel bestreiten.

Der FC Wil wird während der Nationalmannschaftspause ein Testspiel bestreiten.

Bild: PD

Nach der bitteren 2:3-Heimniederlage von vergangenem Samstag gegen Stade Lausanne-Ouchy braucht der FC Wil zwei Wochen Geduld, um sich rehabilitieren zu können. Denn der Betrieb in der Challenge League ruht wegen der Nationalmannschaft bis zum übernächsten Wochenende.

Um nicht aus dem Spielrhythmus zu kommen, tragen die Wiler diesen Freitag ein Testspiel gegen die zweite Mannschaft des SC Freiburg aus. Diese ist diesen Sommer in die drittenhöchste Liga Deutschlands aufgestiegen und belegt nach elf Runden den 15. Platz bei 20 Teams. Trainiert wird die Mannschaft vom Schweizer Thomas Stamm.

Spielbeginn ist um 13 Uhr im Stadion Bergholz. Die Partie ist öffentlich, es herrscht aber Maskenpflicht. Wir berichten mit einem Liveticker. (sdu)

Dienstag, 5. Oktober, 13:26 Uhr

Wiler Kapuziner Josef Hollenstein verstorben

Bruder Josef Hollenstein im Refektorium (Speisesaal) des Klosters Wesemlin Luzern.

Bruder Josef Hollenstein im Refektorium (Speisesaal) des Klosters Wesemlin Luzern.

Bild: Manuela Jans-Koch (11. November 2016)

Im Alter von knapp 75 Jahren ist am vergangenen Samstag Kapuziner Josef Hollenstein verstorben. 1946 war er auf dem Hof Neulanden in Wil geboren. Später sammelte er Erfahrungen im Klosterkreis Wil, dann in der Kapuzinerfraternität in Winterthur.

Fünfmal war er Guardian: in Wil, Altdorf, Rapperswil, Appenzell und Brig. Neben der Leitung der einzelnen Klostergemeinschaften leistete er Aushilfen in der örtlichen Seelsorge und begleitete franziskanische Gemeinschaften. Von 1986 an war Bruder Josef sechs Jahre Mitglied des Regionalrates der deutschen Schweiz. Dazu war er 28 Jahre lang verantwortlich für die Ausbildung der Brüder im Postulat und Juniorat.

Der Auferstehungsgottesdienst im Kapuzinerkloster Wil findet am 15. Oktober, 14.30 Uhr statt. Wegen der Pandemie ist die Platzzahl beschränkt. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Klosterfriedhof. Es gilt Maskenpflicht und Erhebung der Kontaktdaten. (red)

Dienstag, 5. Oktober, 11:22 Uhr

Christoph Goppelsroeder soll Verwaltungsrat der Bühler Group werden

Christoph Goppelsroeder wird den Aktionären als neues Mitglied des Verwaltungsrats vorgeschlagen.

Christoph Goppelsroeder wird den Aktionären als neues Mitglied des Verwaltungsrats vorgeschlagen.

Bild: PD/DSM

An der kommenden ausserordentlichen Generalversammlung vom 8. Oktober wird Bühler mit Christoph Goppelsroeder (62-jährig) ein neues Mitglied in den Verwaltungsrat aufnehmen. Dies schreibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung. Christoph Goppelsroeder ist Schweizer Staatsbürger und hat seine Karriere bei The Boston Consulting Group begonnen. Von 1994 bis 2003 bekleidete er Führungspositionen bei Roche Vitamins in der Schweiz, Belgien und in den USA. Zur Firma DSM kam er durch die Übernahme des Vitamingeschäfts von Roche im Jahr 2003. Er war Co-Leiter bei der Integration von Roche Vitamins und danach von 2005 bis 2006 Mitglied des Vorstands bei DSM. Von 2007 bis 2012 leitete Christoph Goppelsroeder die globale Division Seed Care bei Syngenta. 2013 ernannte ihn DSM zum Präsidenten und CEO von Nutritional Products, dem grössten Geschäftsbereich von DSM, sowie zum Mitglied des Vorstands. Er trat am 1. April 2021 in den Ruhestand.

Christoph Goppelsroeder hat an der ETH Zürich Bauingenieurwesen studiert und hält einen MBA des Insead in Fontainebleau. Mit seiner Ernennung gewinnt der Verwaltungsrat gemäss Mitteilung einen erfahrenen Manager, der in seinen Positionen der Innovation eine entscheidende Rolle gab und die Kundenbedürfnisse in den Mittelpunkt seiner Unternehmen gestellt hat. (red)

Dienstag, 5. Oktober, 09:07 Uhr

Wuppenaus Gemeindepräsidentent ist in Isolation

Gemeindepräsident Martin Imboden vor der Coronapandemie in seinem Büro.

Gemeindepräsident Martin Imboden vor der Coronapandemie in seinem Büro.

Bild: Mario Testa

Am Montagabend hätte die ausserordentliche Versammlung der Gemeinde Wuppenau stattfinden sollen. Am Sonntag hat der Gemeinderat die Veranstaltung aber kurzfristig abgesagt, da Gemeindepräsident Martin Imboden kurz vor seiner zweiten Impfung positiv auf Covid-19 getestet wurde und sich nun bei sich zu Hause in Isolation befindet.

«Ich habe Symptome, es fühlt sich ähnlich an wie eine Grippe», sagt Martin Imboden auf telefonische Nachfrage. Er kuriere sich nun aus, versuche aber auch, etwas von zu Hause aus zu arbeiten, zumindest die E-Mails zu beantworten. «Bis am 10. Oktober muss ich nun in Isolation bleiben.»

Im Gemeinderat habe man am Sonntag darüber diskutiert, ob die ausserordentliche Versammlung trotz Abwesenheit des Präsidenten durchgeführt werden soll. «Wir haben uns aber dagegen entschieden, da die Haupttraktanden alle mein Ressort betreffen: Die Ortsplanung mit dem kommunalen Richtplan, dem Zonenplan und dem Baureglement betreffen.» Man suche jetzt ein Ausweichdatum für die Versammlung zwischen Ende Oktober und Anfang November. (mte)

Montag, 4. Oktober, 16:42 Uhr

Am 19. Oktober gibt es in Wil ein Walk-In-Angebot für Impfstoff von Johnson & Johnson

Am 19. Oktober bietet das Impfzentrum Wil ein Walk-In-Angebot mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson an.

Am 19. Oktober bietet das Impfzentrum Wil ein Walk-In-Angebot mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson an.

Bild: Tobias Garcia

Der Kanton St.Gallen bekommt diese Woche ein kleines Kontingent des Covid-19-Impfstoffs Janssen von Johnson & Johnson. Dieser Impfstoff basiert nicht auf dem mRNA-Prinzip, sondern ist ein so genannter Vektorimpfstoff.

Wie der Kanton St.Gallen mitteilt, ist dieser Impfstoff für Personen gedacht, die sich aus medizinischen Gründen nicht mit den mRNA-Impfstoffen von Pfizer/Biontech und Moderna impfen lassen können. Diese Personen werden von ihren Hausarztpraxen für die Impfung mit Janssen im Impfzentrum angemeldet.

Ohne Anmeldung ins Impfzentrum Wil

Ab dem 18. Oktober steht der Impfstoff ebenfalls Personen über 18 Jahre zur Verfügung, die sich nicht mit mRNA-Impfstoffen impfen lassen wollen. In allen Impfzentren gibt es im Oktober einen Janssen-Walk-In-Tag. Im Impfzentrum Wil ist das der Dienstag, 19. Oktober, von 9 bis 18 Uhr. Wie der Kanton weiter mitteilt, ist für den vollständigen Impfschutz eine Impfdosis notwendig. Die volle Immunität ist ab dem 22. Tag aufgebaut. Daher ist das Impfzertifikat auch erst ab dem 22. Tag nach der Impfung gültig.

Weitere solche Angebote sind vorgesehen, sofern eine Nachfrage besteht. Auch sind weiterhin spontane Impfungen mit mRNA-Impfstoffen möglich. Die Daten für die Walk-In-Angebote in den Impfzentren werden wöchentlich aktualisiert. (sk)

Montag, 4. Oktober, 16:01 Uhr

Gemeinschaftsgrab in Lütisburg der Bestimmung übergeben

Das Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof in Lütisburg.

Das Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof in Lütisburg.

Bild: PD

Vor kurzem wurde das Gemeinschaftsgrab in Lütisburg seiner Bestimmung übergeben. Die Spielgemeinschaft Lütisburg/Jonschwil umrahmte die würdige Feier. Wie die Gemeindepräsidentin Imelda Stadler sagte, werden die Urnen auf dem Wiesenstück versenkt. Wo genau, kann später nicht genau bezeichnet werden. Grabschmuck gibt es nur anlässlich der Trauerfeier. Die Namen der Personen, die im Gemeinschaftsgrab bestattet werden, sind auf kleinen Steintafeln auf den Stelen angebracht.

Die politische Gemeinde ist für den Friedhof zuständig. Darum hatte sich der Gemeinderat Lütisburg im letzten Jahr mit dem Thema Gemeinschaftsgrab befasst. Als Grundlage diente der Arbeitsgruppe, bestehend aus den beiden Präsidenten der Kirchgemeinden, Seelsorger Michael Steuer, Pfarrer Fabian Kuhn und Gemeindepräsidentin Imelda Stadler, ein überarbeiteter Plan des ganzen Friedhofes. (gk)

Montag, 4. Oktober, 12:38 Uhr

Wiler Stadtrat überweist Beitragsreglement zu kommunalen Schutzobjekten ans Parlament

Grundeigentümer von Schutzobjekten in der Stadt Wil sollen für die Erhaltung und Instandstellung Beiträge erhalten.

Grundeigentümer von Schutzobjekten in der Stadt Wil sollen für die Erhaltung und Instandstellung Beiträge erhalten.

Bild: Larissa Flammer

Der Stadtrat von Wil hat das Reglement über städtische Beiträge an die Erhaltung und Pflege von Schutzobjekten verabschiedet. Mit dem Beitragsreglement erhalten Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer von kommunalen Schutzobjekten die Möglichkeit, städtische Beiträge oder Leistungen für deren Erhaltung, Instandstellung und Neuanlage zu beantragen. Das Beitragsreglement wird abschliessend vom Stadtparlament erlassen.

Historisch wertvolle Gebäude, intakte Landschaften, Verkehrswege, Gärten, archäologische Objekte, Bäume und Hecken sind in der Stadt Wil neu in einer Schutzverordnung und in einem Schutzinventar aufgenommen. Zusammen mit dem Beitragsreglement bilden die beiden Schutzinstrumente das Gesamtprojekt «Natur- und Kulturgüterschutz Stadt Wil».

Vor den Sommerferien fand eine öffentliche, elektronisch durchgeführte Mitwirkung zu den Schutzinstrumenten statt. Die rund 600 eingegangenen Anträge sind bei der Stadtplanung Wil derzeit in Bearbeitung. Aufgrund der zahlreichen Eingaben verzögert sich die Rückmeldung an die Mitwirkenden bis ins nächste Jahr.

Informationsveranstaltung zum Gesamtprojekt am 28. Oktober

«Die vielen Reaktionen haben uns gezeigt, dass in der Bevölkerung und bei Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern noch Fragen offen sind oder Unsicherheiten bestehen. Deshalb holen wir die wegen Corona verunmöglichte Präsenz-Informationsveranstaltung zum Gesamtprojekt nun nach», erklärt Stadträtin Ursula Egli, Vorsteherin des Departements Bau, Umwelt und Verkehr.

Zur Informationsveranstaltung vom 28. Oktober, um 19.30 Uhr im Evangelischen Kirchgemeindehaus (Toggenburgstr. 50, Wil), sind alle Interessierten eingeladen. Es besteht aufgrund der aktuellen Vorschriften eine Zertifikatspflicht. (gk)

Montag, 4. Oktober, 10:51 Uhr

Zwei Wirtschaftsvereine rücken zusammen

AGV-Präsident Daniel Frefel und WPO-Geschäftsführer Robert Stadler unterzeichnen die Vereinbarung zur Kooperationspartnerschaft.

AGV-Präsident Daniel Frefel und WPO-Geschäftsführer Robert Stadler unterzeichnen die Vereinbarung zur Kooperationspartnerschaft.

Bild: PD

Nachdem jüngst viele Unternehmen als Partner zum Wirtschaftsportal Ost (WPO) gestossen sind, gibt es nun auch eine Erfolgsmeldung bei den Verbänden: Dank der Kooperations-Partnerschaft mit dem Arbeitgeberverband (AGV) Südthurgau hat die Standortorganisation den zweiten Arbeitgeberverein im WPO-Perimeter offiziell an Bord geholt. Das WPO legt Wert auf die Zusammenarbeit mit den bereits existierenden Gewerbe- und Arbeitgebervereinen, um die Kräfte zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung der Wirtschaftsregion zu bündeln und Synergien zu schaffen.

Der AGV Südthurgau hat die Vorteile einer Kooperation erkannt. Präsident Daniel Frefel ist überzeugt: «Das WPO bietet die regionale Abdeckung und den professionellen Auftritt den es braucht, um unseren Wirtschaftsraum als innovative und leistungsfähige Region zu präsentieren.» Gerade im Wettbewerb um Fachkräfte sei es zunehmend wichtig, sich als Wirtschaftsregion zu positionieren und sichtbar zu machen.

Für das WPO ist die Kooperation mit dem AGV Südthurgau ebenfalls ein weiterer Schritt, um die Präsenz und die Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Behörden im Kanton Thurgau zu stärken: «Der AGV Südthurgau setzt mit der Kooperation ein wichtiges Signal für die Zusammenarbeit in der Region», findet Standortförderer Robert Stadler. Es sei für die weitere Entwicklung des WPO positiv, dass sich ein so traditionsreicher Arbeitgeberverein offiziell zum WPO bekenne.

Das WPO und der AGV Südthurgau unterstützen die jeweiligen Interessen und Ziele des anderen und teilen die verschiedensten Ressourcen: Know-How, Programme, Infrastruktur, Plattformen oder Initiativen. Synergien werden auch bei gemeinsamen Veranstaltungen oder bei der Bekanntmachung der Marken genutzt, wobei dank der Partnerschaft auch gezielt die Vernetzung und die Community gestärkt werden sollen. (red)

Sonntag, 3. Oktober, 20:28 Uhr

Bestnoten für Konstrukteur-«Champions» aus Ober- und Niederuzwil

Die erfolgreichen Berufsleute (von links) Jovin Diego Wehrli, Andrin Sutter, Deborah Müller, Marius Dolak, Marc Kaspar und Felix Bieri durften von Andreja Slavik die «Champions»-Auszeichnung sowie einen finanziellen Zustupf entgegennehmen.

Die erfolgreichen Berufsleute (von links) Jovin Diego Wehrli, Andrin Sutter, Deborah Müller, Marius Dolak, Marc Kaspar und Felix Bieri durften von Andreja Slavik die «Champions»-Auszeichnung sowie einen finanziellen Zustupf entgegennehmen.

Bild: Ralph Dietsche

Der Lehrmeisterverband der Konstrukteure der Kantone St. Gallen, beider Appenzell und dem Fürstentum Liechtenstein zeichnet jedes Jahr die besten Lehrabschlussabsolventinnen und -absolventen aus. Heute Sonntag durften 21 Fachkräfte den «Champions»-Titel entgegennehmen. Ein Drittel der Gewinnerinnen und Gewinner stellen Betriebe aus der Region Wil.

Den ersten Platz sicherte sich Jovin Diego Wehrli aus Berg mit der Note 5,5. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Andrin Sutter aus Teufen (5,4), Deborah Müller aus Oberuzwil (5,4) Gabriel Finschi aus Niederuzwil (5,4), Marc Kaspar aus Gossau (5,3) und Felix Bieri aus Kefikon (5,3). Sie alle absolvierten ihre Ausbildung bei der Bühler AG in Uzwil. Die Note von 5,3 erzielte auch Marius Dolak aus Oberuzwil. Er eignete sich sein Fachwissen bei der Provisur Technologies GmbH in Flawil an.

Andreja Slavik, Präsident des Lehrmeisterverband Konstrukteur, lobte in seiner Rede die überdurchschnittliche Leistung der jungen Berufsleute. Gleichzeitig motivierte er die Fachkräfte, sich jetzt nicht auf den Lorbeeren auszuruhen: «Derartig ausserordentliche Leistungen sollen das Berufsleben der Champions weiterhin prägen. Die Basis dazu wurde mit dem Resultat an der Lehrabschlussprüfung gelegt.» (pd)

Sonntag, 3. Oktober, 16:56 Uhr

Geräteriege Bazenheid/Lütisburg holt Meistertitel

So strahlen Sieger: Die Turner der Geräteriege Bazenheid/Lütisburg auf dem Podest.

So strahlen Sieger: Die Turner der Geräteriege Bazenheid/Lütisburg auf dem Podest.

Bild: PD

Zum Saisonabschluss traf sich die Geräteturnszene in Wil zum beliebten kantonalen Herbstcup. Wie gewohnt turnt jeder und jede seine Übungen an allen Geräten. Am Schluss gab es statt eine Einzel- eine Mannschaftswertung. Vier Akteure pro Team und die tiefste Note pro Gerät wurde gestrichen.

Bei den Knaben K1 bis K4 tunten die Knaben der Geräteriege Bazenheid/Lütisburg sehr stark. Mit Kantonalmeister Andrin Metzger im Team war klar, dass vieles möglich sein würde. So zeigten Silvan Landtwing, Cyril Metzger und Gino Sennhauser sehr saubere Übungen. Zusammen mit Teamleader Andrin gewannen sie die Goldmedaille und den Titel des Kantonalmeisters. Die zweite Mannschaft mit Nevio Hefti, Urs Ritschel, Nik Isenring und Timothy Schneider klassierten sich auf dem vierten Rang.

Bei den Turnerinnen klassierte sich die K2-Gruppe mit Giulia Bannwart, Clara Ozwirk, Livia Sennhaueser und Lea Storto auf dem sechsten Rang. Die K3-Gruppe erreichte ihn ihrer Kategorie auf dem elften Platz. Mit Noten alle über 9.05 war Joana Giovanoli klare Leaderin in diese Mannschaft. Jelena Künzle, Jana Lüthi und Zoe Rüdlinger leisteten mit ihren guten Noten ebenfalls einen Beitrag zum Erfolg. (pd)

Sonntag, 3. Oktober 11:42 Uhr

Zuckenriet: Sommerwetter am Herbstmarkt

Herbstliches war, nebst Kulinarischem und Gesundem am Herbstmarkt genauso anzutreffen, wie Unterhaltendes und Geselliges.

Herbstliches war, nebst Kulinarischem und Gesundem am Herbstmarkt genauso anzutreffen, wie Unterhaltendes und Geselliges.

Bild: Zita Meienhofer

Marktstände, Drehorgelmusik, Risotto und gemütliches Beisammensein. Das ist der Zuckenrieter Herbstmarkt und auf diese Weise fand er auch dieses Jahr wieder statt. Dies ganz zur Freude der Marktgängerinnen und -gänger, die im vergangenen Jahr aufgrund der coronabedingten Einschränkungen auf das Herbsterlebnis hatten verzichten müssen. (zi)

Samstag, 2. Oktober, 19:18 Uhr

Hubmänner auf den Rängen sieben und acht

Martin und Daniel Hubmann (hier am Hörnli-Trail 2021), stehen morgen nochmals in der Sprintstaffel im Einsatz.

Martin und Daniel Hubmann (hier am Hörnli-Trail 2021), stehen morgen nochmals in der Sprintstaffel im Einsatz.

Bild: Urs Huwyler

Als letzter Einzellauf der internationalen OL-Saison 2021 wurde heute die Mitteldistanz im italienischen Cansiglio ausgetragen. Sowohl Matthias Kyburz als auch Simona Aebersold liefen dabei auf den zweiten Rang und sichern sich somit auch im Gesamtweltcup den zweiten Platz. Martin Hubmann belegte den siebten, Daniel Hubmann den achten Rang.

Die internationale OL-Saison wird morgen Sonntag mit einer Sprintstaffel in Cortina d’Ampezzo abgeschlossen. Die Schweiz wird mit vier Teams den am Start stehen. Martin Hubmann startet im Team 2 mit Sarina Kyburz, Riccardo Rancan und Martina Ruch, Daniel Hubmann im Team 3 mit Eline Gemperle, Florian Howald und Marion Aebi. (pd/ahi)

Freitag, 1. Oktober, 14:38 Uhr

Leserbild: Tiny House über Kirchbergs Dächern

Am Freitag wurde in Kirchberg an der Lerchenfeldstrasse ein Tiny House montiert. Es wurde durch die Heimstätten Wil gebaut und wurde mit einem Kran der Welti Furrer AG auf das Grundstück transportiert, schreibt Leser Stefan Schönenberger.

Am Freitag wurde in Kirchberg an der Lerchenfeldstrasse ein Tiny House montiert. Es wurde durch die Heimstätten Wil gebaut und wurde mit einem Kran der Welti Furrer AG auf das Grundstück transportiert, schreibt Leser Stefan Schönenberger.

Bild: Stefan Schönenberger
Freitag, 1. Oktober, 14:16 Uhr

Viehschau Kirchberg wird ohne Zuschauer durchgeführt

Die Viehschau Kirchberg kann nur unter Einhaltung besonderer Massnahmen durchgeführt werden.

Die Viehschau Kirchberg kann nur unter Einhaltung besonderer Massnahmen durchgeführt werden.

Bild: gk

Die Viehschau in Kirchberg zählt normalerweise zu den grössten Viehschauen im Kanton St. Gallen. Erfahrungsgemäss nehmen deutlich mehr als 1'000 Personen daran teil. Die Durchführung einer Viehschau in dieser Grössenordnung wäre zurzeit nur mit Zertifikatspflicht möglich, was sich aber praktisch nicht umsetzen lässt.

Deshalb wird die Kirchberger Viehschau vom 9. Oktober in einem reduzierten Rahmen und mit entsprechenden Schutzmassnahmen durchgeführt. Die geltenden Bestimmungen des Bundes stellen die Veranstalter von Viehschauen vor grosse Herausforderungen.

Es gelten besondere Beschränkungen:

  • Das Areal der Viehschau wird eingezäunt und der Zugang auf maximal 500 Teilnehmer beschränkt.
  • Die Zahl der Tiere wird reduziert.
  • Die Landwirte erhalten vorab für sich und für ihre Helfer Armbändel, welche sie für den Zugang berechtigen.
  • Für die Bevölkerung besteht dieses Jahr kein Zugang zum Viehschauplatz.
  • Die Festwirtschaft wird in einem vierseitig offenen Zelt geführt und pro Tisch dürfen Gruppen von höchstens sechs Personen Platz nehmen.
  • Die allgemein geltenden Massnahmen bezüglich Hygiene, Abstand etc. sind selbstverständlich ebenfalls einzuhalten.

Da der Zugang zur Viehschau für die Öffentlichkeit nicht möglich sein wird, bitten die Organisatoren die Bevölkerung, nicht zum Viehschaugelände zu kommen. Die Auffahrt der Landwirte mit ihren Tieren kann auch entlang vieler anderer Strassen beobachtet werden.

Wie der Presse entnommen werden konnte, mussten bereits verschiedene Viehschauen in der Region abgesagt werden. Mit diesen Massnahmen wird dem landwirtschaftlichen Verein eine Durchführung ermöglicht. Der Gemeinderat dankt für das Verständnis und für die Einhaltung der Massnahmen. (gk/uh)

Freitag, 1. Oktober, 13:49 Uhr

Kirchberg: Das Laichgewässer Turpenriet wird aufgewertet

Das Turpenriet gilt als Amphibienlaichgewässer von nationaler Bedeutung.

Das Turpenriet gilt als Amphibienlaichgewässer von nationaler Bedeutung.

Bild: gk

Das Turpenriet ist ein Amphibienlaichgewässer nationaler Bedeutung. Im Frühling und Sommer wird der Eisweiher von zahlreichen Amphibienarten, zum Beispiel von den stark gefährdeten Teich- und Kammmolchen, als Laichgewässer genutzt. Auch Libellen, andere Insekten, Wasserkäfer, Schnecken und viele Pflanzenarten sind auf die offenen Wasserflächen und ihre wechselfeuchten Uferbereiche angewiesen.

Die Ausbreitung dominanter Pflanzen, wie Seggen oder Schilf, führen zur Verlandung der Wasserflächen. Dieser natürliche Prozess wird durch Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft und durch die Luftverschmutzung begünstigt, was zum Verlust von wertvollen Wasserflächen führt. Umweltingenieurin Esther Schweizer hat im Auftrag der Gemeinde ein Projekt ausgearbeitet, um an verschiedenen Stellen die verlandeten Wasserflächen wieder herzustellen.

Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei des Kantons St. Gallen (ANJF) hat das Projekt genehmigt und wird es finanziell grosszügig unterstützen. Für das Bauvorhaben muss das Wasser des Eisweihers vorgängig abgelassen werden. Dies ist auch für die erneute Dezimierung des Goldfisch- Besatzes notwendig. Der Weiher wird anschliessend so rasch wie möglich wieder gestaut. Ebenso muss der Rad- und Wanderweg zeitweise mit Maschinen befahren werden. Die Ökokommission Kirchberg bittet die Bevölkerung um Verständnis. (gk/uh)

Freitag, 1. Oktober, 11:16 Uhr

Daniel Hubmann gewinnt am Weltcupfinale im italienischen Cansiglio Bronze

Daniel Hubmann, hier an der OL WM in Schweden, gewann am Weltcupfinale in Italien Bronze.

Daniel Hubmann, hier an der OL WM in Schweden, gewann am Weltcupfinale in Italien Bronze.

Bild: PD

Mit einem Wettkampf über die Langdistanz wurde heute das Weltcupfinale in Nordita-lien lanciert. Mit Simona Aebersold und Matthias Kyburz auf dem zweiten Rang und Daniel Hubmann auf Rang drei durfte das Schweizer Team gleich drei Podestplätze feiern.

Bei den Herren führte auch heute kein Weg am jungen Norweger Kasper Fosser – welcher sich zum neuen König der Langdistanz etabliert hat – vorbei. Er nahm seinen Konkurrenten kontinuierlich Zeit ab und gewinnt das 19 Kilometer lange Rennen mit 850 Meter Steigung mit über fünf Minuten Vorsprung.

Dahinter ging das Rennen um die restlichen beiden Podestplätze deutlich knapper aus. Matthias Kyburz setzte sich dabei mit rund 30 Sekunden Vorsprung vor Daniel Hubmann durch. «Physisch habe ich mich heute gut gefühlt und auch technisch un-terliefen mir keine Fehler. Es war ein super Gelände, eine tolle Bahn und somit bin ich rundum zufrieden mit dem heutigen Wettkampftag», freut sich Kyburz.

Auch Daniel Hubmann zeigt sich sehr zufrieden mit dem heutigen Wettkampf: «Ich bin gut ins Rennen gestartet und ohne grössere Fehler durchgekommen. Der Sieg war heute ausser Reichweite, deshalb bin ich sehr glücklich über den dritten Platz.» Insbesondere die Schlussrunde mit dem Geländewechsel gelang Hubmann sehr gut – er konnte auf dieser gar gegenüber dem Sieger Fosser nochmals Zeit aufholen. (pd/uh)

Freitag, 1. Oktober, 10:57 Uhr

Impfbus kommt nach Sirnach

Dank dem Thurgauer Impfbus wurden in den vergangenen vier Wochen in 20 Gemeinden über 2'500 Personen geimpft. Nun folgen ab Montag, 4. Oktober, die Zweitimpfungen. Aber auch ungeimpfte Personen können sich auf dieser zweiten Runde des Impfbusses impfen lassen.

Am 2. September startete der Impfbus, fallweise ergänzt durch einen zweiten, seine Tour durch den Thurgau. Insgesamt konnten in 20 Gemeinden über 2'500 Personen geimpft werden. Diese können ab nächster Woche ebenfalls wieder bequem in ihrer Wohnortgemeinde die Zweitimpfung erhalten.

Zu diesen Terminen sind jedoch auch Personen eingeladen, die ihre erste Impfung erhalten möchten. Allerdings erfolgt die Zweitimpfung für diese Personen dann im Impfzentrum Weinfelden, wofür sie sich bei der Corona-Hotline unter 058 345 34 40 anmelden und einen Termin abmachen müssen.

Die Personen, die zur mobilen Zweitimpfung kommen, werden priorisiert, was für erstmals zu Impfende zu etwas längeren Wartezeiten führen kann. Anders als zu Beginn sind die Kapazitäten des Impfbusses aktuell nicht ausgeschöpft, es müssen derzeit also keine Personen weggeschickt werden. Als nächste Gemeinden werden am Montag Horn, am Dienstag Aadorf und am Mittwoch Sirnach angefahren. Der weitere Tourenplan ist auf www.tg.ch/impfen ersichtlich. Geimpft wird jeweils von 16 bis 20 Uhr. (pd)

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