Turnen
Nummer eins in zwei Disziplinen: STV Gams überzeugt an der Rheintaler Leichtathletik Meisterschaft

An der Rheintaler Leichtathletik Meisterschaft sichert der STV Gams den Sieg in der Kategorie Mixed und in der 4x100-Meter-Staffel.

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Der Pokal für die schnellste Herren-Staffel ging erneut an den STV Gams.

Der Pokal für die schnellste Herren-Staffel ging erneut an den STV Gams.

Bild: PD

Am Freitag starteten die Leichtathletinnen und Leichtathleten des STV Gams an der Rheintaler Leichtathletik Meisterschaft in Balgach mit einer Mixed Mannschaft. Im dreiteiligen Wettkampf stand zuerst die Pendelstafette an. Dank guter Wechsel und starker läuferischer Leistung resultierte daraus die Note 9,67.

Als Nächstes galt es die doppelte Bahnrunde zu absolvieren. Die zwei Läufer und zwei Läuferinnen trotzten der Hitze und konnten mit der Note 9,07 ebenfalls ein ausgezeichnetes Resultat erzielen. Beim Weitsprung konnte an die guten Leistungen aus dem Training angeknüpft werden und das wurde mit der Note 9,60 belohnt. In der Endabrechnung setzte sich der STV Gams in der Mixed Kategorie mit der Gesamtnote von 19,01 deutlich durch.

Im Anschluss standen noch die 4x100-Meter Staffeln an. Dabei ging es in der Kategorie Herren um die Titelverteidigung. Trotz eines starken Teilnehmerfeldes gelang es Etienne Bollhalder, Simon Kaiser, Aaron und Lorenz Lenherr, in einer Zeit von 45,20 Sekunden den Pokal zum dritten Mal in Folge nach Gams zu bringen. Somit ist der langersehnte Saisonauftakt voll und ganz geglückt.

Exploit bei Werfern: Marc Jost erzielt 66,06 Meter

Der Turnverein Buchs reiste mit je vier Athletinnen und Athleten nach Balgach. Damit Gams einen Gegner in der Pendelstafette hatte, wurde der Buchser Start etwas vorgezogen. Der Einstand gelang ohne Wechselfehler, die Schlussnote war zufriedenstellend (9,25). Dennoch bleibt bei den Wechseln für das Turnfest Anfang September in Ennetbürgen noch Luft nach oben.

Endlich wieder ein Wettkampf für die Buchser Turner: So wurde der Schlussrang rasch zur Nebensache.

Endlich wieder ein Wettkampf für die Buchser Turner: So wurde der Schlussrang rasch zur Nebensache.

Bild: PD

Im Weitsprung machten sich Probleme mit dem Anlauf bemerkbar, die Durchschnittsnote muss sich aber nicht verstecken (8,72). Bei den Werfern gelang Marc Jost mit 66,06 Metern ein Exploit, der massgeblich zur guten Note von 9,18 beitrug.

Mit nur einem Training als Vorbereitung waren die Männer vor ihrem Einsatz im Staffelrennen etwas nervös. Die Übergaben gelangen jedoch fehlerlos, sodass der Buchser Stab 47,25 Sekunden später die 400-Meter-Ziellinie als Vierter überquerte.

Im Ziel wurde darauf angestossen, dass endlich wieder ein Mannschaftswettkampf stattfinden konnte. Der zweite Rang in der Kategorie Mixed mit der Gesamtnote 18,20 wurde damit schon fast zur Nebensache.

Flexibilität gefragt bei der ersten Teilnahme

Der STV Sax nahm erstmals an der Rheintaler Leichtathletikmeisterschaft teil. Mit je vier Turnerinnen und Turnern trat Sax am Freitagabend die Reise nach Balgach an. Aufgrund der mageren Zahl an Wettkämpfen und Veranstaltungen aus bekanntem Grund versucht der STV Sax, bestmöglich die bestehenden Angebote zu nutzen, um aktiv zu bleiben und für Höhepunkte für die Turnenden zu sorgen.

Die Turner vom STV Sax bewiesen Flexibilität und zeigten, dass sie neben guten Steinstossern auch flinke Läufer in ihren Reihen haben.

Die Turner vom STV Sax bewiesen Flexibilität und zeigten, dass sie neben guten Steinstossern auch flinke Läufer in ihren Reihen haben.

Bild: PD

Um das Angebot der Leichtathletik Meisterschaft nutzen zu können, wurde von den Turnenden auch Flexibilität abverlangt. Nebst den Disziplinen Steinstossen und Wurf, welche im STV Sax etabliert sind, wurde auch in der Pendelstafette gestartet. Mit einer ansprechenden Leistung im Steinstossen mit der Note 9,89 konnten die unter der Erwartung gebliebenen Weiten im Wurf und die doch dem Trainingsstand entsprechende Zeit in der Pendelstafette gut kompensieren.

In der Kategorie Mixed reichte es zu Rang drei. Doch letztlich zählten nicht die Resultate, sondern die gemeinsame Zeit vor, während und nach dem Wettkampf.