Tag 1 nach dem Aufstieg in die Super League: So lässt sich der FC Vaduz daheim feiern

Auch wenn der FC Vaduz nicht zum ersten Mal in die Fussball-Super-League aufsteigt: Ein solcher sportlicher Grosserfolg muss gebührend gefeiert werden. Das begann gleich nach dem Barrage-Rückspiel in Thun und ging am Tag danach im Liechtensteiner Hauptort Vaduz weiter.

Thomas Schwizer
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Es war wohl sinnbildlich für den heutigen FC Vaduz, wie die Mannschaft kurz nach Spielschluss und dem grossen erlösenden Jubel über den Aufstieg auf die sportliche Grosstat anstiess. Sie tat dies nicht mit Champagner.

Bier statt Champagner steht für den FC Vaduz Marke 2020

Am Montagabend im Berner Oberland und wohl auch im Bus auf der Heimreise nach Liechtenstein floss vielmehr das Bier. Und auch zu Hause im liebevoll Ländle genannten Fürstentum war die Feierlaune ungebrochen und zwar bei Spielern und Staff ebenso wie den treuen Fans des FCV.

Der Aufsteiger FC Vaduz ist nicht mehr jene Mannschaft und jener Club, der sein sportliches Heil in der Verpflichtung von (teureren) Spielern aus der ganzen Schweiz und Österreich suchte. Er backt nun kleinere Brötchen und setzt auf heimische Kost. Und er tut das erfolgreich, mit dem Aufstieg als verdienter Lohn.

Das Feiern geht im Rathaus und im Städtli Vaduz weiter

Präsident, Sportchef und Trainer sind waschechte Liechtensteiner, auch die Mannschaft selbst besteht zu einem grossen Teil aus Spielern aus dem eigenen Land und aus der näheren Umgebung.

Auch am Tag nach dem sportlich verdienten Aufstieg in die Super League war die Feierlaune ungebrochen. Unter anderem gab es einen Empfang im Vaduzer Rathaus. Die Bevölkerung konnte den Spielern zujubeln, als sie im Citytrain durch das Vaduzer Städtli gefahren wurden.

Hoffnung auf neuen Schub bei der Suche nach einem Hauptsponsor

Noch am Abend des Aufstiegs hatte Trainer Mario Frick gesagt, dass das 3:4 in Thun die schönste Niederlage in seiner Fussballkarriere sei. Denn dieses Resultat reichte zusammen mit dem 2:0 im Hinspiel für den Aufstieg.

FCV-Präsident Patrick Burgmeier sprach gleich nach der Partie vom verdienten Aufstieg. Er hofft nun auch auf einen positiven Effekt bei der Suche nach einem neuen Hauptsponsor. Mit der Medienpräsenz in den beiden Barragespielen und vor allem mit dem Aufstieg in die Super League wird's nun vielleicht etwas einfacher.