Weniger Büsis unter dem Baum

Der Trend, an Weihnachten ein Haustier zu schenken, ist abgeflaut. Nur wenige Familien nutzen den besinnlichen Tag dafür, sich ein Haustier anzuschaffen und Kinderaugen zum Leuchten zu bringen.

Leandra Fiechter
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Tiere ? wie dieses Büsi ? werden an Weihnachten nur noch selten verschenkt. (Bild: fotolia)

Tiere ? wie dieses Büsi ? werden an Weihnachten nur noch selten verschenkt. (Bild: fotolia)

Dass Tiere seltener als Weihnachtsgeschenke verpackt werden, liegt hauptsächlich daran, dass Menschen über Tierhaltung gut informiert sind. Das sagt Heinz Staub, Inhaber und Leiter vom Tierheim Sitterhöfli. "Sie wissen, dass Tiere viel Zeit benötigen und die Haltung teuer ist." Edith Raggenbass, Filialleiterin vom Qualipet in St.Gallen, findet es eine gute Sache, wenn Kinder an Weihnachten ein Haustier bekommen. "So etwas wie ein Tier wird selten unter dem Jahr einfach so verschenkt", sagt sie. Es sollte von den Eltern aber gut überlegt sein. Dieser Auffassung ist auch das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen. Es warnt vor "Tieren unter dem Weihnachtsbaum" und schreibt: "Zu Weihnachten wünschen sich viele Kinder ein eigenes Tier. Die Begeisterung dafür lässt schnell nach und die Pflege des Tieres bleibt allzu oft an den Eltern hängen." Zudem könne ein Kind die Verantwortung für ein Tier nicht alleine tragen.

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