Klarer Sieg, kurioses Ende

Der FC Rheineck setzte sich in einem überlegen geführten Spiel mit 2:1 gegen den FC Grabs durch. Rheineck – Grabs 2:1 (1:1).

Gerhard Huber/Franco Frisenda
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Mit einem 2:1-Erfolg im Cupspiel gegen den FC Bronschhofen legte der FC Rheineck vor einer Woche einen guten Start in die Frühjahrssaison hin. Vor allem die erste Halbzeit im Cupmatch hatte eine taktisch gut eingestellte Mannschaft mit Offensivdrang gezeigt. So durfte man zum Auftakt der Rückrunde gegen den Tabellenletzten Grabs einen sicheren Sieg erwarten.

Vehemenz und Effizienz

Tatsächlich zeigte das Team von Trainer Didi Metzler ein überlegenes Spiel und hatte eigentlich die Situation von Anfang an im Griff, obwohl sich die Grabser mit Vehemenz und grossem Kampfgeist wehrten. Es war die Effizienz vor dem Tor, die den Rheineckern an diesem Tag fehlte. Die Gäste hingegen kamen zu Beginn nur bei wenigen Kontern vor das von Rohner gehütete Rheinecker Tor, blieben aber vollkommen harmlos.

Granate von Strafraumgrenze

Nach mehreren vergebenen Chancen erzielte Winterberg per Kopf in der 27. Minute das vermeintlich erlösende 1:0 für Rheineck. Doch wer geglaubt hatte, dass sich die Metzler-Schützlinge jetzt etwas leichter bei der Chancenverwertung getan hätten, der irrte. Der neu auf die Stapfenwies gekommene Stürmer Zinko scheiterte wenige Minuten später mit einem scharfen Pfostenkracher.

Doch wie heisst es so schön: Wer keine Tore schiesst, bekommt sie. So auch wenige Minuten vor dem Pausentee, als die Grabser durch Qendrim Smajli den Ausgleich erzielten. Dem ging ein Missverständnis zwischen Tormann Rohner und seiner Innenverteidigung voraus, Smajli schnappte sich den Ball und erzielte das 1:1.

Nur gut, dass die Rheinecker derzeit mit Lendim Ibrahimi über einen offensiven Mittelfeldspieler in Topform verfügen, der jederzeit für ein Tor gut ist. Nur fünf Minuten waren in Hälfte zwei gespielt, als Ibrahimi einen extrem scharfen Schuss von der Strafraumgrenze abgab. Eine richtige Granate, der durch die Hände des Grabser Goalies zum 2:1-Siegtreffer ins Tor einschlug.

Piepsen statt pfeifen

Das Spiel nahm in der 89. Minute ein kurioses Ende. Ein Freistoss aus 16 Metern wurde mit einem mächtigen Befreiungsschlag geklärt. Nur, dass der Ball genau den Kopf von Schiedsrichter Zeciri traf, der sofort zu Boden ging. Während sich die Physios der Mannschaften um Zeciri kümmerten, der völlig groggy war, piepste laut hörbar seine Uhr. Spielende. Was angesichts des Zustands des Spielleiters alle akzeptierten.

3. LIGA, GRUPPE 2

Stapfenwies – 100 Zuschauer – SR: Zeciri.

Tore: 27. Winterberg 1:0, 42. Qendrim Smajli 1:1, 50. L. Ibrahimi 2:1.

Rheineck: Rohner; Sutter, Di Gregorio, Rodrigues, Yürekli; Winterberg, Hausmann, Chiarello, Ibrahimi; Macedo (76. Gebrehiwet), Zinko (57. Baumann).

Grabs: Thomann; Heeb, Besuch, Eggenberger, Keibach; Schaltegger (79. Kuhn), Prestagiacomo, Schneider, Sassano; Vetsch (50. V. Smajli), Q. Smajli.

Gelbe Karten: 19. Sassano (Foul), 55. Zinko (Unsportlichkeit), 55. Keibach (Unsportlichkeit), 70. Hausmann (Unsportlichkeit).