Ice Spice zum dritten Mal knapp am Podest vorbei

Am Wochenende lud der Club di Pattinaggio von Biasca zum letzten Saison-Wettkampf für die Synchronteams ins Tessin. Der Einladung gefolgt waren auch zwei Teams des EV Mittelrheintal.

Lucia Frei
Drucken

Synchroneislauf. Die EVM-Mädchen vom Synchroneislauf-Team Ice Spice waren nach zwei guten vierten Plätzen im Januar in Huttwil und vor zwei Wochen in Widnau topmotiviert und wollten am dritten und letzten Wettkampf dieser Saison auf das Podest fahren.

Wieder bei den Jüngsten

Dafür mussten sie einmal mehr über sich hinauswachsen, denn die Konkurrenz war sehr stark und wie bereits in Widnau zählten auch in Biasca die Widnauer Mädchen zu den kleinsten und jüngsten Team-Läuferinnen.

Um 0,3 Punkte geschlagen

Dieses Jahr waren in der Kategorie Nachwuchs neun Teams gemeldet, davon fünf aus dem Ausland. Die Ice Spice fuhren ein sehr sauberes und schnelles Programm und konnten die persönliche Bestnote einmal mehr überbieten. Lange führten die Mädchen die Rangliste an – bis die Zürcher Cool Dreams und Berner Snowflakes Gold und Silber für sich sicherten. Die Chance auf eine Bronzemedaille war jedoch noch intakt. Das letzte Team (Olympijsky Unitis aus Russland) machte den Widnauerinnen allerdings einen Strich durch die Rechnung und setzte sich um 0,3 Punkte vor die enttäuschten Widnauer Mädchen auf den Bronzeplatz. Trotzdem dürfen die Ice Spice sehr stolz auf ihre Saisonleistungen sein. Mit jedem Wettkampf konnten sie sich verbessern und das jüngste EVM-Team darf motiviert in die nächste Saison schauen.

Fünfter Platz für Ice Storms

Am Sonntag löste das Seniorenteam Ice Storms die Vereinskolleginnen in Biasca ab. Die Frauen waren mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden und wollten einen sauberen und fehlerfreien Abschluss-Wettkampf liefern. Das Team startete in Biasca aus Krankheitsgründen nicht komplett und musste mit einer ungeraden Anzahl antreten. Diesmal gelang den Ice Storms jedoch eine fast fehlerfreie Kür. Sie holten sich damit sechs Punkte mehr als am Swiss Cup in Widnau und reihten sich vor den drei Auslandteams auf Platz fünf ein.