Diepoldsau
Rheintaler Künstlerszene vereint in der «d'Oséra»

Acht Künstler und eine Künstlerin stellen vom 7. bis 23. Oktober in der Galerie in Diepoldsau ihre Werke aus. Die Gruppenausstellung präsentiert sowohl Bilder als auch Plastiken.

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Sie stellen gemeinsam aus (von links): Hubert Müller, Andreas Inauen, Jürg Jenny, Erna Lang, Kuspi022 und Peter Federer. Auf dem Bild fehlen Thomas Jutz, Christoph Friedrich und Willi Keller.

Sie stellen gemeinsam aus (von links): Hubert Müller, Andreas Inauen, Jürg Jenny, Erna Lang, Kuspi022 und Peter Federer. Auf dem Bild fehlen Thomas Jutz, Christoph Friedrich und Willi Keller.

Bild: mia

Nach der Auflösung des Vereins Galerie Art d'Oséra hat Peter Federer die Räume übernommen und sein Atelier dort eingerichtet. Den grossen Raum stellt er weiterhin re­gionalen Kunstschaffenden zur Verfügung. Dort findet vom Freitag, 7., bis am Sonntag, 23. Oktober, eine Gruppenausstellung mit acht Künstlern und einer Künstlerin statt.

Mit fünf grossen, bis drei Meter hohen Figuren ist der Widnauer Eisenplastiker Peter Federer vertreten. Seit Jahren bringt er einen neuen Aspekt ins plastische Schaffen der Ostschweiz.

Andreas Inauen aus Diepoldsau möchte mit seinen Bildern, vor allem aber mit seiner malerischen Kreativität, Momente festhalten und Freude bereiten.

Grosse Figuren und innere Landschaften

Erna Lang aus Schachen bei Reute bevorzugt in ihren Bildern im Moment die Öl- und die Ölmischtechnik. Zwischen 2014 und heute entstanden so immer wieder Bilder, die in eine Art innere Landschaft führen. Vielseitig ist auch der Balg­acher Jürg Jenny. Er ist Illustrator, druckt Holzschnitte, schnitzt und giesst Skulpturen aus Holz, Stein, Beton, Polyester und Metall. In der Ausstellung zeigt er vor allem Betonfiguren in verschiedenen Grössen. Mit Bildern und Plastiken ist auch der Widnauer Kurt Spirig, besser bekannt als Kuspi022, vertreten. Er zeigt einen kleinen Auszug aus den letzten 20 Jahren und präsentiert seine erste Bronzefigur.

Die Bilder des Marbachers Willi Keller bilden nicht Wirklichkeit ab – sie schaffen Wirklichkeit ausserhalb der Realität. Es ist ein Erlebnis, seine Bilder zu betrachten. Der Vorarlberger Thomas Jutz versucht, Unbekanntes zu erforschen. Dabei sollen keine Abbilder entstehen, sondern vielmehr etwas Neues. Die Inspiration kam diesmal von anderen Künstlern wie Henri de Toulouse-Lautrec (1864–1901)oder Willem de Kooning (1904–1997). Christoph Friedrich aus Sennwald war schon sein Leben lang in das Schmiedehandwerk verliebt. In der Ausstellung möchte er zeigen, was man mit Eisen alles machen kann. Bildhauer Hubert Müller zeigt sechs Menschenfiguren aus verschiedenen Materialen, wie Ei­senblech, Stein und Bronze sowie Werke aus seinen Anfangszeiten.

Die Vernissage in der Galerie Art dOséra an der Rheinstrasse 6 in Diepoldsau (hinterer Eingang Rheinstäpflistrasse) findet am Freitag, 7.Oktober, um 19 Uhr statt. Die Ausstellung ist an den Samstagen, 8., 15. und 22.Oktober, von 16 bis 20 Uhr, und an den Sonntagen, 9., 16. und 23.Oktober, von 11 bis 16 Uhr, geöffnet. (mia)