Baukosten leicht unterschritten

Der Schulrat hat die Bauabrechnung der Sanierung des Kindergartens Isenbühl genehmigt und Rücktritte von Mitgliedern des Schulrates und der GPK zur Kenntnis genommen. Morgen Abend ist ein Infoanlass zur MZH Progy.

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Der Kindergarten Isenbühl ist nun zeitgemäss eingerichtet und energietechnisch auf einem guten Stand. (Bild: sk)

Der Kindergarten Isenbühl ist nun zeitgemäss eingerichtet und energietechnisch auf einem guten Stand. (Bild: sk)

REBSTEIN. Die Bürgerschaft hat im Frühling 2014 einem Kredit in der Höhe von Fr. 790 000.– für die Innen- und Aussensanierung des Kindergartens Isenbühl zugestimmt. Sowohl der zeitliche Rahmen als auch die Baukosten konnten wie geplant eingehalten werden. Der Primarschulrat hat die Bauabrechnung mit einer Kostenunterschreitung von Fr. 11 721.15 gegenüber dem Voranschlag erfreut zur Kenntnis genommen und genehmigt. Zum guten Ergebnis beigetragen haben u. a. auch kantonale Förderbeiträge für energetische Massnahmen.

Der Primarschulrat ist überzeugt, mit diesem Bauprojekt eine grosse Aufwertung des Kindergartens Isenbühl realisiert zu haben. Der Kindergarten ist nun zeitgemäss eingerichtet und energietechnisch auf einem guten Stand. Die Kinder, die Angestellten und die Mieterin fühlen sich wohl im renovierten Gebäude. Der Primarschulrat dankte allen Unternehmern und Planern für die termingerechten und qualitativ hochstehenden Arbeitsausführungen und die optimale Zusammenarbeit.

Rücktritte sind eingegangen

Die beiden Mitglieder des Primarschulrates Alexandra Friberg, SP, nach zwölf Jahren und Andreas Sieber, parteilos, nach vier Jahren stellen sich für die neue Amtsdauer 2017 bis 2020 nicht mehr zur Verfügung. Weiter sind Rücktritte von Mitgliedern der Geschäftsprüfungskommission bekannt; dies sind Remo Eggenberger, parteilos, nach 20 Jahren, Jakob Hutter, parteilos, und Kurt Sieber, parteilos, jeweils nach 16 Jahren. Die Gesamterneuerungswahlen finden am 25. September 2016 statt. Im Rahmen der Sicherheitsverantwortung hat die Schulleitung einen Teil des bestehenden Notfallkonzeptes umgesetzt, mit dem Ziel, alle Personen, die sich zum Zeitpunkt eines Notfalls im Schulhaus oder im Kindergarten aufhalten, so rasch wie möglich zu evakuieren.

Notfallkonzept wurde umgesetzt

Deshalb werden in regelmässigen Abständen mit den Schülern aber auch mit den Mitarbeitenden Notfallübungen in allen Schulgebäuden durchgeführt und das richtige Verhalten im Notfall geübt. Die gewonnenen Erfahrungen werden gesammelt, und damit auch bei den anderen Schulhäuser laufend die Sicherheit verbessert. Für jedes Schulhaus wurde eine verantwortliche Person bestimmt. Da die Sicherheit der Schulleitung und dem Schulrat ein grosses Anliegen ist, wurde für alle Mitarbeitenden ein Kurs in lebensrettenden Sofortmassnahmen unter der Leitung des Samaritervereins Rebstein durchgeführt. In nächster Zeit wird auch die Feuerwehr Rema beigezogen. Alle Schulen kennen das Phänomen, dass einzelne Schüler Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Soziale Hintergründe, familiäre Probleme und weitere Ursachen führen mitunter dazu, dass ein Schulkind nicht mehr in gewohnter Weise im Unterricht mitarbeiten kann oder will.

Beitritt Regionale Kleinklasse

Neben der Mehrbelastung für die Lehrperson kann dieses Verhalten auch dazu führen, dass ein geregelter Unterricht in der Klasse kaum oder nicht mehr möglich ist. Im schlimmsten Fall hindert das störende Kind die übrigen Schulkinder an ihrer schulischen Entwicklung. Auch in der Primarschule Rebstein müssen sich Lehrerschaft und Schulleitung immer wieder mit verhaltensauffälligen Schülern beschäftigen.

Der Primarschulrat Rebstein hat deshalb beschlossen, sich am Aufbau und Betrieb der Regionalen Kleinklasse Oberrheintal zu beteiligen, da der Bedarf auch in der Primarschule Rebstein ausgewiesen ist. Der Schulbetrieb in Altstätten wurde auf Beginn des Schuljahres 2015/16 aufgenommen. Aktuell wird ein Kind aus der Primarschule Rebstein in der Regionalen Kleinklasse Oberrheintal beschult.