Feuer
Nach dem Brand in Oberneunforn: Was bleibt, ist nichts als Ruine

Am Montagvormittag geriet aus noch unbekannten Gründen ein Bauernhaus in Oberneunforn in Brand. Die Feuerwehr Weinland konnte das Feuer rasch bändigen. Vom Bauernhaus bleibt allerdings nicht viel übrig. Für die Betroffenen wurde eine Notunterkunft organisiert.

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Der Geruch nach Verbranntem liegt auch am Tag nach dem Unglück in Oberneunforn noch in der Luft. Das Bauernhaus an der Hauptstrasse 31 ist jetzt Ruine, die Überreste noch nicht abgetragen. Auf dem Grundstück sind Kartonschachteln verteilt, auf dem maroden Fenstersims liegen eine Packung Speisesalz und ein Plüschtier. Die Liegenschaft ist umsäumt von Absperrbändern und Transportern. Ein Bagger greift nach einem Haufen Schutt.

In diesem Haus, das am Montagvormittag in Brand geriet, hat eine vierköpfige Familie gelebt: zwei Eltern mit erwachsenen Söhnen. Alle kamen unbeschadet davon. Das teilte die Kantonspolizei Thurgau bereits am Montag mit. Mediensprecherin Claudia Brunner sagte: «Sie konnten das Haus selbstständig verlassen.»

Benjamin Gentsch, Gemeindepräsident in Neunforn, bringt auf Nachfrage dieser Zeitung seine Betroffenheit zum Ausdruck. Er bestätigt, dass die Betroffenen vorübergehend in einer Notunterkunft ausserhalb der Gemeinde untergebracht wurden. Die zuständige Gemeinderätin sei darum bemüht, eine Übergangslösung in Neunforn zu finden.

Sachschaden auf einige hunderttausend Franken geschätzt

Als die Feuerwehr Weinland an der Hauptstrasse eintraf, war offensichtlich nicht mehr viel zu retten. Obwohl der Brand gemäss Mitteilung der Kantonspolizei rasch gelöscht werden konnte, hatten die Flammen bereits das Meiste verschlungen.

Auf den Bildern, welche die Kantonspolizei zur Verfügung stellt, ist ersichtlich, dass das Feuer auch auf Fahrzeuge übergegriffen hat. Der Sachschaden wird auf einige hunderttausend Franken geschätzt.

Die Feuerwehr Weinland war rasch vor Ort und konnte das Feuer löschen. (Bilder: Kantonspolizei Thurgau)

Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau. (kapo/mlb/dar)