Mobilität
Rund 62 Prozent der Erwerbstätigen in St. Gallen stammen aus einer anderen Gemeinde

St. Gallen ist eine der Gemeinden in der Schweiz, in der mehr Menschen arbeiten als dort Erwerbstätige wohnen. Wie viele es sind und woher sie kommen, zeigt eine Auswertung der Mobilitätsstatistik des Bundes.

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In diesen Gemeinden arbeiten die meisten Bewohnerinnen und Bewohner von St. Gallen.

In diesen Gemeinden arbeiten die meisten Bewohnerinnen und Bewohner von St. Gallen.

(chm)

Von den 73549 Personen, die in St. Gallen arbeiten (ohne Grenzgänger), reisen 45697 aus einer anderen Gemeinde an. Der Anteil an auswärtigen Erwerbstätigen beträgt 62.1 Prozent. Im Kanton St. Gallen liegt der Durchschnitt für eine Gemeinde bei 63.3 Prozent und in der Schweiz bei 63.6 Prozent.

Dennoch wohnt die grösste Gruppe der Erwerbstätigen im Ort selbst, nämlich 27852 Personen oder 37.9 Prozent. Weitere häufige Wohnorte der Arbeiterschaft von St. Gallen sind: Gossau (SG) (2545, 3.5%), Wittenbach (2131, 2.9%), Gaiserwald (2042, 2.8%), Herisau (1801, 2.4%) und Arbon (1559, 2.1%).

St. Gallen ist überdies auch Arbeitsort einer bedeutenden Gruppe Grenzgängerinnen und Grenzgängern: Rund 1431 Personen (Stand 2018) pendeln nach der Grenzgängerstatistik aus dem Ausland in die Gemeinde zur Arbeit. Sie sind jedoch nicht Teil der Mobilitätsstatistik des Bundes.

Für die Bevölkerung von St. Gallen folgt mit einigem Abstand nach der Gemeinde selbst Gossau (SG) als zweithäufigster Arbeitsort. 1147 Personen (2.8 Prozent) reisen dorthin zur Arbeit. Weitere populäre Arbeitsgemeinden sind: Herisau (839, 2.1%), Zürich (739, 1.8%) und Wittenbach (679, 1.7%)

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Hinweise: Für die Mobilitätsstatistik hat das Bundesamt für Statistik mehrere Datenquellen herangezogen, um abzuschätzen, in welchen Gemeinden die Erwerbstätigen leben und arbeiten. Die Zahlen basieren teilweise auf Annahmen und sind deshalb als Näherungswerte zu sehen. Datenstand ist 2018. Die Texte sind mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.